Natürlich geht es zuerst um die Velos. Kaum ist die neue Bahnhofstrasse offiziell übergeben, suchen sie sich ihre Wege: über Asphalt, Mergel, zwischen Bauminseln und Sitzgelegenheiten, mal gemächlich, meist im Tempo, «ich muss auf den Zug». Und parkiert wird – freundlich gesagt – mit grosser interpretatorischer Freiheit. Wer am Samstag der stimmungsvollen Eröffnungsfeier auf dem Theaterplatz beiwohnt, merkt schnell: Die Bahnhofstrasse ist zwar neu. Der Luzerner Reflex, jeden freien Quadratmeter auf seine verkehrliche Eignung zu prüfen, ist es nicht.
Weiterlesen?
Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.
