Die Arbeitsgruppe, bestehend aus den Innerschweizer Kantonalpräsidien, den Innerschweizer Trachtentanzkommissionen und der Innerschweizer Kommission für Kinder- und Jugendarbeit, hat dazu zweckmässige Statuten ausgearbeitet.
Der gegründete Verein besteht aus den Präsidien der kantonalen Trachtenvereinigungen von Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Luzern und Zug. Durch die strengeren Datenschutzregeln und den Wechsel des Kassiers im Vorstand sind Probleme entstanden. Mit der Gründung des Vereins werden nun die finanziellen Geschäfte einheitlich geregelt.
Der Verein organisiert und festigt die bereits bestehende Zusammenarbeit der Innerschweizer Trachtenkommission (ITTK) und der Innerschweizer Kommission für Kinder und Jugend (IKOKJ) sowie der Präsidien der beteiligten Kantone. Als erster Vereinspräsident amtet Karl Rohrer aus Sachseln.
Arbeitsabläufe des Vorstands werden vereinfacht
In der ITTK sind sämtliche Tanzleiter der Innerschweizer Kantone sowie die IKOKJ, die Verantwortlichen für Kinder und Jugendliche der Kantonalverbände der Innerschweizer Kantone, vertreten.
Auftrag und Ziel der Kommissionen sind neben der Pflege und Förderung des Trachtentanzes die Organisation von Weiterbildungskursen, regional organisierten Proben für die Trachtentanzgruppen der sechs Mitgliederkantone, die Organisation eines Jugendweekends sowie Auftritte an regionalen Veranstaltungen.
Alle zwei Jahre ein Innerschweizer Trachtenfest
Eine Errungenschaft des Vereins ist die alternierende Organisation des Innerschweizer Trachtenfestes, das neu alle zwei Jahre stattfindet. Bereits jetzt in der Agenda einzutragen sind der 11. und 12. Juni 2027, denn dann findet das dritte Innerschweizer Trachtenfest in Willisau im Kanton Luzern statt. Dieser Anlass wurde erstmals im Jahr 2023 von Obwalden und letztes Jahr zum zweiten Mal von der Trachtenvereinigung Uri in Amsteg mit grossem Erfolg durchgeführt. (zvg)
