Pétanque

Das Spiel mit den Kugeln will sich vom Pastis-Image lösen

Petra Ziswiler ist die erste Frau, die den Schweizer Pétanque-Verband präsidiert. Die 53-jährige Luzernerin spricht über Rekordzahlen, Alkoholtests und einen grossen Röstigraben.
Petra Ziswiler, hier beim Pavillon in Luzern, ist die erste Frau, die den Schweizer Pétanque-Verband präsidiert.
Foto: Manuela Jans-Koch (Luzern, 22. 5. 2026)

«Das ist mein erstes Interview auf Deutsch.» Petra Ziswiler freut sich über das Frage/Antwort-Gespräch mit dieser Zeitung und offenbart damit: Die Schweizer Pétanque-Szene ist welsch geprägt. Das zeigt auch der Blick auf die Verbands-Website, die nur in Französisch gehalten ist. Das soll sich künftig ändern, seit März ist Ziswiler Präsidentin von Swiss Pétanque. Als erste Deutschschweizerin, als erste Frau überhaupt. «Ich habe mich aufgedrängt», erzählt die 53-Jährige aus Buttisholz und lacht. Ursprünglich stammt sie aus Graubünden und spricht alle vier Schweizer Nationalsprachen.

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