Vereinsbeitrag

Segler und Schwalben werden gezählt

Mit Feldstechern und Notizblöcken werden demnächst die Nester auf den Hausdächern und die Anzahl Schwalben in Brunnen gezählt.
Bild: zvg

In den nächsten beiden Monaten bis etwa Mitte Juli sind Personen mit Feldstechern und Notizmaterial in Ingenbohl-Brunnen unterwegs, um die Nistplätze der Schwalben und Segler an oder in Gebäuden zu zählen. Diese Vögel haben vermehrt Schwierigkeiten, einen Platz für ihr Brutgeschäft zu finden, und verdienen besonderen Schutz. Segler und Schwalben benutzen bevorzugt die bisherigen Niststandorte irgendwo unter dem Dach oder in Ställen, deshalb ist es besonders wichtig, diese Plätze zu kennen und zu schützen.

Bereits im letzten Jahr haben Mitglieder des Natur- und Vogelschutzvereins Wasseramsel erste Feststellungen zu diesen gebäudebrütenden, seltener gewordenen Arten gemacht. Jetzt steht eine genauere Inventarisierung bevor. Die Resultate fliessen in die Datenbank der Vogelwarte Sempach ein.

Die Vormittags- und Abendstunden bieten die grössten Chancen für eine erfolgreiche Nestersuche. Schwalbennester sind von aussen meist gut sichtbar, natürliche Mauerseglernistplätze sind dagegen nicht als Nester sichtbar. Ihre Anwesenheit ist mit viel Geduld und Glück durch ihre Ein- oder Ausflüge durch kleine Schlupflöcher zu erkennen. (zvg)

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