Fungizid Chlorothalonil

Belastetes Trinkwasser: Nun müssen die Wasserversorger handeln

Nach drei Jahren Funkstille kommt das Thema Chlorothalonil wieder aufs Tapet. Betroffene Trinkwasserversorger müssen unverzüglich Massnahmen umsetzen. Das Pestizid wurde in rund der Hälfte der Luzerner Gemeinden festgestellt.
Pflanzenschutzmittel können zu Problemen mit dem Grund- und Trinkwasser führen.
Foto: Christian Beutler/Keystone (17. 9. 2019)

«Wahrscheinlich krebserregend»: Dieser Befund zum Pflanzenschutzmittel Chlorothalonil warf vor einigen Jahren hohe Wellen. Vielerorts fanden sich dessen Abbauprodukte, Metaboliten genannt, in erhöhter Konzentration im Grund- und Trinkwasser. Jahrzehntelang wurde das Fungizid gegen Pilzbefall eingesetzt, zum Beispiel auf Kartoffel- und Getreidefeldern. In Luzern ist besonders der nördliche Kantonsteil betroffen, etwa das Seetal oder das Wiggertal.

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