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Eingesandt:  Vereinsbeitrag

Verein setzt sich für geregelten und legalen Mountainbike-Sport ein

Der Verein Mountainbike Schwyz bietet unter anderem mit einer Umfrage Hand bei der Planung des kantonalen Velonetzes.
Von links: Philipp Waldis (Geschäftsstelle), Fredi Kälin (Präsident), Andrea Landolt (Aktuarin), Pepe Läubli und Giovanni Sena (neuer Vizepräsident).
Bild: PD

Am Donnerstag, 25. April, fand die zweite GV des Vereins MTB Schwyz statt. In der gemütlichen «Horseshoe»-Stube informierte der Vereinsvorstand die Mitglieder über das vergangene intensive Vereinsjahr.

Der Präsident Fredi Kälin, SVP-Kantonsrat aus Einsiedeln, und Philipp Waldis von der Geschäftsstelle gingen in ihren Jahresberichten auf einzelne Themen ein: Das grosse Thema war das kantonale Velogesetz, welches am 1. Februar in Kraft trat und die daraus resultierende Planung des Velonetzes für Alltag und Freizeit. Nachdem das MTB-Netz zuerst explizit ausgeklammert wurde, freut sich der Verein über den Entscheid, das MTB-Netz nun doch parallel zur Velonetzplanung anzugehen. Hier haben das Eingreifen und diverse Kontaktaufnahmen durch den Verein einiges zum speditiven Vorwärtskommen beigetragen.

Umfrage im Kanton Schwyz

Als einer der ersten Schritte bei der Planung des MTB-Wegnetzes im Kanton führt der Verein eine Bestandsaufnahme in Form einer Onlineumfrage durch. Die Schwyzer Bevölkerung kann bei der Umfrage angeben, auf welchen Wegen sie derzeit mit dem MTB unterwegs ist, welche Trails für ein Highlight darstellen und wo es zu Konflikten mit anderen Nutzergruppen kommt. Diese Daten sollen zusammen mit weiteren Daten und dem kantonalen MTB-Konzept aus dem Jahr 2022 eine Basis für die Planung des zukünftigen MTB-Netzes bilden. Die Umfrage ist auf dem PC auszufüllen, der Link dazu findet man auf www.mtbschwyz.ch unter News.

Ein weiteres Thema bleibt auch das Velofahrverbot am Axen, dort gilt es, die Situation laufend im Auge zu behalten und nach praktischen Lösungen zu suchen.

Sehr positiv zu werten ist, dass es im letzten Jahr nur ganz wenige negative Rückmeldungen rund um den MTB-Sport im Kanton gab. So wurde über Schwyz Tourismus und das Programm «Alpwirtschaft und Tourismus» nur ein Fall am Wildspitz gemeldet. Diesem nimmt sich der Verein an und sucht mit dem Grundeigentümer, dem Bewirtschafter, dem Verein Schwyzer Wanderwege und der Fachstelle für Langsamverkehr nach einer guten Lösung.

Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, im Jahr 2024 mehr Mitglieder zu finden und sich weiterhin für eine legale und geregelte Ausübung des MTB-Sports im Kanton einzusetzen.

Unter dem Traktandum Wahlen wurde Giovanni Sena zum Vizepräsidenten als Nachfolger von Pepe Läubli gewählt, beide sind im VC Pfäffikon und vertreten die Interessen der Ausserschwyzer im Verein. (pd)