Tabea Estermann hat so etwas wie einen lokalen Mini-Shitstorm hinter sich. Alles begann mit einer Kolumne in dieser Zeitung: In den «Zuger Ansichten» vom 24. Januar sprach sich die Kantonsrätin und Präsidentin der GLP Kanton Zug für die Individualbesteuerung aus. Die Gegner der Vorlage, über die auf Bundesebene am 8. März abgestimmt wird, würden «das konservative Gotthelf-Modell des Einzelverdienerhaushalts» fördern wollen. Jeremias Gotthelf, das war jener Schriftsteller und Pfarrer, der das ländlich-konservative Leben des 19. Jahrhunderts beschrieb und der die Ehe als gottgewollte Lebensform verstand.
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