Zug

Vom Ursprung der Zivilisation zur Diaspora: Ausstellung zeigt aramäisches Erbe

Die aramäische Kultur zählt zu den ältesten der Welt – doch ihr Fortbestand ist gefährdet. Ein neuer Verein in der Zentralschweiz will Sprache und Identität bewahren und macht dies nun auch öffentlich sichtbar.
Ausstellung zu Mesopotamien in der Johanneskirche Zug
Foto: Andreas Faessler (Zug, 27. 4. 2026)

Mesopotamien, auf aramäisch Aram Nahrin, gilt als Wiege der Zivilisation, wo sich ab dem 4. Jahrtausend vor Christus die ersten Hochkulturen in der Geschichte der Menschheit entwickelt haben. In diesem geschichtsträchtigen Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris im heutigen Irak, Syrien und der Südost-Türkei sind die ersten Schriften, strategisch angelegten Siedlungen, Rechtssysteme oder auch eine konzipierte Landwirtschaft entstanden. Vieles, was uns heute im Alltag begleitet und begegnet, hat seinen Ursprung im Gebiet des einstigen Mesopotamien. Es ist zugleich Ursprungsregion der aramäischen Sprache, eine der ältesten belegten Sprachen der Welt und bekannt als die Sprache Jesu.

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