Kanton Luzern

Alles blüht, auch invasive Neophyten – Umweltexpertin sagt: «Die Bekämpfung ist eine Daueraufgabe»

Der Kanton versucht, die zunehmende Ausbreitung von invasiven Arten zu verhindern. Auch Privatpersonen sollen handeln.
Naturnahe Lebensräume sind besonders häufig von invasiven Neophyten betroffen. Hier im Bild der  Sommerflieder, auch  Schmetterlingsstrauch genannt.
Foto:  Nadia Schärli

Invasive Neophyten, also exotische Problempflanzen, sind eine zunehmende Belastung – auch im Kanton Luzern. «Die Bekämpfung braucht viele finanzielle und personelle Ressourcen», sagt Marie-Louise Kieffer von der Umweltberatung Luzern. Durch die Globalisierung werden ständig neue Arten in Umlauf gebracht. Aber auch die starke Bautätigkeit sowie die hohe Anzahl kultivierter Arten in Gärten und Parkanlagen begünstigen die Ausbreitung, erklärt Stefan Herfort, Bereichsleiter für Natur- und Landschaftsschutz der Stadt Luzern. Vor allem tief gelegene und siedlungsnahe Gebiete seien betroffen.

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