Ski alpin

Odermatt-Hype wird zum Sicherheitsproblem: Warum die Lauberhorn-Veranstalter umdenken müssen

80'000 Skifans strömten vor einem Jahr nach Wengen. Das brachte den kleinen Ort und die Sicherheitskonzepte an die Grenzen. Wie brenzlige Situationen vermieden werden sollen und welche Folgen die Brandkatastrophe in Crans-Montana haben.
Rund 20'000 Menschen versammeln sich alleine vis à vis des Hundschopf-Sprungs.
Foto: Jean-Christophe Bott

Die Mischung hat es in sich: Postkarten-Panorama, ein fast hundertjähriger Traditionsanlass, erfolgreiche Schweizer und rundherum viel Halli Galli. Die Folge: Das 1200-Seelen-Dorf Wengen am Fuss der Jungfrau wird an den Lauberhorn-Renntagen mit Menschen überschwemmt. Vor einem Jahr waren es verteilt über den Super G, die Abfahrt und den Slalom 80'000 Menschen. Über die Hälfte davon drängte sich allein am Hauptevent am Samstag (Abfahrt) an die Strecke und viele davon für die Party danach ins Dorf. Auf der Dorfstrasse fünfzig Meter vorankommen? Keine Chance - alles verstopft. Ein Platz im Zug runter nach Lauterbrunnen? Frühestens in zwei Stunden.

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