Polit-Podium in Zug

Debatte zur «10-Millionen-Schweiz» mit Bundesrat Jans: Und plötzlich ging es um das «Stadtbild»

Auf Einladung der Zuger Wirtschaftskammer debattierte ein prominent besetztes Podium über die «Keine 10-Millionen-Schweiz»-Initiative. Dabei ging es nicht nur um die Wirtschaft, sondern auch um Englisch in Zug und Ängste vor Identitätsverlust.
Die Podiumsteilnehmer von links nach rechts: Matthias Michel, Suzanne Thoma, Moderator Reto Brennwald, Adrian Risi, Thomas Matter.
Foto: zvg/zwk

Wenn die Zuger Wirtschaftskammer (ZWK) zu einem Podium über die «Nachhaltigkeitsinitiative» der SVP (siehe Box) lädt, könnte man vermuten, dass sich die Diskussion vor allem um die wirtschaftspolitischen Aspekte der Vorlage dreht. Die Debatte, die am Montagabend in der Liquid Lounge in Zug über die Bühne ging, zeigte jedoch, dass man auch in einem solchen Rahmen nicht um Identitätspolitik herumkommt. So ging es nicht nur um Kontingente, die Bilateralen oder die Sorgen der Zuger Wirtschaft – sondern auch um Barber-Shops, Uber-Fahrer und Nächte am Zürcher Hauptbahnhof.

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