Kanton Schwyz

Pfadis haben im Kantonallager erfolgreich den Zauberwald verteidigt

Die 550 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus dem Kanton Schwyz sowie der Gastpfadi Chur sind wieder in den Alltag zurückgekehrt. Jetzt wird auf das gelungene Lager zurückgeblickt.
Zum Abschluss wird der Lagerleitung des Kantonallagers Schwyz für ihren Einsatz gedankt.
Bild: Franca Koch

Seit Anfang August sind die Zelte abgebrochen, die Rucksäcke ausgepackt und die 550 Pfadis wieder zu Hause im Alltag angekommen. Sie bewohnten während zwei Wochen den Lagerplatz in Hagendorn im Kanton Zug und blicken nun auf zwei unvergessliche Wochen voller Abenteuer und Gemeinschaft zurück.

Im Kantonallager drehte sich alles um die Geschichte des Zauberers Wisparo, der die Hilfe der Kinder und Jugendlichen brauchte, um den Wunderwald Orenda gegen böse Trolle zu verteidigen. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus dem Kanton Schwyz und der Gastabteilung aus Chur packten mit an. Von der Wolfsstufe über die Pfadistufe bis zu den ältesten Teilnehmenden der Piostufe halfen alle mit, und sogar die Jüngsten, die Biberstufe, besuchten den Wunderwald.

Abschied mit Wehmut und Live-Musik

Der finale Showdown gegen die Trolle fand am Donnerstagabend in Form eines riesigen, geländefüllenden «Schiffe versenken»-Spiels statt. Mit vereinten Kräften gewannen die Pfadis den Kampf. Dies wurde im Anschluss mit einem feinen Dessert gefeiert.

Der Freitag stand bereits im Zeichen des Aufbruchs. Tagsüber wurden bereits erste Materialkisten gepackt und kleinere Zelte abgebaut. Am Abend folgte die grosse Abschiedsshow. Zauberer Wisparo sowie alle Bewohner des Wunderwaldes bedankten sich persönlich bei allen Kindern für ihren Einsatz und Mut, den sie in den zwei Wochen bewiesen hatten.

Beim Konzert wurde ausgiebig getanzt und gefeiert.
Bild: Franca Koch

Ein wichtiger Moment war auch das Dankeschön an die Köpfe hinter dem Kantonallager. Die Lagerleitung und der Vorstand wurden auf die Bühne geholt. Ohne die unzähligen freiwilligen Arbeitsstunden, die sie in das Lager einfliessen liessen, wäre dieser grosse Event nicht möglich gewesen. Gedankt wurde ihnen mit einem grossen Zigi-Zagi. Anschliessend stimmte die Rondo-Band mit Live-Musik auf einen wunderschönen, wenn auch etwas melancholischen Abschluss der gemeinsamen Zeit ein.

Abbau in Rekordzeit

Nach der Abreise startete der Abbau des kompletten Lagerplatzes. Hauptbühne, Tribüne, Kiosk, Sanitäranlagen und Festzelte wurden innerhalb von nur vier Tagen verräumt. Dank vieler anpackender Hände sah man bereits am Dienstagabend fast nichts mehr vom Grossanlass, ausser ein paar trockenen Grasflecken auf der Wiese. Nun bleiben die Erinnerungen an zwei Wochen voller Spass, Freundschaft und das Abenteuer Orenda. (zvg)