Fussball

Manuel Akanji: «Ich wurde in meiner Kindheit das eine oder andere Mal als Neger beschimpft»

Secondo-Nati, Balkan-Graben, Doppeladler-Jubel. Unsere Nati ist in den letzten Jahren diverser, aber auch politischer geworden. Die TV-Serie «The Belonging, zwei Nationen - eine Entscheidung» beleuchtet unter anderem die Geschichten von Breel Embolo, Manuel Akanji und Ivan Rakitic.
Auch eine Herzensanglegenheit: Breel Embolo (links) und Manuel Akanji während der Intonierung der Schweizer Hymne.
Foto: Peter Klaunzer/Keystone

«Wir schaffen Probleme, wenn wir die Mehrfachnationalität ermöglichen. Man müsste sich vielleicht fragen: Wollen wir Doppelbürger?» Es sind knapp acht Jahre vergangen, seit der damalige Generalsekretär des Fussballverbandes, Alex Miescher, diesen explosiven Satz artikulierte. In der Schweiz entbrannte darauf ein flächendeckender Streit. Ob an virtuellen oder wahren Stammtischen, in Talk-Sendungen, Amtsstuben oder Regierungsgebäuden: Die Fragen nach Identität und Zugehörigkeit hatten Hochkonjunktur. Und das, weil zwei, drei Nati-Stars ihre Tore im WM-Spiel gegen Serbien mit dem Doppeladler zelebrierten.

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