Vereinsbeitrag

WWF Schwyz diskutiert mit Klimaseniorin

In Einsiedeln versammelten sich die WWF-Schwyz-Mitglieder zur Versammlung und zu einer interessanten Diskussion.
Zahlreiche Mitglieder und Gäste lauschten dem Gespräch mit Klimaseniorin Oda Müller und Regisseur Benjamin Weiss.
Bild: zvg

An der Mitgliederversammlung des WWF Schwyz in Einsiedeln kamen zahlreiche Mitglieder und Gäste zu einem angeregten Abend rund um Klimaschutz, Engagement und Demokratie zusammen. Präsidentin Konny Sir führte durch den statutarischen Teil der Versammlung im Kino Cineboxx in Einsiedeln.

Im Anschluss wurde der Dokumentarfilm «Trop chaud – Klimaseniorinnen vs. Switzerland» gezeigt. Er begleitet den Weg der Klimaseniorinnen bis vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und beleuchtet die Hintergründe des international beachteten Urteils gegen die Schweiz.

Aktives Engagement ist weiterhin gefragt

Im anschliessenden Gespräch diskutierten Klimaseniorin Oda Müller und Regisseur Benjamin Weiss mit dem Publikum über die Bedeutung des Urteils und die aktuellen Entwicklungen. Moderiert wurde das Gespräch von GLP-Kantonsrätin Doris Pöpplein.

Im Verlauf des Films und des Gesprächs wurde deutlich, dass das Urteil allein nicht ausreicht, sondern weiterhin aktives Engagement gefragt ist. Die Schweiz und die Welt bleiben zögerlich bei der Umsetzung wirksamer Klimaschutzmassnahmen. Gegen das Gefühl der Hilflosigkeit helfe es jedoch am meisten, selbst aktiv zu werden, sagte Oda Müller. Das könnten auch kleine Dinge sein – etwa den Wasserhahn während des Zähneputzens zuzudrehen. Die zahlreichen Fragen und der lebhafte Austausch beim Apéro zeigten: Klimagerechtigkeit bewegt – weit über den Film hinaus. (zvg)

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