Würdigung

«Wir verneigen uns vor ihrem Lebenswerk» – Stimmen zum Tod von Angela Rosengart

Die Luzerner Kunstsammlerin und Museumsgründerin Angela Rosengart ist mit 94 Jahren gestorben. So würdigen Politik und Kultur ihr Schaffen.
Angela Rosengart (rechts) führt während der Eröffnung ihres Museums am 25. März 2002 Bundesrätin Ruth Dreifuss und Stadtpräsident Urs W. Studer durch die Räumlichkeiten.
Foto: Archivbild LZ / Dorothea Müller

«Sie ist immer bescheiden aufgetreten und hat auch so gelebt», sagt Urs W. Studer, ehemaliger Stadtpräsident von Luzern über Angela Rosengart. Sie habe aber genau gewusst, was sie wollte und was nicht. «Sie kam damals mit der Idee auf mich zu, sie wolle das Nationalbankgebäude kaufen, um es als Museum auszubauen», erinnert er sich. Sie habe aber keine politische Auseinandersetzung über einen Bericht und Antrag im Stadtparlament gewollt, also kaufte sie es aus privaten Mitteln, und für den Umbau habe man private Spender gesucht, unter anderem mit Unterstützung des Stadtpräsidenten. «Man hat schon damals gesehen: Da entsteht etwas Grosses und es ist ein Wahnsinnsgewinn für die Stadt.»

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