FCL-Kleber

Bezirksgericht entlastet Luzerner Polizei – und spricht jungen Mann schuldig

Ein heute 25-Jähriger hat ein Verkehrssignal verunreinigt, urteilt das Bezirksgericht Luzern. Die Strategie seines Verteidigers, Zweifel an der Rechtmässigkeit der Ermittlungen zu säen, verfing nicht.
Um diese Tafel an der Eschenstrasse in Luzern geht es: Die Inlineskates-Wegweiser wurden mittlerweile abmontiert und sind heute ein paar Meter versetzt beim Freigleis angebracht.
Foto: Screenshot: Google Maps

Die mündliche Urteilseröffnung am Mittwochmorgen dauerte kaum länger als die Tat, welche die Luzerner Staatsanwaltschaft einem heute 25-Jährigen vorwirft. Der Mann soll am 18. Februar 2024 an einem Fanmarsch an der Eschenstrasse auf der Höhe des Neubads ein Verkehrsschild mit Klebern «unleserlich gemacht» und «verunreinigt» haben. Das Bezirksgericht Luzern liess in seinem Urteil nur die Verunreinigung gelten und brummte dem Mann eine Busse von 150 Franken auf. Inklusive der Verfahrens- und Gerichtskosten muss er 1660 Franken bezahlen. Dazu kommen die Kosten für den Anwalt. Ob er Berufung einlegt, ist noch unklar. Für den Entscheid hat er zehn Tage Zeit.

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