Vorstoss der SVP

Knatsch um Bilaterale: Zug soll für Ständemehr weibeln

Die Zuger SVP erachtet es als zwingend, dass bei einer Abstimmung über die EU-Verträge das Ständemehr zur Anwendung kommt. Dem Anliegen will sie mit einem Vorstoss auf kantonaler Ebene Schub verleihen.
Die Verträge zwischen der Schweiz und der EU beschäftigen auch den Zuger Politbetrieb.
Foto: Symbolbild: Benjamin Manser

Das Vertragspaket der Schweiz mit der EU, offiziell «Bilaterale III» genannt, treibt die Zuger Politik und Wirtschaft aktuell um. An der Generalversammlung der Zuger FDP vom 31. März im Auditorium der Firma Partners Group in Baar kam es zum Eklat: Urs Wietlisbach, Mitgründer des Unternehmens und Mitinitiator der europakritischen «Kompass-Initiative» hielt den anwesenden Freisinnigen und insbesondere dem Zuger FDP-Ständerat Matthias Michel – er unterstützt die Bilateralen III – eine Standpauke. Eine Podiumsdiskussion der Zuger Wirtschaftskammer zum Thema am folgenden Abend ging im Ton gesitteter, in der Sache aber nicht weniger kontrovers über die Bühne.

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