07.01.2026, 18:24 Uhr
updateAktualisiert: 07.01.2026, 19:20 Uhr
Klaus Zaugg
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Auf den ersten Blick wirkt Patrick Fischers Olympia-Aufgebot so erwartbar wie der Hochnebel im Januar. Keine Überraschungen. Keine Experimente. Keine Gründe für eine Polemik. Die Schillerfalter der heimischen Liga bleiben zu Hause. Zu weich, zu leicht, zu wenig widerstandsfähig für ein Turnier der besten Spieler der Welt (also der NHL-Stars), das nicht nur gespielt, sondern überstanden werden will. Selbst Théo Rochette, Liga-Topskorer, der die Leichtigkeit des Seins und der Vollendung des finalen Torschusses verkörpert wie sonst niemand mit Schweizer Pass, darf nicht nach Mailand reisen. Immerhin: Wenn es nicht so läuft wie erwartet, gibt es im Welschland hinterher einen Grund zur Polemik.
