Serie «Hingeschaut»

Vom Hauslehrer zum Chorherrn: die bewegte Laufbahn eines Zugers

Thomas Stocker (1812–1890) aus Zug wirkte als Priester, Lehrer und Chorherr. Bekannt wurde er vor allem als begnadeter Prediger und engagierter Geschichtsschreiber, dessen Wirken weit über seine Heimat hinausstrahlte.
Grab von Chorherr Thomas Stocker (1812-1890) auf dem Friedhof St. Leodgar in Luzern.
Foto: Andreas Faessler (Luzern, 14. 3 .2025)

Im vergangenen Frühling war an dieser Stelle von Albert Meyenberg (1861-1934) zu lesen, ein Zuger, der es als Chorherr zu St. Leodegar in Luzern zu Ansehen gebracht hatte. Sein Grabmal erinnert auf dem dortigen Friedhof an ihn. Unweit davon stösst der aufmerksame «Friedhofsgänger» auf einen weiteren Namen, der nach Zug verweist. Ein Kirchenmann, der eine Generation früher als Meyenberg gewirkt hat und der wie dieser eine bewegte Biografie mit zahlreichen prägenden Lebensstationen aufweist. Stockers Leben lässt sich anhand eines nach seinem Tod im April 1890 erschienenen Nachrufs in der «Neuen Zuger Zeitung» nachzeichnen.

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