Die St. Nikolausenbruderschaft setzt sich in Gersau seit 199 Jahren für Menschen in Not ein. Im März traf sich der Verwaltungsrat der St. Nikolausenbruderschaft zur ordentlichen Verwaltungsratssitzung. Auch im vergangenen Jahr konnte die Bruderschaft Leuten, die in Notsituationen geraten sind, finanziell und unbürokratisch Hilfe leisten.
Im Jahre 1827 wurde die Nikolausenbruderschaft Gersau als kirchliche Bruderschaft gegründet, damals zum Schutz der Schiffsleute, welche die Verbindung unseres Dorfes zu den umliegenden Orten gewährleisteten. Heute widmet sich die Bruderschaft der im Stillen praktizierten Hilfe für Bedürftige: Es gibt Menschen, die ohne eigene Schuld in Notsituationen geraten – hier kann die Bruderschaft helfen, finanzielle Engpässe zu überbrücken.
Auch Studierende und Lernende können an die Bruderschaft gelangen, um einen finanziellen Zustupf zum Beispiel für Lehrmittel oder andere Ausgaben im Zusammenhang mit einem Studium oder einer Lehre zu ersuchen.
An der diesjährigen Jahressitzung gaben Walter Camenzind, Erwin Nigg und Lili Küttel ihren Rücktritt aus dem Verwaltungsrat bekannt. Als neue Verwaltungsräte konnten Walter Christen, Ueli Camenzind und Philippe Häusler gewählt werden. Die Mitgliedschaft steht allen offen. (zvg)
