Obwalden

Hausärztliche Versorgung im Sarneraatal ist am Anschlag

Vor fast einem Jahr fasste die Regierung den Auftrag, aktiver gegen den Ärztemangel vorzugehen. Der Ärzteschaft fehlt es an Engagement.
In Obwalden wird die hausärztliche Versorgung immer schwieriger. Die Zahl der Hausärzte und -ärztinnen geht zurück.
Foto: Symbolbild: Luis Alvarez

«Alarmierend» – so bezeichnet der Alpnacher Hausarzt Thomas Eldner, Co-Präsident des Vereins OW~cura, dem Zusammenschluss der praktizierenden Ärzte des Sarneraatals, die Situation bei der hausärztlichen Versorgung in Obwalden. Tatsächlich hat der Kanton die tiefste Hausarztdichte der Schweiz und 22 von 25 Grundversorgern nehmen keine neuen Patienten an. In den vergangenen Jahren sind verschiedene Praxen geschlossen worden, weil keine Nachfolgelösungen gefunden worden sind. Für die Patientinnen und Patienten heisst das im schlimmsten Fall gar keinen Hausarzt zu finden – insbesondere in Sarnen ist die Lage schwierig – und sich mit Telemedizin oder via Notfallpraxis versorgen zu müssen.

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