Mentaltraining

Hypnosehilfe für Langlaufsprinter Janik Riebli: «Ich konnte mich als Sportler nicht mehr ernst nehmen»

Was ist meine Rolle in diesem Sportzirkus? Ist Spitzensportler ein richtiger Beruf? Denken die Leute: «Geh' lieber in den Stall, anstatt zu secklen?» Janik Riebli hat sich im Sommer viele Gedanken gemacht und sich mental helfen lassen – nun fühlt er sich bereit für die Olympiasaison.
Janik Riebli, links, im Training vor einem Medientreffen von Swiss Ski, am Montag, 10. November 2025, in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Foto: GIAN EHRENZELLER

Janik Riebli ist keiner, der sich leicht aus der Bahn werfen lässt. Gemeinsam mit Valerio Grond ist der Langläufer in den vergangenen Jahren in die Weltspitze gesprintet, zusammen gelten die beiden im kommenden Februar gar als Kandidaten auf eine Olympiamedaille. Gleichzeitig punktet er bei Fans mit Humor und Bodenständigkeit, und zum Beispiel damit, dass er im Sommer auf dem elterlichen Landwirtschaftsbetrieb in Obwalden anpackt. Anstatt eine zusätzliche Trainingswoche im Sommer zu absolvieren, hilft er lieber einmal etwas länger auf der Alp mit. Das gebe ihm die nötige Energie, sagte er immer wieder.

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