Endofibrose

Wie Julien Wanders mit Chat GPT seinen «Bremsklotz» im Bein aufspürte – und nun aufs Comeback hofft

Nach einer KI-Selbst-Diagnose, vielen Tests und einer risikobehafteten Arterien-Operation hat der Genfer Läufer wieder Hoffnung, es zurück an die Weltspitze zu schaffen. Die Entscheidung zum Eingriff war aber nicht einfach.
Julien Wanders am Silvesterlauf 2024 - richtig auf Touren ist der Genfer schon seit Jahren nicht mehr gekommen.
Foto: Diego Menzi/Silvesterlauf

Julien Wanders machte sich vor acht Jahren auf, die Laufwelt auf den Kopf zu stellen. 2018 lief der hochtalentierte und hoch motivierte Genfer Europarekord über 10 Kilometer, im Jahr darauf folgte der Halbmarathon-Europarekord in 59:13 Minuten. Und Wanders träumte noch grösser. Er wollte in der von Afrikanern dominierten Sportart eine Hauptrolle einnehmen. Der Romand hatte dem Laufen alles untergeordnet. Schon als Teenager zog er ins Läuferland Kenia, noch heute lebt er dort in der Lauf-Hochburg Iten.

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