Höhepunkt der Hotellerie

120 Jahre Palace – «ohne Tourismusboom damals hätte Luzern kein Grossstadt-Flair»

Historiker Peter Omachen sagt, was das Gebäude besonders macht und wie es 1906 neue Massstäbe in der Luxus-Hotellerie schuf.
Architekturhistoriker Peter Omachen (links) und Hotelchef Matthias Kindl im früheren Damensalon, wo aktuell eine Ausstellung zur Geschichte des Palace zu sehen ist.
Foto: Dominik Wunderli (Luzern, 10. 6. 2026)

Mit verschiedenen Aktivitäten feiert das Hotel Palace – heute zur Gruppe Mandarin Oriental gehörend – dieses Jahr seinen 120. Geburtstag. Offiziell eröffnet wurde es am 7. Mai 1906. Das vom Luzerner Architekten Heinrich Meili-Wapf entworfene Gebäude repräsentiert den Höhepunkt der Schweizer Hotellerie in der Belle Époque sowohl in bautechnischer als auch gestalterischer Hinsicht. Peter Omachen, Architekturhistoriker, Denkmalpfleger und Buchautor von «Luzern – eine Touristenstadt», sagt, wieso.

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