Vereinsbeitrag

Handmähen will gelernt sein

Das Mähen mit der Sense ist echte Knochenarbeit.
Bild: zvg

Im Rahmen des Projekts «Bonjour Nature» führte Pro Natura Schwyz in Einsiedeln einen gut besuchten Handmähkurs durch.

Die grossflächigen Blumenwiesen des Friedhofs Einsiedeln boten am vergangenen Samstagnachmittag, 27. Juni, die ideale Kulisse für das traditionelle Handwerk. Heidi Schuler von Pro Natura Schwyz durfte bei hochsommerlichen Temperaturen neun motivierte Teilnehmende sowie das erfahrene Leiterduo begrüssen. Mit Ueli Wechsler und Margrit Föhn vom Innerschweizer Handmähverein standen den Interessierten zwei Profis zur Seite, die mit viel Herzblut und Engagement durch den Kurs führten.

Schweiss, Geschick und die richtige Schärfe

Während das Mähen bei einigen Teilnehmenden bereits erstaunlich flott von der Hand ging, war es für andere eine Premiere. Bei strahlendem Sonnenschein und grosser Hitze wurde allen schnell klar: Das Mähen mit der Sense ist echte Knochenarbeit.

«Umso wichtiger ist es, dass die Sense perfekt geschärft ist», erklärte Ueli Wechsler. Er hatte verschiedene Sensentypen und -grössen mitgebracht, die ausgiebig getestet werden konnten. Neben der richtigen Schwungtechnik stand auch das Dengeln – das fachgerechte Schärfen der Klinge – auf dem Programm.

Das Resultat des schweiss­treibenden Nachmittags durfte sich sehen lassen: Bis zum Abend war ein stattliches Stück Wiese sauber gemäht, und die Teilnehmenden waren sichtlich stolz. Mit dem nötigen Know-how im Gepäck sind sie nun bestens gerüstet, um das Gelernte im eigenen Garten anzuwenden. (zvg)

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