Rad

Tadej Pogacar ist ein Glücksfall für die Tour de Suisse – aber ihre Probleme löst der Velostar nicht

Mit Tadej Pogacar bestreitet der beste Radfahrer der Gegenwart erstmals die Tour de Suisse. Er überdeckt mit seiner Präsenz ein grösseres Problem: Die Rundfahrt verliert weiter an Bedeutung.
Die Tour de Romandie dominierte Tadej Pogacar nach Belieben.
Foto: EPA / Jean-Chrstophe Bott

Nur noch fünf statt acht Etappen bei den Männern, Frauen und Männer am selben Tag und am selben Ort, fünf Rundkurse mit identischem Start und Ziel: Die 1933 erstmals ausgetragene Tour de Suisse erfindet sich neu. Weil sie will, vor allem aber, weil sie muss. Seit Jahren kämpft die Rundfahrt mit finanziellen Problemen, findet immer schwieriger Austragungsorte und steht unter wachsendem Konkurrenzdruck.

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