Fifa

Gianni Infantino: In der Heimat verhasst, im Rest der Welt geliebt – warum das so ist

Vor zehn Jahren wurde Gianni Infantino zum Fifa-Präsidenten gewählt. In dieser Zeit ist viel passiert. Brücken in die Heimat wurden gesprengt, neue beste Freunde wie Donald Trump sind dazugekommen. Infantino soll im kleinen Kreis sogar gesagt haben, er brauche den Schweizer Pass nicht mehr.
In der Golfregion hat er viele Freunde: Gianni Infantino (rechts) mit Tamim bin Hamad Al Thani, dem Emir von Katar.
Foto: Friedemann Vogel/EPA

Als Gianni Infantino einige Monate nach seiner Wahl für ein Interview in unsere Redaktion kommt, begrüsst ihn die Frau am Empfang mit: «Herzlich willkommen, Herr Berset.» Vielleicht fühlte er sich damals ein wenig geschmeichelt. Doch fast zehn Jahre später spielt er ein paar Ligen höher als unsere Bundesräte. «Ich gehöre weltweit zu den fünf Menschen, die am meisten beobachtet und durchleuchtet werden», sagt er.

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