Stans

CEO weg, Aktie bricht ein: Was hinter dem Absturz von SoftwareOne steckt

Beim Stanser Softwarelizenzhändler überschlagen sich die Ereignisse. Nun soll es ein alter SoftwareOne-Veteran an der Spitze richten – doch die Ausgangslage bleibt schwierig.
SoftwareOne im Schnyderpark Stans.
Foto: Corinne Glanzmann (24. 9. 2019)

SoftwareOne hat rabenschwarze Tage hinter sich. Die Aktie des Stanser Lizenzhändlers erlebte am 31. Oktober einen historischen Kurseinbruch von 45 Prozent auf unter 8 Franken pro Papier. So tief lag sie in den fünf Jahren seit dem Börsengang am 25. Oktober 2019 noch nie. Und eine Erholung ist zurzeit nicht in Sicht. Der Absturz folgte auf eine drastische Senkung der Unternehmensprognose sowie einen überraschenden Chefwechsel. Nachdem die Ergebnisse im dritten Quartal klar unter den Erwartungen geblieben waren, schraubte SoftwareOne die Prognose fürs Gesamtjahr deutlich nach unten.

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