Es ist der 5. Januar 1996 – und das Gasthaus zum Rössli wird nicht etwa ruhig eröffnet, sondern mit Guggenmusiken, Tirolerklängen und Fasnachtsstimmung. Mittendrin Barbara und Guido Schneider, die ihr Restaurant eigentlich noch gar nicht hätten eröffnen wollen. «Es war ein wahres Schlachtfeld», erinnert sich Guido Schneider heute und lacht. Geplant war das alles eigentlich nicht. Doch im Dorf machte die Runde, dass die Schneiders das Gasthaus übernehmen würden. Bei einem Gespräch mit einem Mitglied der Legorengesellschaft Oberägeri kam schliesslich der Vorschlag auf, doch gleich zur Fasnachtseröffnung loszulegen. Diese Idee verselbständigte sich rasch: Im Dorf wurde darüber gesprochen, die Erwartungen stiegen, und schliesslich stand es sogar in der Zeitung. Ein Zurück gab es da kaum mehr. Aber typisch für die beiden: Wenn es darauf ankommt, packen sie an.
30 Jahre Gasthaus zum Rössli: Vom «Schlachtfeld» zur Erfolgsgeschichte
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