Ein Schreiben der Mitte Oberägeri an unsere Zeitung thematisiert einen Vorfall, der ein strukturelles Problem aufzeigt: Gesetzliche Vorgaben und reale Versorgungsbedürfnisse greifen nicht immer ineinander. Die Hausärztin Nora Schützenberg sollte als Nachfolgerin von Emil Schalch (73) die medizinische Leitung der Hausarztpraxis Gesundheitspunkt in Oberägeri übernehmen. Zwar besitzt Schützenberg die Berufsausübungsbewilligung (BAB) des Kantons Zug, ihr Antrag auf die Zulassung zur Abrechnung über die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) wurde vom Kanton bisher jedoch nicht bewilligt. Ohne diese können keine Leistungen abgerechnet werden, was die ärztliche Tätigkeit verunmöglicht.
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