Kanton Uri

Abwasser Uri muss die freien Reserven anzapfen

Für 2024 weist Abwasser Uri einen grossen Aufwandüberschuss aus. Hauptverantwortlich dafür ist ein Minderertrag bei den Anschlussgebühren.
Verwaltungsratspräsident Michael Meier bezeichnete den Masterplan für die ARA Altdorf als Schwerpunktthema.
Foto: Urs Hanhart (Göschenen, 25. 6. 2025)

An der am vergangenen Mittwoch in Göschenen abgehaltenen Generalversammlung von Abwasser Uri stand – nebst den Wahlen und Informationen zu Projekten – die Jahresrechnung 2024 im Zentrum. Das Betriebsergebnis verzeichnet einen Aufwandüberschuss von 824'760 Franken. Budgetiert war ein Defizit von 480'000 Franken. Die grosse Differenz zum Voranschlag begründete der für die Finanzen zuständige Verwaltungsrat Josef Zopp folgendermassen: «Die Anschlussgebühren entsprechen zwar dem langjährigen Mittelwert, sind jedoch weit unter dem Budgetwert ausgefallen. Das wirkt sich überproportional auf die Jahresrechnung aus.» Das Geschäftsjahr 2024 habe gezeigt, dass die finanziellen Herausforderungen der Abwasser Uri primär auf der Einnahmenseite und nicht auf der Ausgabenseite bestünden. Die Ausgabenseite habe man im Griff – Budgetdisziplin und Optimierungen hätten zu Budgetunterschreitungen geführt. Demgegenüber zeigten sich die Anschlussgebühren als zunehmend volatil.

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