Schwingen

Der Schwyzer Nachwuchs ist so überlegen, dass sich manche schon Sorgen machen

Beim Innerschweizer Nachwuchsschwingertag dominieren die Schwyzer Schwinger nach Belieben. Das stösst nicht überall auf Begeisterung.
Die vier Kategoriensieger (von links): Franco Föhn, Patrik Laimbacher, Tobias Schelbert und Silvan Gisler
Foto: Werner Schönbächler

Einen derart überzeugenden Auftritt hatten die Schwyzer Teenager an dem seit 2005 erstmals ausgetragenen Innerschweizer Nachwuchsschwingertag noch nie gezeigt. Ihre Dominanz in Hagendorn/ZG war erdrückend. Sie stellten sieben der acht Schlussgangteilnehmer und gingen in allen vier Alterskategorien als Sieger hervor. «Die Trendwende des Kräfteverhältnisses von den Luzernern hin zu den Schwyzern zeichnete sich schon letztes Jahr am INST in Ennetbürgen ab. Wir verfügen derzeit über vier starke Jahrgänge mit vier Kranzschwingern», freut sich der Schwyzer Nachwuchschef Armin Auf der Maur. Das grosse Gefälle zu den anderen Kantonalverbänden betrachte er auch mit Sorge - das sei für den Schwingsport nicht nur von Vorteil, so Auf der Maur weiter. Das widerspiegelt sich bei der Verteilung der 53 Doppelzweige: Schwyz 20, Luzern 17, Ob- und Nidwalden 10, Uri und Zug je 3.

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