«Wir schaffen Probleme, wenn wir die Mehrfachnationalität ermöglichen. Man müsste sich vielleicht fragen: Wollen wir Doppelbürger?» Es sind knapp acht Jahre vergangen, seit der damalige Generalsekretär des Fussballverbandes, Alex Miescher, diesen explosiven Satz artikulierte. In der Schweiz entbrannte darauf ein flächendeckender Streit. Ob an virtuellen oder wahren Stammtischen, in Talk-Sendungen, Amtsstuben oder Regierungsgebäuden: Die Fragen nach Identität und Zugehörigkeit hatten Hochkonjunktur. Und das, weil zwei, drei Nati-Stars ihre Tore im WM-Spiel gegen Serbien mit dem Doppeladler zelebrierten.
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