In Brunnen haben sich Fachpersonen aus Medizin und Pflege zu einem Vernetzungsanlass zur Wundversorgung getroffen. Ziel war es, die Zusammenarbeit in der Region weiter zu verbessern und die Abläufe zwischen den beteiligten Berufsgruppen besser aufeinander abzustimmen. Organisiert wurde der Anlass von vier öffentlichen Spitex-Organisationen aus dem inneren Kantonsteil.
Die grosse Beteiligung zeigte, wie wichtig das Thema in der regionalen Versorgung ist. Ärztinnen und Ärzte aus Spitälern und Hausarztpraxen, Medizinische Praxisassistentinnen und -assistenten, Pflegefachpersonen sowie Wundexpertinnen nutzten die Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung.
«Eine gut abgestimmte Zusammenarbeit entscheidend»
Im Zentrum der Präsentation und Diskussionsrunde standen die Schnittstellen zwischen ambulanten und stationären Angeboten, klare Versorgungsabläufe sowie die Frage, wie die Wundexpertise in der Region gezielter vernetzt werden kann.
«Gerade bei chronischen und komplexen Wunden ist eine gut abgestimmte Zusammenarbeit entscheidend. Sie verbessert die Versorgungsqualität, schafft Kontinuität in der Behandlung und ermöglicht einen gezielten Einsatz der vorhandenen Ressourcen», sagt Peter Brütsch, Kerndienstleitung mit Geschäftsleitungsaufgaben (Spitex Muotathal-Illgau) und Wundexperte SAfW (Swiss Association for Woundcare).
Mit dem Vernetzungsanlass setzten die vier öffentlichen Spitex-Organisationen ein gemeinsames Zeichen für eine koordinierte und verlässliche Versorgung in der Region. (zvg)

