Interview

«Will ich das überhaupt noch?» – Michelle Gisin über die schwierigste Frage ihrer Karriere

Vor sechs Monaten stürzte Michelle Gisin mit über 100 km/h schwer. Noch heute kämpft die Olympiasiegerin mit den Folgen. Im Gespräch spricht sie über die schlimmsten Schmerzen ihres Lebens, über Schuldgefühle gegenüber ihren Angehörigen, die Angst vor einer Querschnittlähmung – und ihre bevorstehende Hochzeit.
Michelle Gisin in St. Moritz: Das Bild wurde am Vorabend des Unfalls aufgenommen.
Foto: Jean-Christophe Bott/Keystone (10. 12. 2026)

Michelle Gisin wirkt noch etwas fragil, als sie vor der Sportmittelschule in Engelberg erscheint. «Wollen wir einen Kaffee trinken gehen?», fragt sie. Im Garten des Klosters, unweit von der Sportschule entfernt, nehmen wir Platz. Die 32-Jährige hat im vergangenen Dezember einen solch heftigen Sturz erlitten, dass sich nun die Frage nach dem Karriereende aufdrängt.

Weiterlesen?

Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.

Abo

Digital ohne E-Paper

1 Monat für
CHF 19.-

monatlich kündbar

Gedruckt & Digital mit E-Paper

1 Jahr für
CHF 394.-