Stadt Luzern

Baugenossenschaften müssen 2000 neue Wohnungen bauen – schaffen sie das?

Luzerns Baugenossenschaften im Dilemma: Ohne sie kann die Wohnrauminitiative nicht umgesetzt werden. Doch das verlangte Tempo überfordert sie.
Obere Bernstrasse: Dieses städtische Areal wurde kürzlich von der Allgemeinen Baugenossenschaft Luzern (ABL) überbaut.
Foto: Boris Bürgisser (Luzern, 28. 10. 2023)

2012 wurde die Initiative «Für zahlbaren Wohnraum» angenommen. Sie verlangt, dass der Anteil gemeinnütziger Wohnungen in der Stadt Luzern von 13 auf 16 Prozent steigt. Umzusetzen ist dieses Ziel bis 2037. Inzwischen ist die Hälfte dieser Frist verstrichen – und die Stadt ist immer noch weit vom Ziel entfernt. Zwar gibt es heute deutlich mehr gemeinnützige Wohnungen als damals (die Zahl ist von etwa 6000 auf rund 6600 angestiegen). Doch um die Forderung der Initiative zu erfüllen, müssten es mehr als 8000 Wohnungen sein, wie der jüngste Controllingbericht zur Wohnraumpolitik festhält.

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