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Sport-News

Servette dank Ersatzgoalie Frick im Achtelfinal ++ Wendy Holdener trauert um ihren Bruder ++ Toni Kroos kehrt zurück

Resultate, Transfers, News: Mit dem tagesaktuellen Sport-Ticker bleiben Sie über das laufende Geschehen stets informiert. Die neuesten Meldungen aus der Welt des Sports.

21:18 Uhr

22. FEBRUAR

Servette dank Ersatzgoalie Frick im Achtelfinal

Ein einziges Tor entschied das schweizerisch-bulgarische Duell. Eine Woche nach dem torlosen Remis im Stade de Genève erspielte sich Servette auswärts schon nach etwas mehr als fünf Minuten den entscheidenden Vorteil. Ein bulgarischer Fehlpass diente Timothé Cognat als perfekte Vorlage zum 1:0.

Diesen frühen Vorsprung verteidigten die Genfer erfolgreich. In den nach der Pause zahlreicher gewordenen Phasen, in denen die Gäste ins Wanken gerieten, hatten sie in Jérémy Frick den benötigten Rückhalt. Der Keeper, der in dieser Saison nur in den Cup-Wettbewerben gesetzt ist, sorgte mit seinen Paraden nach der Pause selber dafür, dass er mit weiteren Einsätzen rechnen kann.

Frick, in der Super League unter René Weiler die Nummer 2 hinter Joël Mall, parierte gegen Kwadwo Duah, den Schweizer Stürmer beim bulgarischen Serienmeister, stark (49.). Aber vor allem brachte Servettes Goalie den Brasilianer Caio Vidal mit seinen Paraden zur Verzweiflung. Dieser scheiterte bis zu seiner Auswechslung dreimal aus guter Position an Frick. Ludogorez kam dem Ausgleich speziell in der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit sehr nahe. (sda)

20:44 Uhr

22. FEBRUAR

«Sein Tod zerreisst uns das Herz»: Wendy Holdener trauert um ihren Bruder

Die Schwyzer Skirennfahrerin Wendy Holdener informiert in einer sehr persönlichen Mitteilung über den Hinschied ihres Bruder und Managers Kevin Holdener. Der 34-Jährige verlor den Kampf gegen den Krebs. (rem)

16:06 Uhr

22. Februar

Toni Kroos spielt wieder für Deutschland

Toni Kroos folgt dem Werben von Bundestrainer Julian Nagelsmann und kehrt vor der Heim-EM im Sommer in die deutsche Nationalmannschaft zurück.

«Leute, kurz und schmerzlos: Ich werde ab März wieder für Deutschland spielen», schrieb der 34-Jährige am Donnerstag bei Instagram und beendete damit das wochenlange Rätselraten um sein Comeback im DFB-Team.

Als «interessanten Gedanken» hatte Nagelsmann eine Rückkehr von Kroos im Dezember im ZDF-Sportstudio bezeichnet und damit die Tür für Spekulationen weit aufgemacht. Nun erklärte der Mittelfeldspieler von Real Madrid, der als einziger deutscher Spieler fünfmal die Champions League gewonnen hat, seinen Entscheid so: «Weil ich vom Bundestrainer gefragt wurde, Bock drauf habe und sicher bin, dass mit der Mannschaft bei der EM viel mehr möglich ist, als die meisten gerade glauben!»

Nach 106 Länderspielen hatte sich Kroos 2021 nach dem Achtelfinal-Aus gegen England bei der EM aus dem Nationalteam verabschiedet. Nun will er schon bei den wichtigen Länderspielen in Frankreich und gegen die Niederlande im März wieder für die Nationalelf auflaufen - und dann auch bei der Europameisterschaft im eigenen Land, die für das DFB-Team am 14. Juni in München gegen Schottland beginnt. Am 23. Juni kommt es in Frankfurt beim letzten Gruppenspiel zur Begegnung Schweiz - Deutschland. (sda/dpa)

14:36 Uhr

22. februar

Ehemaliger Nati-Coach Artur Jorge verstorben

Der ehemalige Schweizer Nationaltrainer Artur Jorge ist am frühen Donnerstagmorgen, kurz nach seinem 78. Geburtstag, in Lissabon nach langer Krankheit im Kreise seiner engsten Angehörigen verstorben, wie der Schweizer Fussballverband mitteilt.

Der Portugiese war im Dezember 1995, nach der erfolgreichen Qualifikation für die EM-Endrunde in England, aufgrund des sofortigen Wechsels von Roy Hodgson zu Inter Mailand engagiert worden. Jorges kurze Amtszeit als Schweizer Nationaltrainer endete nach sieben Länderspielen (ein Sieg, zwei Unentschieden, vier Niederlagen) mit dem 0:1 gegen Schottland und dem damit verbundenen Ausscheiden nach der EM-Gruppenphase.

Wesentlich mehr Erfolg hatte Jorge als Klubtrainer. Mit dem FC Porto gewann er 1987 dank Rabah Madjers legendärem «Hackentor» im Final gegen Bayern München den damaligen Meistercup und wurde dazu viermal portugiesischer Meister und dreifacher Supercup-Sieger. Dazu führte der auch als Spieler mit Benfica Lissabon sehr erfolgreich gewesene Stürmer (zweimaliger Torschützenkönig der portugiesischen Liga) den französischen Verein Paris St-Germain in den 1990er-Jahren – vor seinem Engagement in der Schweiz – zu je einem Titel und Cupsieg. Zwischen 1980 und 2004 war Jorge für total 13 Klubs in Portugal, den Niederlanden, Saudi-Arabien und Russland als Trainer tätig. (rem)

10:50 Uhr

22. FEBRUAR

Mehrjährige Haftstrafe gegen Alves wegen sexueller Aggression

Fussball-Profi Dani Alves ist in Spanien wegen sexueller Aggression zu einer Haftstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt worden. Das teilte das Gericht am Donnerstag im Landgericht von Barcelona in Anwesenheit des Angeklagten mit, wie der staatliche TV-Sender RTVE berichtete. Zudem müsse der Brasilianer dem Opfer 150'000 Euro zahlen.

Der 40-Jährige sass schon vor dem Urteil seit einem guten Jahr in Untersuchungshaft, nachdem eine junge Frau ihn beschuldigt hatte, sie in der Nacht zum 31. Dezember 2022 in einer Toilette eines Nachtclubs der katalanischen Metropole zum Sex gezwungen zu haben. Gegen das Urteil könnten noch Rechtsmittel eingelegt werden.

Im Prozess hatte der Ex-Barça-Profi vor zwei Wochen die Vorwürfe zurückgewiesen. Die sexuellen Handlungen seien mit Einwilligung der jungen Frau erfolgt. «Sie hat mir nicht gesagt, dass sie nicht wollte», beteuerte Alves. «Wir haben es beide genossen.» Er räumte aber vor drei Richtern und den zahlreich erschienenen Journalisten ein, er sei in der betreffenden Nacht angetrunken gewesen.

Bei den Ermittlungen hatte Alves zunächst noch jeden sexuellen Kontakt mit der damals 23 Jahre alten Frau geleugnet, wie die katalanische Justiz mitteilte. Dazu erklärte er dann vor Gericht, er habe am Anfang gelogen, um seine «Ehe zu retten». «Ich habe gedacht, dass meine Frau mir nicht verzeihen würde.»

Die Staatsanwaltschaft hatte neun Jahre Haft und zudem 150 000 Euro Schadenersatz gefordert. Die Anwälte der Klägerin wollten den Fussballer für zwölf Jahre hinter Gitter schicken.

Die Frau, die Alves beschuldigt, war zum Auftakt des Prozesses unter Ausschluss der Öffentlichkeit vernommen worden. Bei dem dreitägigen Strafverfahren wurden zudem mehr als zwei Dutzend Zeugen und Sachverständige angehört. Sowohl zwei Begleiterinnen der jungen Frau als auch Polizisten, Ärzte und Mitarbeiter des Nachtclubs sagten aus, die junge Frau habe nach dem Vorfall «unter Schock» gestanden.

Der 126-malige Nationalspieler der Seleção, der in Europa unter anderem auch für den FC Sevilla, Paris Saint-Germain und Juventus Turin spielte, war erst drei Wochen nach dem Vorfall - am 20. Januar vorigen Jahres - bei einem Besuch in Katalonien verhaftet worden. Bis zur Festnahme hatte er in Mexiko beim Club UNAM Pumas gespielt. ( dpa)

11:31 Uhr

22. Februar

Tim Muggli kassiert für Faustschlag gegen Schiedsrichter fünf Spielsperren

Tim Muggli vom EV Zug wird wegen eines «Vergehens gegen einen Schiedsrichter» im Meisterschaftsspiel vom 15. Februar gegen Fribourg-Gottéron für fünf Spiele gesperrt und mit einer Busse von 3000 Franken belegt.

Der 20-jährige Stürmer hat während einer Keilerei, beim Versuch seinem Gegenspieler einen Faustschlag zu verpassen, den Linienrichter - allerdings nicht vorsätzlich - mit voller Wucht im Gesicht getroffen. Eine Spielsperre hat Muggli bereits verbüsst, damit könnte er im letzten Qualifikationsspiel des EVZ am 4. März in Lausanne wieder zum Einsatz kommen. (sda)

11:25 Uhr

22. februar

Nadine Fähndrich muss pausieren

Die Schweizer Langlauf-Teamleaderin Nadine Fähndrich muss die Weltcup-Saison wegen eines Eingriffs zur Behandlung gutartiger Herzrhythmusstörungen unterbrechen.

Die 28-jährige Luzernerin startete am letzten Samstag in Minneapolis (USA) noch zum Sprint, in welchem sie im Halbfinal ausschied und sich als Neunte klassierte. Auf das Rennen über 10 km tags darauf verzichtete Fähndrich, die zuvor in der Saison bei Distanzwettkämpfen vermehrt Beschwerden verspürt hatte.

Nachdem sie das Massenstartrennen Anfang Februar im kanadischen Canmore hatte aufgeben müssen, unterzog sie sich weiteren Abklärungen bezüglich ihres Gesundheitszustandes. Diese ergaben Herzrhythmusstörungen, die zwar gutartig sind, jedoch die sportliche Leistung limitieren.

Nadine Fähndrich entschied sich nach Absprache mit dem Ärzte- und Betreuer-Staff von Swiss-Ski, sich in den nächsten Tagen dem notwendigen Eingriff zu unterziehen. Die Innerschweizerin plant mit ihrem Comeback bei den letzten Weltcup-Rennen der Saison.

Am 12. März findet im norwegischen Drammen ein Sprint im klassischen Stil statt. Das Weltcup-Finale wird im schwedischen Falun, dem WM-Ort 2027, vom 15. bis 17. März stattfinden. (sda)

11:08 Uhr

22. februar

Grippe stoppt Marlen Reusser

Die Schweizer Radrennfahrerin Marlen Reusser wird von einer leichten Grippe ausgebremst. Die Bernerin muss deshalb auf die Renneinsätze vom Wochenende verzichten.

Am Samstag hätte die Olympia-Zweite und zweifache WM-Silbermedaillengewinnerin im Zeitfahren mit dem belgischen Klassiker Omloop Het Nieuwsblad ihr erstes World-Tour-Rennen in diesem Jahr bestreiten wollen. Mit dem Gesamtsieg an der viertägigen Valencia-Rundfahrt war Reusser vergangene Woche der Einstieg in die Olympia-Saison vollends geglückt. (sda)

10:58 Uhr

22. februar

Die Tour de Suisse verspricht ein Spektakel

Dreieinhalb Monate vor dem Start der diesjährigen Tour de Suisse stehen alle Etappenorte fest. Regensdorf im Kanton Zürich und eine Bergankunft auf dem Gotthardpass komplettieren die Zielorte.

Die Zielankunft der 4. Etappe auf dem bekanntesten Alpenpass der Schweiz wird zweifelsohne ein Höhepunkt der 87. Austragung der Schweizer Landesrundfahrt sein, die am Sonntag, 9. Juni, in Vaduz beginnt. Tags darauf führt die Strecke von Liechtenstein nach Regendorf. Die Zürcher Gemeinde wird erstmals Austragungsort der Tour de Suisse sein. Die 3. Etappe vom Dienstag startet unweit entfernt in Steinmaur, das Ziel befindet sich in Rüschlikon am Ufer des Zürichsees. Von da aus machen sich die Fahrer am nächsten Tag auf in Richtung Gotthardpass.

Der meistbefahrene Pass in der Geschichte der Tour de Suisse verspricht viel Spektakel. Letztmals ging im Jahr 2019, mit dem Tagessieg von Egan Bernal, eine Etappe auf dem Gotthardpass zu Ende. In diesem Jahr soll er, im Gegensatz zur Ankunft von vor fünf Jahren, via Schöllenenschlucht und Andermatt von der Nordseite angefahren werden.

Danach folgt ein Abstecher ins Tessin. Die 5. Etappe führt von Ambri ins Bergdorf Carì, tags darauf geht es von Locarno aus in Richtung Wallis nach Blatten-Belalp. Ausgangspunkt des Schlusswochenendes ist Villars-sur-Ollon in den Waadtländer Alpen. (sda)

10:51 Uhr

22- februar

Forfait-Niederlage gegen den EHC Winterthur

Der EHC Winterthur verliert das vierte Spiel der Playoff-Viertelfinalserie gegen La Chaux-de-Fonds am grünen Tisch. Das am Dienstag mit 4:0 gewonnene Heimspiel der Winterthurer wird in eine 0:5-Forfait-Niederlage umgewandelt.

Dem Entscheid des Einzelrichters der Swiss Ice Hockey Federation liegt ein Fauxpas der Winterthurer Verantwortlichen zugrunde. Sie hatten mit Mats Alge einen nicht spielberechtigten Akteur eingesetzt. Der 20-jährige Stürmer in Diensten der Rapperswil-Jona Lakers hätte laut Reglement in den laufenden Playoffs der Swiss League nicht mehr eingesetzt werden dürfen, da er am vergangenen Samstag im National-League-Spiel der Lakers gegen die ZSC Lions auf dem Matchblatt stand. Dass Alge dabei bei den St. Gallern keine Sekunde auf dem Eis stand, spielte keine Rolle.

Statt 2:2 steht es in der Best-of-7-Serie nun 3:1 für den Qualifikationssieger La Chaux-de-Fonds, der am Freitag mit einem Heimsieg in die Halbfinals vorstossen könnte. Für den EHC Winterthur ist die Forfait-Niederlage nach dem erstmaligen Erreichen der Playoffs seit dem Aufstieg 2015 doppelt bitter. (sda)

10:45 Uhr

22. februar

Janis Moser findet mit Arizona nicht aus der Negativspirale

Die Arizona Coyotes mit dem Bieler Verteidiger Janis Moser bleiben Dauerverlierer. Beim 3:6 zuhause gegen die Toronto Maple Leafs beziehen sie die elfte Niederlage in Folge.

Vor einem Monat durften die Arizona Coyotes noch von den Playoffs träumen, mittlerweile rückt für die Mannschaft aus Glendale das Tabellenende immer näher. Unter den 16 Teams im Westen belegen die Coyotes nur noch den 13. Platz.

Auch Philipp Kuraschew musste sich mit den Chicago Blackhawks ein weiteres Mal geschlagen geben. Das 1:3 zuhause gegen die Philadelphia Flyers war für das Schlusslicht der Liga die 42. Niederlage im 57. Saisonspiel. Aus den letzten elf Partien resultierte für das Team von Nummer-1-Draft Connor Bedard lediglich ein Sieg. (sda)

10:36 Uhr

Donnerstag, 22. februar

Messi führt Miami zum Auftaktsieg

Lionel Messi ist erfolgreich in seine erste komplette Saison in den USA gestartet. Der Weltmeister aus Argentinien erzielt beim 2:0-Sieg von Inter Miami gegen Real Salt Lake zwar kein Tor, war aber an beiden Treffern seines Teams beteiligt.

Zum 1:0 durch Robert Taylor gab Messi in der 39. Minute die Vorlage, das 2:0 durch Diego Gomez (83.) leitete er mit einem Zuspiel auf seinen Kumpel Luis Suarez ein. Der Uruguayer ist neben Messi, Sergio Busquets und Jordi Alba inzwischen der vierte ehemalige Profi des FC Barcelona, der für das Team von Mitbesitzer David Beckham spielt.

Messi wechselte im letzten Sommer von Paris Saint-Germain nach Florida. Der achtfache Weltfussballer erzielte in seinen 14 Pflichtspielen für Miami elf Tore und führte das Team mit dem Sieg im Ligacup zum ersten Titel der Klubgeschichte. Trotz dem Aufschwung verpasste Miami in der MLS jedoch die Playoffs. Dies soll diesmal anders sein. Bei den Wettanbietern ist Miami absoluter Topfavorit auf den Titel.

Erst in der Nacht auf Sonntag startet Xherdan Shaqiri mit Chicago Fire in die neue Saison. Der Basler ist neben seinen Teamkollegen Maren Haile-Selassie und Allan Arigoni sowie den beiden Goalies Roman Bürki (St. Louis) und Stefan Frei (Seattle) einer von fünf Schweizern in der MLS. (sda)

23:00 Uhr

21. Februar

Champions League: Resultate vom Mittwoch

Im Hinspiel der Achtelfinal-Runde der Champions League spielten am Mittwochabend der FC Porto gegen Arsenal und Neapel gegen Barcelona. Der FC Porto besiegte Arsenal mit einem späten Tor 1:0, Neapel und Barcelona trennten sich unentschieden 1:1. (luk)

22:31 Uhr

21. Februar

National League: Ambri nach Pflichtsieg wieder auf Kurs

Mit einem 3:2-Heimsieg gegen Ajoie verbessert sich Ambri-Piotta wieder auf den 10. Platz, der gerade noch zur Teilnahme am Play-In berechtigt.

Ambri-Piotta liegt nun wieder zwei Punkte vor den elftplatzierten SCL Tigers und zudem noch fünf Partien auszutragen - gegenüber vier der Emmentaler.

Einfach machte es das abgeschlagene Schlusslicht den Tessinern aber nicht. Dank eines Treffers des ehemaligen Ambri-Verteidigers Jesse Zgraggen führte Ajoie zu Beginn des zweiten Drittels 1:0. Es brauchte das erste Saisontor von Captain Daniele Grassi, damit das Heimteam in die Spur zurück fand. Topskorer Michael Spacek sorgte in der 29. Minute für die erste Führung der Leventiner.

Auch im letzten Drittel konnte sich Ambri nicht richtig absetzen. Dem jungen Tommaso De Luca gelang mit seinem bereits zehnten Treffer in der 50. Minute die Zweitore-Führung, die am Ende auch benötigt wurde..

Ambri ist damit wieder auf Kurs für das Play-In. Auch der Sprung auf Platz 8, der zwei statt nur einer Chance auf die Qualifikation für die Playoff-Viertelfinals ermöglicht, ist nicht unrealistisch. Biel ist punktgleich, der Champions-League-Sieger Servette nur ein Punkt voraus. (sda)

16:42 Uhr

21. Februar

Deutschland: Investorendeal geplatzt

Der geplante Investoren-Deal in der Fussball-Bundesliga ist geplatzt. Das hat das Präsidium der Deutschen Fussball Liga (DFL) bei seiner ausserordentlichen Sitzung in Frankfurt/Main am Mittwoch beschlossen. «Eine erfolgreiche Fortführung des Prozesses scheint in Anbetracht der aktuellen Entwicklungen nicht mehr möglich», sagte Hans-Joachim Watzke, Sprecher des DFL-Präsidiums. Teile der Fanszene hatten zuletzt massiv gegen die Pläne protestiert. (sid)

10:54 Uhr

21. Februar

Tuchel und Bayern trennen sich im Sommer

Der FC Bayern München und Trainer Thomas Tuchel werden ab dem Saisonende getrennte Wege gehen. Die Meldung über die Trennung ist am Mittwoch veröffentlicht worden. Vorausgegangen waren bei den Bayern zuletzt drei Niederlagen nacheinander. Über eine Nachfolge ab Sommer ist bisher nichts bekannt.

Tuchel hatte im März 2023 die Nachfolge von Julian Nagelsmann angetreten und einen Vertrag bis zum 30. Juni 2025 unterschrieben. In der Saison 2022/23 schieden die Münchner unter Tuchel im DFB-Pokal gegen den SC Freiburg und in der Champions League gegen den späteren Gewinner Manchester City aus, feierten am Ende wenigstens die deutsche Meisterschaft.

Die laufende Spielzeit droht die erste ohne Titel seit der Saison 2011/12 zu werden. Im Pokal schieden die Münchner bei Drittligist 1. FC Saarbrücken aus. Im Achtelfinale der Champions League muss der FC Bayern für einen Viertelfinal-Einzug am 5. März ein 0:1 aus dem Hinspiel bei Lazio Rom aufholen. Im Kampf um die Meisterschaft ist Bayer Leverkusen den Münchnern weit enteilt. Im direkten Duell hatte die Werkself von Trainer Xabi Alonso Mitte Februar einen klaren 3:0-Sieg eingefahren.

Der 50-jährige Tuchel hat in dieser Saison viele Verletzte in seinem Starensemble zu beklagen. Auf der anderen Seite enttäuschte das immer noch hochkarätig besetzte Team zu oft. Die taktischen und personellen Wechsel in den vergangenen Spielen hatten keinen Erfolg. Fachlich gab es viel Lob für Tuchel, mit dem einen oder anderen Star gab es aber auch Misstöne. Wiederholt wies Tuchel auf die Diskrepanz zwischen den Leistungen in den Spielen und im Training hin.

Tuchel versucht weiter, nach wiederholten Rückschlägen die Spielzeit noch zu einem erfolgreichen Ende zu bringen. Eine Trennung mitten in der Saison wie bei Nagelsmann wollen die Bayern-Bosse unbedingt vermeiden. Vorstandschef Jan-Christian Dreesen hat nach dem 2:3 gegen den Bochum eine vorzeitige Trennung ausgeschlossen. (dpa)

22:55 Uhr

20. Februar

Champions League: Mailand siegt gegen Madrid – Eindhoven und Dortmund trennen sich unentschieden

Inter Mailand reist mit einem knappen Vorsprung zum Rückspiel nach Madrid. Derweil ist nach dem 1:1 zwischen PSV Eindhoven und Borussia Dortmund noch alles offen.

Nichts wurde es aus dem Fernduell der Schweizer Nationaltorhüter Yann Sommer und Gregor Kobel. Letzterer verspürte beim Einlaufen muskuläre Probleme und verzichtete vorsichtshalber auf den Einsatz im Auswärtsspiel gegen Eindhoven. Für den 26-Jährigen rückte der sechs Jahre ältere Alex Meyer in die Startelf des BVB.

Dieser stand in der 56. Minute im Fokus, als die PSV Eindhoven einen etwas schmeichelhaften Penalty zugesprochen bekam. Meyer entschied sich zwar für die richtige Torecke, doch Luuk de Jongs Schuss war zu platziert. Für mehr reichte es den Niederländern, die in der heimischen Liga noch ungeschlagen sind und die Tabelle mit zehn Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger anführen, jedoch nicht mehr.

Dass sie ohne Polster zum Rückspiel nach Dortmund reisen, lag an der zaghaften Leistung in der ersten Hälfte. In dieser waren sie in der 24. Minute in Rückstand geraten, wobei der Torschütze ausgerechnet Donyell Malen hiess. Der niederländische Nationalspieler hatte vor seinem 2021 erfolgten Wechsel zu den Borussen vier Jahre die Farben der PSV Eindhoven getragen.

Im anderen Achtelfinal kam Inter Mailand zu einem verdienten, jedoch knappen 1:0-Heimsieg gegen Atlético Madrid. Das einzige Tor des Spiels erzielte der zur Pause eingewechselte Marko Arnautovic in der 79. Minute. Dies war eine Erleichterung für den 34-jährigen Österreicher, der davor mehrere Chancen ausgelassen hatte. Unter anderem schoss er in der 63. Minute aus kurzer Distanz über das Tor.

Von Yann Sommer war wenig zu sehen. Es dauerte gut eine Stunde, bis der Goalie des Tabellenleaders in der italienischen Serie A mal eingreifen musste. Dabei kam es zu einem Zusammenstoss, nach diesem Sommer kurz liegen blieb, danach aber weiterspielen konnte. Damit blieb er zum 21. Mal in dieser Saison ohne Gegentor.

22:46 Uhr

20. Februar

Schweizer Eishockey-Meister Genf gewinnt Champions League

Der Schweizer Eishockey-Meister Servette Genf hat die skandinavische Dominanz in der Champions League gebrochen und erstmals seit der Neuauflage der CHL den Titel in die Alpenrepublik geholt. Im Finale gegen den schwedischen Vizemeister Skelleftea AIK setzten sich die Eidgenossen vor eigenem Publikum mit 3:2 (3:1, 0:0, 0:1) durch und sicherten der Schweiz den erst zweiten Triumph im wichtigsten Europacup.

2009 hatten die ZSC Lions aus Zürich die CHL bei der einzigen Austragung unter der Leitung des Weltverbands IIHF gewonnen. 2014 wurde der Wettbewerb in Eigenregie der Klubs wieder aufgenommen, seitdem gewannen sechsmal schwedische Vereine und zweimal finnische.

Die Schweizer, die im Achtelfinale den deutschen Meister Red Bull München ausgeschaltet hatten, gingen durch Eliot Berthon (6.) früh in Führung, doch Martins Dzierkals (12.) glich aus. Sakari Manninen (18.) und Daniel Winnik (19.) sorgten noch vor der ersten Drittelpause für einen Zwei-Tore-Vorsprung der Gastgeber. Im Schlussdrittel verkürzte Anton Heikkinen (49.). (sda)

22: 42 Uhr

Manchester City bleibt Liverpool auf den Fersen

Der englische Fussball-Meister Manchester City hat im Titelrennen der Premier League den Rückstand auf Tabellenführer FC Liverpool verringert. Die Skyblues siegten im Nachholspiel gegen den FC Brentford mit 1:0 (0:0) und rückten bis auf einen Punkt an die Reds von Teammanager Jürgen Klopp heran. Erling Haaland (71.) sorgte wieder einmal für die Entscheidung.

In der Champions League steht Titelverteidiger City nach dem 3:1 im Hinspiel beim krassen Aussenseiter FC Kopenhagen vor dem Einzug ins Viertelfinale. Auch im FA Cup ist die Mannschaft von Startrainer Pep Guardiola noch im Rennen.

Der Favorit kam am Dienstagabend nur langsam in Schwung, dann häuften sich die Torchancen - allerdings liess Zählbares noch auf sich warten. Nach der Pause tat sich City lange schwer, überhaupt wieder gefährlich vors Tor zu kommen. Erst ein Konter über Haaland brachte die Entscheidung. (sid)

14:01 Uhr

20. Februar

Medienbericht: Mbappé unterschreibt bei Real Madrid

Einem Bericht der spanischen Sportzeitung «Marca» zufolge hat Frankreichs Ex-Weltmeister Kylian Mbappé bereits einen Vertrag bei Real Madrid unterschrieben. Der 25 Jahre alte französische Fussballstar soll demnach dem Präsidenten von Paris Saint-Germain, Nasser Al-Khelaifi, am vergangenen Dienstag in einem Gespräch in «herzlicher Atmosphäre» seinen Entschluss mitgeteilt haben.

Mbappé soll dabei auch darum gebeten haben, ihm von PSG-Seite keine neuen Angebote mehr zu machen. In Madrid soll Mbappé einen Vertrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren unterschrieben haben. Das berichtete «Marca» am Montag.

Ein Wechsel des schnellen Angreifers von PSG zu den Königlichen ist seit Langem ein Dauerthema. Bereits 2022 hatte Mbappé vor einem Transfer zu Real Madrid gestanden, der als sein Lieblingsclub aus Jugendzeiten gilt. Er war nach einer Leihe für die Saison 2017/2018 im Sommer 2018 für 120 Millionen Euro fix von der AS Monaco zu PSG gewechselt. Sein aktueller Vertrag bei PSG läuft nach dieser Saison aus. (dpa)

13:07 Uhr

20. Februar

Marseille trennt sich von Gattuso

Der französische Traditionsklub Olympique Marseille hat sich von seinem Trainer Gennaro Gattuso getrennt. Der italienische Fußball-Weltmeister von 2006 hatte das Amt erst Ende September 2023 übernommen. Als Kandidat für die Nachfolge Gattusos gilt Jean-Louis Gasset. Der Franzose war während des Afrika-Cups beim späteren Sieger Elfenbeinküste entlassen worden.

Die Bilanz Gattusos bei Olympique ist durchwachsen. In 16 Ligaspielen feierte das Team nur fünf Siege, dazu gab es sechs Unentschieden und fünf Niederlagen. Derzeit wartet der Klub seit sieben Pflichtspielen auf einen Erfolg. (sid)

13:05 Uhr

20. Februar

Steffen Baumgart übernimmt in Hamburg

Steffen Baumgart ist der neue Trainer des Schweizer Verteidigers Miro Muheim beim Hamburger SV. Der 52-Jährige unterschrieb beim Tabellendritten der 2. Bundesliga dem Vernehmen nach einen bis zum Sommer 2025 datierten Vertrag und übernimmt per sofort.

Baumgart stand bis vergangenen Dezember beim 1. FC Köln an der Seitenlinie, verliess den abstiegsbedrohten Bundesligisten jedoch nach einer Niederlagenserie in gegenseitigem Einvernehmen. In Hamburg folgt Baumgart auf Tim Walter, der in den letzten beiden Jahren jeweils in der Barrage den Aufstieg verpasste. (sda)

11:59 Uhr

20. Februar

Ambri-Star Zwerger in Autounfall verwickelt

Der österreichische Stürmer Dominic Zwerger wurde am Montagnachmittag in einen Autounfall verwickelt. Dies gab der HC Ambri-Piotta in einer Mitteilung bekannt. So soll ein Autofahrer von einer Nebenstrasse dem Ambri-Stürmer den Weg abgeschnitten haben.

Wie der HCAP weiter kommuniziert soll Zwerger bei diesem Unfall keine schweren Verletzungen erlitten haben. Dennoch wird er einige Tage ausfallen. Das heisst auch, dass er am Mittwoch im Spiel gegen Ajoie nicht mit von der Partie ist. Sein Zustand werde von Tag zu Tag neu beurteilt, so Ambri weiter. (sos)

11:36 Uhr

20. Februar

Lier und Raemy aus Handball-Nationalteam zurückgetreten

Marvin Lier und Nicolas Raemy haben ihre Karriere in der Handball-Nationalmannschaft mit 31 Jahren beendet. Lier lief 105-mal für das Nationalteam auf und erzielte 250 Tore, Raemy traf in 87 Länderspielen 235-mal. Beide waren zuletzt Teil der Schweizer Mannschaft an der EM in Deutschland.

Der Linksaussen Lier spielt seit 2021 bei Kadetten Schaffhausen, Raemy seit 2014 mit einem kurzen Abstecher in die USA für Wacker Thun. (sda)

09:34 Uhr

20. Februar

Deutscher Fussball-Weltmeister Andreas Brehme tot

Der deutsche Fussball trauert um Weltmeister Andreas Brehme. Der Siegtorschütze aus dem WM-Finale 1990 gegen Argentinien starb in der Nacht zu Dienstag an einem Herzinfarkt. Das bestätigte seine Lebensgefährtin Susanne Schaefer im Namen der Familie der Deutschen Presse-Agentur, zuvor hatte die «Bild»-Zeitung darüber berichtet. Brehme, der 86 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft bestritt, wurde nur 63 Jahre alt.

Damit verliert der deutsche Fussball nur wenige Wochen nach dem Tod des damaligen Teamchefs Franz Beckenbauer eine weitere Schlüsselfigur aus dem Nationalteam, das 1990 den dritten deutschen WM-Titel geholt hatte. Brehme gehörte bei der Endrunde in Italien zu den herausragenden Spielern. Im Finale in Rom erzielte er kurz vor Schluss den Siegtreffer zum 1:0. (dpa)

07:57 Uhr

20. Februar

Suter und Vancouver unterliegen Minnesota in verrückter Partie

Die Vancouver Canucks verlieren in der NHL in der Nacht auf Dienstag bei den Minnesota Wild 7:10. Auch die anderen im Einsatz stehenden Schweizer verlieren ihre Partien.

Vancouver führte 5:2, ehe die Einheimischen innerhalb von sechs Minuten sechs Tore erzielten, vier davon im Powerplay. In der Folge gelang den Canucks, bei denen Pius Suter drei Assists verbuchte, nochmals der Anschluss. Zwei Treffer in das leere Tor besiegelten schliesslich die zweite Niederlage in Serie. Trotzdem bleiben die Canucks an der Spitze der NHL.

Am anderen Ende der Tabelle stehen die Chicago Blackhawks. Das Team von Philipp Kuraschew, der einen Assist beisteuerte, verlor bei den Carolina Hurricanes 3:6. Bereits bei Spielhälfte lagen die Gäste mit 0:4 zurück. Für die Blackhawks war es die neunte Niederlage aus den letzten zehn Spielen.

Formschwächer sind nur die Arizona Coyotes. Das Team von Janis Moser musste beim 3:6 gegen die Edmonton Oilers zum zehnten Mal in Serie als Verlierer vom Eis. Zu Beginn des Schlussdrittels führten die Einheimischen 3:2, ehe die Gäste aus Edmonton das Spiel mit drei Toren innerhalb von zwei Minuten drehten.

Nach zuvor drei Siegen in Serie gab es auch für die Winnipeg Jets mit Nino Niederreiter keine Punkte. Im kanadischen Duell unterlagen sie den Calgary Flames 3:6. Sean Monahan drehte die Partie für die Jets zwar mit seinem Hattrick. Danach brachen die Gäste jedoch völlig ein. Niederreiter blieb zum dritten Mal in Folge und zum achten Mal in den letzten zehn Spielen ohne Scorerpunkt. (sda)

22:59 Uhr

19. FEBRUAR

Francesco Calzona neuer Trainer bei Napoli

wei Tage vor dem Champions-League-Achtelfinal gegen Barcelona wechselt Napoli erneut den Trainer. Francesco Calzona wird nach der Trennung von Walter Mazzarri Trainer beim italienischen Meister.

In der Serie A steht Napoli derzeit auf dem 9. Platz. Nach dem 1:1-Unentschieden gegen Genua am Samstag und der Niederlage gegen die AC Milan eine Woche zuvor, mehrten sich seit einigen Tagen die Spekulationen über eine Trennung von Mazzarris. Der Italiener hatte im November von dem Franzosen Rudi Garcia übernommen.

Calzona war bereits zwischen 2015 und 2018 sowie zwischen 2021 und 2022 Co-Trainer in Neapel und ist seit 2022 Trainer der slowakischen Nationalmannschaft.

Der 55-Jährige soll bereits am Dienstag die erste Trainingseinheit leiten und das Team auf das Spiel gegen Barcelona vorbereiten. Calzonas Vertrag ist bis zum Saisonende begrenzt, ausserdem nimmt er in der Zwischenzeit seine Aufgaben als Trainer der Slowakei weiter wahr. Beides waren Bedingungen des slowakischen Verbandes, wie dieser in einer Mitteilung schreibt. (sda/dpa)

16:31 Uhr

19. Februar

Drei Servette-Spieler nicht spielberechtigt

Wegen eines administrativen Fehlers darf Servette, der derzeit Zweitplatzierte in der Super League, drei der vier Zugänge im Winter nicht einsetzen. Gemäss der Zeitung «Tribune de Genève» hat es der Klub verpasst, die aktualisierte Spielerliste fristgerecht bei der Liga einzureichen. Betroffen sind die Spieler Takuma Nishimura, Omar Rekik und Bassirou Ndiaye.

Um die Spielerlaubnis für die drei Spieler doch noch zu erhalten, müsse Servette einen Antrag bei der Transferkommission stellen, erklärte die Swiss Football League gegenüber der Genfer Zeitung. Der Klub wollte vorerst nicht näher auf die Situation eingehen und liess verlauten, dass er derzeit die administrativen Fragen kläre. (sda)

15:48 Uhr

19. Februar

Je zwei Spielsperren für Grgic und Gunnarsson

Anto Grgic und Niklas Gunnarsson werden vom Disziplinarrichter der Swiss Football League für je zwei Spiele gesperrt. Sowohl der Mittelfeldspieler von Lugano als auch der Verteidiger von Yverdon wurden am Wochenende wegen eines groben Fouls mit Rot vom Platz gestellt.

Lewin Blum, Abwehrspieler der Berner Young Boys, muss für seine Notbremse bloss am kommenden Super-League-Spieltag aussetzen. Diesen werden insgesamt elf Spieler aufgrund einer Sperre verpassen. (sda)

22:11 Uhr

18. Februar

Siegesserie von Davos zu Ende

Der HC Davos erleidet im Kampf um die direkte Playoff-Qualifikation einen Rückschlag. Nach vier Siegen in Serie verliert der Rekordmeister das Heimspiel gegen Lausanne mit 1:2.

Das siegbringende 2:1 erzielte in der 56. Minute der Lausanner Verteidiger Lukas Frick, der zum ersten Mal in der laufenden Meisterschaft erfolgreich war. Somit endete auch das vierte Saisonduell dieser beiden Teams mit einem Tor Unterschied und zum dritten Mal behielt der LHC die Oberhand.

Die im 4. Rang klassierten Lausanner weisen nach dem dritten Sieg in Serie noch einen Rückstand von drei Punkten auf den sich einem Tief befindenden drittplatzierten EV Zug auf. Die Davoser sind weiterhin Siebenter, liegen bei einem Spiel weniger drei Zähler hinter den punktgleichen Lugano (5.) und Bern (6.). (sda)

19:59 Uhr

18. Februar

Bayern-Krise spitzt sich zu

Die Krise beim schwer angeschlagenen FC Bayern spitzt sich nach der nächsten Pleite immer mehr zu - auch der Druck auf Trainer Thomas Tuchel wird immer grösser. Beim klaren Aussenseiter VfL Bochum kassierten die Münchner nach einer erneut dürftigen Vorstellung ein ernüchterndes 2:3 (1:2) und kassierten die dritte Pflichtspiel-Niederlage in Serie.

An der Tabellenspitze der Bundesliga hat Bayer Leverkusen nun acht Punkte Vorsprung, der Titelverteidiger hat die 12. Meisterschaft in Serie längst nicht mehr in eigener Hand. (sda)

18:27 Uhr

18. Februar

Servette mit Wende, Zürich spät ins Glück

Servette dreht das Spiel gegen Lugano mit zwei späten Toren. Dank dem 2:1 bleibt der Rückstand auf Leader YB bei sieben Punkten. Zürich und YB gewinnen je 1:0.

In der 83. Minute klappte es endlich: Mit seinem ersten Treffer seit Ende September glich Miroslav Stevanovic die Partie gegen Lugano aus. Die Genfer waren seit der 12. Minute und dem Tor von Hadj Mahmoud einem Rückstand nachgerannt. Und es sollte sogar noch besser kommen fürs Heimteam, als fünf Minuten später nach einem Foul auf Penalty entschieden wurde. Bendeguz Bolla zeigte sich vom Punkt souverän und sicherte den Servettien den Sieg.

Eine späte Entscheidung gab es auch in Luzern, wo sich das Heimteam und der FC Zürich lange ebenbürtig waren. Erst in der 90. Minute kamen die etwas aktiveren Gäste zum Glück. Antonio Marchesano sorgte dafür, dass das neue Trainer-Duo Murat Ural und Umberto Romano mit einem Erfolg starten konnte.

Früher am Nachmittag hatten den Young Boys ein Treffer genügt, um gegen Schlusslicht Lausanne-Ouchy die drei Punkte zu holen. Cedric Itten, dessen Freistoss noch entscheidend abgelenkt wurde, war der gefeierte Mann im Wankdorf. (sda)

17:58 Uhr

18. Februar

Biathlon: Auch 20 Treffer reichen für Stadler nicht

Sebastian Stalder sorgt an den Biathlon-WM in Nove Mesto für einen Abschluss mit gemischten Gefühlen. Obwohl der Zürcher im Massenstart alle 20 Scheiben trifft, schaut nicht mehr als Platz 7 heraus.

In der Regel müsste eine solche Präzision im Schiessstand mehr einbringen. Stalder, in der Loipe eher Mittelmass, war erneut durch nicht ganz konkurrenzfähiges Material zusätzlich benachteiligt. Stalder lief nie in der Nähe eines Podestplatzes. Auf den fünf Runden des Laufs über 15 km wurde er immer wieder durchgereicht. Zum Schluss fehlten zu Bronze doch 40 Sekunden. Gleichwohl ist die Leistung des Zürchers hoch einzustufen.

Als Erster traf am Sonntag Johannes Thingnes Bö im Ziel ein. Der Norweger liess sich zum 20. Mal WM-Gold umhängen. Hinter ihm gewann Andrejs Rastorgujevs völlig überraschend Silber. Der Lette war zusammen mit Stalder der einzige Blankoschütze. Niklas Hartweg drehte als 22. fünf Strafrunden. Zuvor hatte Lena Häcki-Gross eine weitere Enttäuschung einstecken müssen. Im Massenstart der Top 30 resultierte bloss Platz 24. (sda)

17:11 Uhr

18. Februar

Sierro lässt Köhn alt aussehen

Im «Schweizer-Duell» zwischen Monaco und Toulouse spielt Vincent Sierro eine Hauptrolle. Beim 2:1-Sieg der Gäste schiesst er ein Tor selbst und bereitet das andere vor.

In der 41. Minute trat Sierro einen Freistoss in der Nähe der Seitenlinie und aus wohl über 30 Metern Distanz zum Tor. Alle erwarteten eine Flanke in die Mitte - auch Monaco-Goalie Philipp Köhn. Doch der Toulouse-Captain schoss direkt und erwischte den überraschten Köhn mit einem Aufsetzer.

Es war der zweite Saisontreffer des 28-jährigen Mittelfeldspielers, der später auch am Ursprung des zweiten Tors stand. Sein Eckball in der 70. Minute fand Logan Costa, der zum 2:1 für die Gäste einschob. Das Heimteam, bei dem neben Köhn auch Denis Zakaria durchspielte, musste sich trotz mehr Spielanteilen geschlagen geben. (sda)

15:01 Uhr

18. Februar

Marlen Reusser gewinnt die Valencia-Rundfahrt

Marlen Reusser lässt sich den Gesamtsieg an der Valencia-Rundfahrt nicht mehr nehmen. Die 32-jährige Bernerin vom Team SD Worx verteidigte in der Schlussetappe das orangefarbene Leadertrikot, das sie am Freitag mit dem Solosieg in der 2. Etappe übernommen hatte, erfolgreich. Die viertägige Rundfahrt in Spanien war trotz fehlendem World-Tour-Status stark besetzt.

Für Reusser ist es ein Start nach Mass. Dies in ein Jahr, das mit den Olympischen Sommerspielen in Paris und der Heim-WM in Zürich zwei besondere Highlights bereit hält. Vorerst gilt der Fokus der Olympia-Zweiten und zweifachen WM-Silbermedaillengewinnerin im Zeitfahren aber den Klassiker-Rennen. Am Samstag wird Reusser bei Omloop Het Nieuwsblad in Belgien ihr erstes World-Tour-Rennen in dieser Saison bestreiten. (sda)

11:20 Uhr

18. Februar

Dritte Operation bei Sandro Michel

Der Schweizer Bob-Anschieber Sandro Michel wird sich nach dem schweren Trainingssturz im Eiskanal von Altenberg einer weiteren Operation unterziehen müssen. Sein Zustand ist weiterhin stabil.

Michel, der sich beim Sturz aus dem Viererbob am vergangenen Dienstag Verletzungen im Becken- und Oberschenkelbereich sowie am Brustkorb erlitten hatte, wird Anfang Woche in der Universitätsklinik Dresden ein drittes Mal operiert, danach ist der baldige Transport in die Schweiz geplant.

Pilot Michael Vogt sowie die leicht verletzten Anschieber Dominik Hufschmid und Andreas Haas sind bereits seit Donnerstag zurück in der Heimat. Ihnen geht es den Umständen entsprechend gut. Bei Vogt, der bei dem Sturz eine schwere Gehirnerschütterung erlitt, wurde bei weiteren Untersuchungen zudem eine Schulterprellung diagnostiziert. Aufgrund dieser Verletzungen wird Vogt in der kommenden ersten WM-Woche in Winterberg nicht zu den Zweierbob-Rennen antreten. (sda)

11:17 Uhr

18. Februar

Historische Schweizer Eisschnelllauf-Medaille

Livio Wenger hat in Kanada ein kleines Stück Schweizer Sportgeschichte geschrieben. Der Luzerner gewann in Calgary als erster Schweizer Eisschnellläufer an einer Einzelstrecken-WM eine Medaille. In seiner Paradedisziplin Massenstart sicherte sich der EM-Zweite von 2022 beim Sieg des belgischen Olympiasiegers Bart Swings Bronze.

Dabei wäre Wenger nach einem frühen Sturz beinahe ausgeschieden. Umso erfreuter zeigte sich der 31-Jährige nach seiner historischen Leistung: «Ich habe erst mit 19 Jahren mit dem Eisschnelllauf begonnen, es hat lange gedauert und viele Tränen gekostet, um hierher zu kommen, deshalb bin ich jetzt super glücklich.» (sda)

10:59 Uhr

18. Februar

Sieg RB Leipzig wir überschattet von Fan-Todesfällen

In einem Lichtermeer aus Smartphone-Lampen sangen die traurigen Fans «Wir sind Leipzig», nach dem Abpfiff herrschte Stille: Das souveräne 2:0 (1:0) von RB Leipzig gegen Borussia Mönchengladbach rückte nach dem Tod eines Anhängers während des Spiels in der Red Bull Arena in den Hintergrund.

Das Duell wurde sogar von zwei Todesfällen überschattet, denn auf der Anreise war ein Borussia-Fan bei einem Verkehrsunfall ums Leben zu kommen. «Das hat man zu Beginn schon gemerkt. Es war eine ganz komische Stimmung und es ist natürlich tragisch», sagte Leipzigs Sportdirektor Rouven Schröder betroffen bei Sky. (sid)

10:52 Uhr

18. Februar

Langlauf: Riebli in Minneapolis starker Vierter

Janik Riebli lief beim Weltcupsprint der Langläufer in Minneapolis zum dritten Mal in den Final und schaffte mit Platz 4 sein zweitbestes Karriereresultat. Im letzten Winter war der 25-jährige Obwaldner in Livigno sogar Dritter geworden. Die Schweizer zeigten im Stadtpark am Fluss Mississippi eine starke Teamleistung.

Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern erreichten zwei Sprinter von Swiss-Ski die Halbfinals. Dort scheiterten Valerio Grond (7.), Nadine Fähndrich (9.) und Alina Meier (12.). Die Lokalmatadorin und Weltcupführende Jessie Diggins belegte beim ersten Weltcup in den USA seit über 20 Jahren vor 15’000 enthusiastischen Zuschauern den 4. Platz. Die Siege gingen an die Olympiasieger Johannes Hösflot Klaebo aus Norwegen und Jonna Sundling aus Schweden. Für Klaebo war es bereits der 77. Weltcupsieg - mit erst 27 Jahren. (sda)

22:46 Uhr

17. Februar

Eishockey: Bern muss um Playoffs bangen

Bern im Tief

Bern muss mehr und mehr um die direkte Playoff-Qualifikation (Top 6) bangen. Das Team von Startrainer Jussi Tapola liegt nach der dritten Niederlage in Serie, einem 4:5 nach Verlängerung zu Hause gegen Ambri-Piotta, nur noch auf dem 6. Tabellenplatz. Dominik Kahun rettete dem SCB mit dem 4:4 in der 58. Minute immerhin einen Punkt. Die Verlängerung dauerte nur 23 Sekunden, dann gelang Verteidiger Tim Heed der Siegtreffer für die Leventiner, die zuvor fünfmal in Folge auf fremdem Eis verloren hatten.

Fünfte Niederlage in Serie für Zug

Zug kann nicht mehr gewinnen. Der Schweizer Meister der Jahre 2021 und 2022 kassierte mit dem 1:5 Lugano die fünfte Niederlage in Serie. Vor heimischem Publikum verloren die Zentralschweizer zum siebenten Mal in den letzten acht Partien. Bis zur 33. Minute fielen keine Tore, dann sahen die Zuschauer vier Treffer innert 5:55 Minuten. Nur 41 Sekunden nach dem Zuger Ausgleich von Livio Stadler brachte Luca Fazzini die Luganesi zum zweiten Mal an diesem Abend in Führung. 71 Sekunden vor der zweiten Pause erhöhte Calvin Thürkauf mit einem Shorthander auf 3:1. Darauf hatte der zeitweise desolate EVZ keine Antwort, im Gegenteil. Für die Bianconeri war es im vierten Saisonduell mit Zug der erste Sieg.

Erneuter Auswärtssieg

Auch im vierten Saisonduell zwischen Fribourg-Gottéron und den SCL Tigers setzte sich der Gast durch. Die Emmentaler gewannen 5:3. Dario Rohrbach erhöhte im Schlussabschnitt innert 185 Sekunden von 2:1 (34.) auf 4:1 (45.) und sorgte damit für die Vorentscheidung. Während Fribourg zum dritten Mal in den letzten 14 Partien unterlag, feierte Langnau den siebenten Sieg in den vergangenen neun Spielen. Die Emmentaler liegen nun auf dem 10. Tabellenrang, der zur Teilnahme an den Play-In berechtigen würde.

Lakers mit wichtigem Sieg

Den Rapperswil-Jona Lakers drohte der Gang ins Playout. Nun aber scheinen die St. Galler gerade noch rechtzeitig die Kurve gekriegt zu haben. Sie bezwangen Leader ZSC Lions zu Hause 4:2 und feierten den vierten Sieg in den letzten fünf Spielen. Somit liegen sie nun neun Punkte vor dem Vorletzten Kloten. Maxim Noreau (32.) und Yannick-Lennart Albrecht (39.) schossen die Lakers mit zwei Powerplay-Toren 2:1 respektive 3:2 in Führung. Im letzten Drittel traf nur noch Verteidiger Emil Djuse zum 4:2 (45.). Die Lions, für die Denis Malgin zweimal erfolgreich war, liegen den Rapperswilern. Diese kamen zum sechsten Sieg in den letzten acht Duellen gegen die Zürcher, zum zweiten in dieser Saison.

Nutzloser Trainerwechsel

Der Trainerwechsel bei Kloten von Larry Mitchell zu Stefan Mair hat nichts gebracht. Zwar gewannen die Zürcher Unterländer das erste Spiel unter der Führung des Südtirolers, seither verloren sie aber nur noch. Das 0:5 zu Hause gegen Lausanne war die vierte Niederlage in Folge für den Vorletzten. Nicht nur das, Kloten erzielte in diesen vier Partien bloss ein Tor und muss nun so gut wie sicher das Playout gegen Ajoie bestreiten. Die Waadtländer schossen drei der fünf Tore im Mitteldrittel. Zuvor hatte der LHC, der Kloten zum vierten Mal in dieser Saison bezwang, auswärts dreimal in Serie verloren.

Ajoie beendet Niederlagenserie

Ajoie beendete mit dem 4:2-Heimsieg gegen Biel eine neun Spiele dauernde Niederlagenserie. Zweimal gaben die Jurassier einen Vorsprung preis, auf das 3:2 von Dmytro Timashov (51.) hatten die Gäste dann allerdings keine Antwort mehr. Kyen Sopa traf in der 55. Minuten noch zum 4:2. Damit setzte sich auch im vierten Spiel dieser beiden Teams in der laufenden Meisterschaft der Gastgeber durch. (sda)

22:32 Uhr

17. FEBRUAR

Super League: GC gewinnt gegen Basel

Die Zürcher entscheiden auch das dritte Saisonduell gegen Basel für sich und gewinnen daheim 2:1.

Die Basler agierten offensiv lange träge. Dann kam die 77. Minute, in der GC-Verteidiger Dirk Abels zum zweiten Mal innert 80 Sekunden die Gelbe Karte sah und vom Platz gestellt wurde. In Überzahl fassten die Gäste nochmals Mut und versuchten, die nächste Niederlage gegen die Grasshoppers abzuwenden. Mohamed Dräger und Jean-Kévin Augustin scheiterten mit ihren Abschlüssen jedoch an der Querstange. Mehr brachte der FCB nicht zustande.

Ein Unentschieden wäre aufgrund der insgesamt bescheidenen Leistung allerdings auch schmeichelhaft gewesen. Hinzu kam, dass der Platzverweis gegen Abels streng gepfiffen war. So kam GC nach zuletzt zwei Niederlagen in den Zürcher Derbys zu einem wichtigen Sieg, dank dem Basel in der Tabelle überholt werden konnte. Mit je 28 Punkten belegen die Teams die Ränge 9 und 10.

Als Matchwinner durfte sich Giotto Morandi feiern lassen. In der 29. Minute enteilte er der FCB-Verteidigung und passte mustergültig auf den mitgelaufenen Francis Momoh, der in der Mitte bloss noch einzuschieben brauchte. Sieben Minuten später verwertete Morandi einen Penalty, den Finn van Breemen mit einem ungeschickten Einsteigen gegen Bradley Fink verursacht hatte. Basel antwortete kurz darauf in Person von Ex-Hopper Dominik Schmid, der sein erstes Pflichtspiel-Tor für den FCB schoss. Dabei sollte es jedoch bleiben. (sda)

20:03 Uhr

17. FEBRUAR

Super League: Kein Sieger im Ostschweizer Derby

Winterthur beweist beim Auswärtsspiel in St. Gallen Comeback-Qualitäten und nimmt dank dem 2:2 einen Punkt mit. Lausanne-Sport gewinnt gegen Yverdon 3:1.

Im spektakulären Ostschweizer-Duell glichen die Gäste aus Winterthur zweimal einen Rückstand aus. Boubacar Fofana, der Winter-Zuzug von Servette, traf unmittelbar nach dem Anpfiff zur zweiten Hälfte, Nishan Burkart erzielte sein Tor vier Minuten nach seiner Einwechslung. Zu diesem Zeitpunkt standen die St. Galler nach einer Roten Karte gegen Abwehrspieler Mattia Zanotti nur noch zu zehnt auf dem Platz. Das lange führende Heimteam konnte sich damit trösten, nach zuletzt vier Niederlagen immerhin einen Punkt gewonnen zu haben.

Lausanne-Sport kam im Derby gegen Yverdon zu einem wichtigen Heimsieg. Die Gastgeber sorgten mit drei Treffern bis zur 29. Minute vermeintlich früh für klare Verhältnisse, vermochten danach trotz nummerischer Überzahl aber nicht zu überzeugen. Auch dank eines verschossenen Penaltys der Gäste reichte es zum 3:1-Erfolg. Für das Team von Trainer Ludovic Magnin war es der erste Erfolg nach zuletzt acht sieglosen Partien in Folge. (sda)

18:09 Uhr

17. Februar

Kommission fordert 15 Millionen Franken für Frauen-EM 2025

Der Bundesrat sprach vor kürzlich vier Millionen Franken für die Frauen-EM, die vom 2. Juli bis 27. Juli 2025 in acht Städten der Schweiz Städten finden. Diese vier Millionen Franken ist nicht nur für den Schweizerischen Fussballverband zu wenig. Sondern auch für Politikerinnen und Politiker.

Nun haben Kommissionen für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats sowie des Nationalrats gemeinsam eine Motion eingereicht. Sie fordern, dass der Bundesrat statt vier, neu 15 Millionen Franken sprechen. «Die WEURO 2025 bietet nun die einmalige Chance, die dringend benötigte Strukturentwicklung im Frauenfussball zu fördern bzw. zu unterstützen», so die Begründung in der Motion. Die Frühjahrssession startet am 26. Februar. (sos)

18:06 Uhr

17. Februar

Biathlon: Männer ausserhalb der Top-10

Bei den Schweizer Männern passte es weder im Schiessstand noch in der Loipe. Bereits der Startläufer Joscha Burkhalter musste fünfmal nachladen und klagte ebenfalls über die Ski: «Es ist schon brutal deprimierend, wenn du in der Hocke links und recht überholt wirst.» Jeremy Finello musste sogar zweimal in die Strafrunde. Immerhin zeigten Sebastian Stalder und Niklas Hartweg, die am Sonntag im Massenstartrennen der besten 30 nochmal angreifen wollen, gute Leistungen. Dennoch lag man nie auch nur in der Nähe der Top 10.

Der Topfavorit Norwegen vergab das sichere Gold durch sechs Schiessfehler (drei Strafrunden) von Vetle Sjaastad Christiansen im letzten Stehendschiessen. So konnte Schweden noch vorbeiziehen. Seit den Olympischen Spielen 2022 in Peking hat Norwegen nur zwei Staffelrennen verloren - im letzten Jahr an der WM und jetzt erneut. (sda)

18:00 Uhr

17. Februar

Mainz siegt im ersten Spiel mit Trainer Henriksen

Bo Henriksens Einstand in der Bundesliga ist geglückt. Mainz kommt gegen Augsburg zu einem 1:0-Heimsieg. Ein Kopfball-Tor des Verteidigers Sepp van den Berg brachte den Mainzern den erst zweiten Meisterschaftssieg in dieser Saison. Damit rückt der Abstiegskandidat bis zu einem Punkt an das im 16. Rang klassierte Köln heran.

Henriksen, dessen Wechsel von Zürich nach Mainz am Dienstag bekannt wurde, liess bei seiner Bundesliga-Premiere Silvan Widmer auf der Ersatzbank. Edimilson Fernandes fehlte aufgrund einer Blessur am Sprunggelenk. Auf der anderen Seite standen Ruben Vargas und Kevin Mbabu in der Startelf, konnten aber nicht verhindern, dass Augsburg zum vierten Mal in Folge sieglos blieb.

Die Resultate der Bundesliga

Wolfsburg - Dortmund 1:1
Mainz - Augsburg 1:0
Hoffenheim - Union Berlin 0:1
Heidenheim - Leverkusen 1:2
Darmstadt - Stuttgart 1:2

Weiter schadlos hielt sich Bayer Leverkusen, das gegen Heidenheim einen 2:1-Auswärtserfolg feierte. Der aufsässige Aufsteiger machte den Gästen das Leben lange schwer und sorgte mit dem Anschlusstreffer in der 87. Minute nochmals für etwas Spannung. Letztlich brachten die Leverkusener, bei denen Granit Xhaka durchspielte, die knappe Führung aber problemlos über die Zeit.

Auch an diesem Spieltag kam es wegen Fan-Protesten in mehreren Spielen in Deutschland zu Unterbrechungen. Unter anderem mit dem Werfen von Tennisbällen äusserten die Anhänger ihren Unmut gegenüber der Liga. Die DFL will für eine prozentuale Beteiligung an den TV-Erlösen von einem Finanzinvestor eine Milliarde Euro kassieren. Bei der Abstimmung der 36 Profiklubs über den Deal war die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit nur knapp zustande gekommen. (sda)

17:18 Uhr

17. Februar

Küng Dritter im Zeitfahren der Algarve-Rundfahrt

Der Schweizer Radprofi Stefan Küng belegt beim Zeitfahren der Algarve-Rundfahrt den 3. Platz. Der 30-jährige Thurgauer verliert auf den 22 km rund um Albufeira 29 Sekunden auf den belgischen Sieger Remco Evenepoel und deren zwölf auf den US-Amerikaner Magnus Sheffield.

In der Vergangenheit hatte der zweifache Europameister Küng das Zeitfahren im Süden Portugals schon zweimal gewonnen. (sda)

15:28 Uhr

17. Februar

Biathlon: Schweizer Frauenstaffel nur Neunte

Auch der Frauenstaffel gelingt an der Biathlon-WM in Nove Mesto nicht der gewünschte Exploit. Trotz lange sehr guter Schiessleistung gibt es beim Favoritensieg der Französinnen nur den 9. Platz.

Obwohl Elisa Gasparin, Amy Gasparin und Aita Gasparin bei 30 Schüssen nur einen einzigen Nachlader brauchten, konnten die Schweizerinnen nie in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Schlussläuferin Lena Häcki-Gross riskierte dann im letzten Stehendschiessen alles, um noch in die Top vorzustossen - und musste dreimal in die Strafrunde.

Im Kampf um den WM-Titel sorgte die Französin Sophie Chauveau mit zwei Strafrunden für unerwartet viel Spannung, Justine Braisaz-Bouchet und Julia Simon bügelten die Fehler aber souverän aus und stiessen vom 6. Platz an die Spitze nach vorne - 38 Sekunden vor Schweden. Bronze sicherten sich die Deutschen vor den überraschenden Estinnen. (sda)

22:28 Uhr

16. Februar

Köln bleibt im Keller stecken

Der 1. FC Köln bleibt tief im Abstiegsstrudel stecken. Gegen Werder Bremen verlieren die Geissböcke 0:1.

Nach zuletzt fünf Punkten aus drei Spielen mussten die Kölner im ersten Spiel der 22. Runde der Bundesliga wieder einen Rückschlag einstecken. Den einzigen Treffer für die in dieser Saison positiv überraschenden Bremer erzielte Justin Njinmah in der 70. Minute. Köln belegt noch immer den drittletzten Platz.

Wie so oft in letzter Zeit musste die Partie für einige Minuten unterbrochen werden, nachdem Zuschauer Tennisbälle auf das Spielfeld warfen. Sie protestieren damit gegen einen möglichen Einstieg eines Investors bei der deutschen Fussball-Liga. (sda)

22:12 Uhr

16. Februar

ZSC Lions gewinnt Spitzenspiel gegen den SC Bern

Die ZSC Lions schlagen im Spitzenspiel vom Freitag den Schlittschuhclub Bern mit 4:1 und liegen in der Tabelle sechs Runden vor Schluss wieder fünf Punkte vor Freiburg.

Für den SC Bern beginnt nach der zweiten Niederlage de suite das Bangen um die direkte Playoff-Qualifikation wieder von neuem. Bern liegt als Fünfter der Tabelle bloss noch zwei Punkte vor Lugano und Davos. Auch Meister Genf-Servette liegt nur fünf Punkte hinter Platz 5 zurück. Und die Berner haben von all diesen Teams das komplizierteste Restprogramm vor sich.

Der HC Davos gewann die Direktbegegnung gegen Servette 6:1 und kämpfte sich auf Kosten von Lugano erstmals seit dem 3. Januar wieder auf einen direkten Playoff-Platz vor. Am unteren Playoff-Strich wird die Spannung noch grösser. Weil Ambri-Piotta das Heimspiel gegen die Rapperswil-Jona Lakers 1:3 verlor, und weil gleichzeitig die SCL Tigers gegen Ajoie punkteten (3:2 nach Verlängerung), liegen die Teams auf den Plätzen 10 (Ambri-Piotta) und 11 (Langnau) jetzt gleichauf. (sda)

20:22 Uhr

16. Februar

Abfahrer Ralph Weber tritt zurück

Der Schweizer Speedspezialist Ralph Weber hängt die Ski nach der Weltcup-Abfahrt am Samstag in Kvitfjell an den Nagel.

Ralph Weber bestreitet in Norwegen sein 100. Rennen im Weltcup - es wird gleichzeitig sein letztes sein. Er habe bereits beim Überqueren der Ziellinie der Abfahrt in Wengen gewusst, dass dies sein letztes Rennen am Lauberhorn gewesen sei, erklärt der 30-jährige Ostschweizer in einer Mitteilung von Swiss-Ski.

Weber hatte die vergangene Saison wegen eines Bandscheibenvorfalls frühzeitig abbrechen müssen und fand nicht mehr zu seinem Topniveau zurück. Im Weltcup erreichte er zwei Top-Ten-Plätze. Erfolgreicher war der Junioren-Weltmeister von 2012 im Super-G im Europacup, in dem er 24 Mal aufs Podest fuhr. (sda)

21:03 Uhr

17. Februar

Sarrazin fällt aus - grosse Chance für Odermatt

Im zweiten Training von Kvitfjell zog sich Cyprien Sarrazin eine Wadenverletzung zu. Für die Abfahrt von Samstag (12.00) musste der Franzose deshalb Forfait geben. Damit hat Marco Odermatt die grosse Chance, seinen Vorsprung in der Abfahrtswertung (6 Punkte) im zweitletzten Rennen der Saison entscheidend auszubauen und erstmals die kleine Kristallkugel zu gewinnen. (cza)

16:06 Uhr

16. FEBRUAR

Servette bis Ende Saison ohne Noah Rod

Der Schweizer Meister Genève-Servette muss bis zum Ende der Saison ohne Noah Rod auskommen. Der 27-jährige Nationalstürmer zog sich am Dienstag im Meisterschaftsspiel gegen Ajoie eine Schulterverletzung zu, die sich als gravierend herausgestellt hat. Rod fehlt den Genfern somit auch am kommenden Dienstag im Final der Champions Hockey League gegen Skelleftea. (sda)

15:07 Uhr

16. FEBRUAR

Lugano holt Stürmer aus Chicago

Der FC Lugano verstärkt sich mit einem Stürmer vom Partnerklub Chicago Fire. Der frühere polnische Junioren-Nationalspieler Kacper Przybylko unterschrieb mit den Tessinern einen Vertrag bis Sommer 2025, wie der Klub bekannt gab.

Der in Deutschland aufgewachsene Przybylko kam via 2. Bundesliga 2018 in die USA. In den vergangenen zwei Jahren schoss der 30-Jährige für Chicago in 57 Spielen 11 Tore. Zuvor spielte er in der Major League Soccer für die Philadelphia Union (40 Tore in 96 Spielen). (sda)

16:17 Uhr

16. FEBRUAR

Nächster Verletzter bei Bayern München

Bayern München hat einen weiteren verletzten Spieler zu beklagen. Der neu von Galatasaray Istanbul gekommene Aussenverteidiger Sacha Boey zog sich einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zu. Der Franzose werde mehre Wochen ausfallen, teilte der deutsche Meister mit.

Am 5. März steht für den FC Bayern das Rückspiel im Champions-League-Achtelfinal gegen Lazio Rom auf dem Programm. Das Hinspiel ging diese Woche mit 0:1 verloren. Die nächste Partie bestreitet das zuletzt zweimal ohne eigenen Treffer geschlagene Team von Trainer Thomas Tuchel am Sonntag in Bochum.

Neben dem für rund 30 Millionen Euro verpflichteten Boey fehlen den Münchnern derzeit Kingsley Coman, Alphonso Davies, Serge Gnabry und Konrad Laimer. (sda/dpa)

13:59 Uhr

16. Februar

Bob-Anschieber Sandro Michel erneut operiert

Der Schweizer Bob-Anschieber Sandro Michel ist nach dem schweren Sturz in Altenberg «aufgrund der gravierenden Verletzungen im Hüftbereich» ein zweites Mal operiert worden. Der 27-jährige Aargauer sei stabil und habe keine Verletzungen am Kopf und an der Wirbelsäule, teilte der Verband mit. Wann Michel in die Schweiz zurückgebracht werden kann, steht noch nicht fest. Derzeit wird er in Dresden auf der Intensivstation betreut.

Beim Unfall war Michel aus dem Schlitten geschleudert worden, der Viererbob kippte in der Folge um. Da der 210 Kilogramm schwere Schlitten mit den drei gut hundert Kilogramm schweren Teamkollegen zurück in die Bahn rutschte und den herausgeschleuderten und dann benommen im Eiskanal liegenden Michel mit voller Wucht traf, diskutieren der Weltverband, die Piloten und Anschieber derzeit gemeinsam über die Verbesserungen für die Sicherheit der Sportler. (dpa/sid)

13:06 Uhr

Ein serbischer Verteidiger für Yverdon

Kurz vor der Schliessung des für Klubs der Swiss Football League verbindlichen Transfer-Fensters hat die Klub-Leitung in Yverdon einen weiteren Spieler verpflichtet. Der 23-jährige Serbe Dimitrije Kamenovic wechselt auf Leihbasis von Lazio Rom zum Super-League-Aufsteiger ins Waadtland. Die Vereinbarung beinhaltet auch die Option zur definitiven Übernahme des Verteidigers. (sda)

12:14 Uhr

51-jähriger Kasai übersteht Qualifikation

35 Jahre nach seinem Weltcup-Debüt in Sapporo feiert Skispringer Noriaki Kasai an gleicher Stelle am Wochenende sein Comeback. In seinem Heimatland steht für den 51-jährigen Japaner das 570. Weltcup-Springen an. In der Qualifikation schaffte er es am Freitag als 45. in die Top 50.

Letztmals hatte Kasai, der den Altersrekord im Skispringen hält, im Januar 2020, ebenfalls in Sapporo, ein Weltcup-Springen bestritten.

Der neun Jahre jüngere Simon Ammann überstand die Qualifikation als 42. und wird damit am Samstag zum 501. Mal im Weltcup im Einsatz stehen. Mit Gregor Deschwanden (17.) und Kilian Peier (39.) überstanden zwei weitere Schweizer die Qualifikation. (sda/dpa)

09:26 Uhr

16. FEBRUAR

Shiffrin peilt Comeback in Are an

Mikaela Shiffrin wird voraussichtlich auch die Speed-Rennen im Val di Fassa und in Kvitfjell verpassen. Wie die Amerikanerin mitteilte, strebt sie ein Comeback in Are an. Im schwedischen WM-Ort von 1954, 2007 und 2019 finden am 9. und 10. März ein Riesenslalom und ein Slalom statt. Bei einer Verbesserung der Symptome sei eine frühere Rückkehr in den Weltcup möglich.

Shiffrin hatte sich bei ihrem Sturz Ende Januar in Cortina d’Ampezzo eine Aussenbandverletzung im linken Knie zugezogen. Während ihrer Abwesenheit musste die amerikanische Rekordsiegerin die Führung im Gesamtweltcup an Lara Gut-Behrami abgeben. (sda)

09:23 Uhr

16. FEBRUAR

Pfadis Rückraumspieler Dragasevic nach Belarus

Pfadi Winterthur verliert einen seiner Leistungsträger. Der 21-jährige Arsenije Dragasevic, im Januar mit Montenegro EM-Teilnehmer in Deutschland, wechselt per sofort zum belarussischen Spitzenklub Meschkow Brest. Der gut zwei Meter grosse Rückraumspieler hatte im vorletzten Sommer von Gorenje Velenje in Slowenien nach Winterthur gewechselt. (sda)

06:53 Uhr

16. FEBRUAR

Klinsmann als Nationaltrainer Südkoreas entlassen

Jürgen Klinsmann ist nicht mehr Nationaltrainer von Südkorea. Der zuletzt in die Kritik geratene Deutsche ist entlassen worden.

Kritische Voten waren zuletzt nach der Niederlage Südkoreas gegen den Aussenseiter Jordanien im Halbfinal des Asien-Cups laut geworden. Im Laufe des Turniers litt die Popularität Klinsmanns, das scheinbare Weglächeln von Problemen wurde nicht überall goutiert. Auch das Pendeln zwischen seiner Heimat Los Angeles und Südkorea wurde dem 59-jährigen Schwaben zum Vorwurf gemacht.

Klinsmann betreute den WM-Vierten von 2002 seit Februar vergangenen Jahres. Sein Vertrag hätte bis zum Ende der Weltmeisterschaft 2026 Gültigkeit gehabt. (sda)

06:36 Uhr

16. FEBRUAR

Historische Niederlage für die Predators

Die Nashville Predators müssen in der NHL eine Niederlage historischen Ausmasses hinnehmen. Die Mannschaft mit Roman Josi verliert zuhause gegen die Dallas Stars 2:9.

2:9! Derart deutlich mussten sich die Predators vor eigenem Anhang noch nie geschlagen geben. Neun Gegentore gab es in der Geschichte der vor 25 Jahren als 27. Franchise in die NHL aufgenommenen Mannschaft bisher überhaupt erst einmal. Im November 2019 wurden die Predators von den Colorado Avalanche in Denver 4:9 bezwungen. Ein noch klareres Verdikt zu ihren Ungunsten gab es im Januar 1999. Damals ging das Team aus Tennessee bei den Philadelphia Flyers 0:8 unter.

Gegen Dallas zeichnete sich das Unheil früh ab. Die Gäste führten nach 35 Sekunden 1:0, nach dem ersten Drittel 4:0. Mit ihrer Sternstunde bestätigten die Stars ein weiteres Mal ihre derzeit gute Verfassung. Aus den letzten acht Partien resultierten sieben Siege.

Die zuletzt etwas aus dem Tritt geratenen Los Angeles Kings mit Kevin Fiala bezwangen die New Jersey Devils mit Nico Hischier und Timo Meier auswärts 2:1. Der Kanadier Quinton Byfield entschied die Partie gut fünf Minuten vor Schluss im Powerplay zugunsten der Mannschaft aus Kalifornien, die von den vorangegangenen sieben Spielen fünf verloren hatte.

Zu den Gewinnern des Abends gehörte auch Pius Suter. Die Vancouver Canucks mit dem Zürcher gaben sich beim 4:1-Heimerfolg gegen die Detroit Red Wings keine Blösse. Für die aktuelle Nummer 1 der NHL war es der dritte Sieg in Folge.

Die Chicago Blackhawks mussten sich trotz eines Tors von Philipp Kuraschew ein weiteres Mal geschlagen geben. Das 1:4 in der heimischen Arena gegen die Pittsburgh Penguins war für das Schlusslicht der Liga die achte Niederlage am Stück. Kuraschew sorgte im zweiten Drittel für den Anschlusstreffer zum 1:2. Mehr als ein kurzzeitiger Hoffnungsschimmer war das neunte Tor des Schweizers mit russischen Wurzeln in der laufenden Saison aber nicht. (sda)

22:59 Uhr

15. Februar

Europa League: Servette dominiert, aber trifft nicht

Servette kann in der Conference League nach dem Hinspiel gegen Ludogorez Rasgrad weiter auf den Vorstoss in die Achtelfinals hoffen, benötigt in einer Woche in Bulgarien aber einen Sieg. Das Hinspiel in Genf geht torlos aus.

Vor fast 14'000 Zuschauern geriet das am letzten Wochenende in der Super League zum ersten Mal seit September wieder geschlagene Servette gegen den bulgarischen Serienmeister in der Anfangsphase zwar etwas in Bedrängnis. Mit zunehmender Spieldauer übernahm das Heimteam aber immer mehr das Spieldiktat und kam den Siegtreffer sehr nahe.

Die grösste Chance vergab der eingewechselte Alexis Antunes, der in der 82. Minute freistehend aus sieben Metern die Beine des auf der Linie stehenden Enzo Crivelli traf statt die grosse Lücke zum Tor. Kurz darauf scheiterte Antunes auch nach einem Corner knapp.

Beim Gegner blieb der Schweizer Mittelstürmer Kwadwo Duah unauffällig. Servettes Keeper Jérémy Frick wurde in der Anfangsphase insbesondere bei einem Distanzschuss von Hidaldo Son gefordert. (sda)

22:28 Uhr

15. Februar

Neuer Job für FCZ-Meistertrainer, Ex-Nati-Coach im Spital

Der letzte Meistertrainer des FC Zürich, André Breitenreiter, ist neuer Coach des englischen Fussball-Zweitligisten Huddersfield Town. Wie der Tabellen-20. am Donnerstag mitteilte, übernimmt der 50-Jährige das Team vom 19. Februar an. Breitenreiter unterschrieb einen Vertrag über zweieinhalb Jahre. Während seine Visa-Angelegenheiten im Laufe der Woche geklärt werden sollen, wird Interimstrainer Jon Worthington die Mannschaft noch im kommenden Heimspiel gegen Hull City betreuen.

Derweil wurde bekannt, dass der ehemalige Schweizer Nationaltrainer Roy Hodgson am Donnerstag ins Spital eingeliefert worden ist. Der 76-Jährige fühlte sich während einer Trainingseinheit mit dem Premier-League-Klub Crystal Palace unwohl. Details zu den gesundheitlichen Problemen des Engländers gab der Londoner Klub nicht bekannt. (dpa/sda)

20:41 Uhr

15. Februar

Kein Exploit: YB unterliegt Sporting Lissabon in der Europa League

Die Young Boys haben das Hinspiel gegen Sporting Lissabon in den Sechzehntelfinals der Europa League zuhause klar mit 1:3 verloren.

Der später mit einer Verletzung ausgeschiedene Filip Ugrinic erzielte den Berner Treffer zum 1:2 kurz vor der Halbzeitpause. Zum Rückstand hatte nach einer halben Stunde ein Eigentor von Aurèle Amenda geführt. Das 0:2 war ein Penalty nach einem Foul von David von Ballmoos, das 1:3 fiel ebenfalls nach einer Standardsituation.

Aufgrund einer Gelb-roten Karte gegen Mohamed Ali Camara beendete YB die Partie in Unterzahl. Das Rückspiel findet in einer Woche in Lissabon statt. (sda)

20:03 Uhr

15. Februar

HC Davos holt Stürmer aus Finnland

Der HC Davos verpflichtet bis zum Ende der Saison den finnischen Stürmer Aleksi Mustonen. Der 28-Jährige war zuletzt in seiner Heimat bei Hämeenlinna HPK unter Vertrag und soll bei den Bündnern vor allem als Absicherung bei allfälligen Ausfällen dienen.

16:44 Uhr

15. Februar

Mehrfacher Ex-Weltrekordhalter Rono 72-jährig verstorben

Henry Rono, früherer Ausnahme-Athlet unter den Langstreckenläufern, ist in Nairobi 72-jährig verstorben. Der Kenianer stellte von April bis Juni 1978 als international relativ unbekannter Läufer innerhalb von 81 Tagen Weltrekorde über 3000 m, 5000 m, 10’000 m sowie 3000 m Steeple auf.

Wegen des Boykotts Kenias der Spiele 1976 in Montreal und 1980 in Moskau blieben Rono aber ein Olympia-Ehren verwehrt. Leichtathletik-Weltmeisterschaften gab es damals noch nicht.

Rono war auch für seine Ernährungsgewohnheiten bekannt. Er konsumierte gerne Fast Food und Alkohol. Letzteres beschleunigte dann auch sein Karriereende. (sda)

13:03 Uhr

15. FEBRUAR

Ein früherer U20-Weltmeister für Ambri-Piotta

Ambri-Piotta kann in der entscheidenden Phase der Meisterschaft auf die Dienste des kanadischen Verteidigers Jared Jared McIsaac zählen. Der 23-Jährige wurde 2020 mit Kanada U20-Weltmeister, der Sprung in die NHL blieb ihm aber verwehrt. In dieser Saison bestritt McIsaac 15 Partien für das AHL-Team der Grand Rapids Griffins. Nun spielt er auf Leihbasis für die Leventiner. (sda)

12:36 Uhr

15. FEBRUAR

Vorzeitiges Saisonende für Grégory Hofmann

Grégory Hofmann kann in der laufenden Saison für den EV Zug nicht mehr spielen. Die neuerliche Fussverletzung erfordert eine Operation und entsprechend lange Pause.

Hofmann verletzte sich am selben Fuss zum zweiten Mal innert kurzer Zeit - und wiederum im Kreis der Nationalmannschaft. Das erste Malheur war im vergangenen November im Training im Rahmen des Karjala Cups in Tampere in Finnland passiert.

Das neueste Ungemach ereignete sich am Samstag im Spiel der Euro Hockey Tour gegen Schweden in Karlstad. Hofmann konnte die Partie nicht zu Ende spielen. (sda)

10:23 Uhr

15. FEBRUAR

Contini neuer Nati-Assistent

Murat Yakin hat einen neuen Assistenten. Ab sofort steht dem Schweizer Nationalcoach Giorgio Contini zur Seite. Der Vertrag hat bis zum Ende der EM in Deutschland Gültigkeit.

Yakin und Contini, beide Jahrgang 1974, arbeiteten schon einmal zusammen, nämlich in der Saison 2011/12 beim FC Luzern. Damals schafften die Innerschweizer mit Rang 2 in der Meisterschaft die zweitbeste Klassierung der Vereinsgeschichte und den Vorstoss in den Cupfinal.

Als Chefcoach führte Contini Vaduz und Lausanne-Sport in die Super League, und mit beiden Vereinen gelang ihm der Klassenerhalt. Letzte Trainerstation Continis waren zwischen 2021 und 2023 die Grasshoppers.

Yakins bisheriger Assistent, Vincent Cavin, hatte das Amt nach 13 Jahren Ende Dezember auf eigenen Wunsch niedergelegt. Der Waadtländer ist nun in gleicher Funktion für den Fussballverband der USA tätig. (sda)

10:05 Uhr

15. FEBRUAR

Winterthur löst Vertrag mit Manzambi auf

Der FC Winterthur und Neftali Manzambi gehen getrennte Wege. Der Super-League-Siebente und der 26-jährige Mittelstürmer haben den Vertrag in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst.

Der beim FC Basel ausgebildete Manzambi stiess nach einer dreijährigen Odyssee mit drei Engagements in Spanien und einem Abstecher nach Schweden im Sommer 2021 zum FCW, mit dem er ein Jahr später in die Super League aufstieg. In 54 Pflichtspielen für die Winterthurer gelangen dem früheren Junioren-Internationale zehn Treffer. Bei seinen 20 Einsätzen in der Super League blieb er ohne Torerfolg.

Manzambi setzt seine Karriere beim FC Schaffhausen fort, für den er im Herbst auf Leihbasis bereits fünf Partien in der Challenge League bestritten hat. (sda)

08:55 Uhr

15. FEBRUAR

Halbfinal-Qualifikation für Mityukov und Mamié

Roman Mityukov und Lisa Mamié qualifizierten sich an der WM in Doha in ihren Paradedisziplinen für die Halbfinals. Der Genfer schaffte das über 200 m Rücken, die Zürcherin über 200 m Brust.

Mityukov schwamm die viertbeste Zeit aller Teilnehmer in den Vorläufen. Er brachte die vier Bahnlängen in 1:58,03 hinter sich, womit er, gemessen an seinem Schweizer Rekord, noch Reserven haben dürfte. Der nationale Bestwert steht bei 1:55,34. Diese Zeit erreichte Mityukov im vergangenen Juli an der WM in Fukuoka in Japan im Final, in dem er sich die Bronzemedaille sicherte.

Mamié, vor anderthalb Jahren in Rom über 200 m Brust Europameisterin, genügten 2:27,42 zur Sicherung eines Halbfinal-Platzes. Die Zeit, die mehr als fünf Sekunden über dem eigenen Schweizer Rekord der Zürcherin liegt, reichte in der Vorausscheidung zu Rang 11. Die Halbfinals mit Mityukov und Mamié finden am Donnerstagabend statt. (sda)

06:20 Uhr

15. FEBRUAR

Jets scheinen sich zu erholen

Die Winnipeg Jets kamen in der NHL zum zweiten Sieg in Folge. Das Team mit Nino Niederreiter gewann zuhause gegen die San Jose Sharks 1:0.

Die Jets scheinen sich wieder gefangen zu haben nach einer Serie von fünf Niederlagen, die den beiden Siegen vorausgegangen war. Gegen die Sharks, nach Punkten das zweitschlechteste Team der Liga, fiel das Tor im ersten Drittel. Der Kanadier Morgan Barron traf nach 18 Minuten.

Im Gegensatz zu den Jets finden die Arizona Coyotes mit Janis Moser nicht aus dem Tief. Das 1:3 in der heimischen Arena gegen die Minnesota Wild war die siebente Niederlage hintereinander. (sda)

05:58 Uhr

15. FEBRUAR

Wawrinka scheitert in der 2. Runde

Stan Wawrinka scheidet im Sandplatz-Turnier in Buenos Aires in der 2. Runde aus. Der Waadtländer verliert gegen den Chilenen Nicolas Jarry in drei Sätzen.

Der Gewinner der Partie, die nach zwei Stunden und 51 Minuten 6:7 (3:7), 6:2, 7:6 (7:5) zugunsten des Südamerikaners endete, hätte auch Stan Wawrinka heissen können. Der 38-jährige Romand hatte im dritten Satz die Gelegenheit, beim Stand von 5:4 die Partie mit eigenem Service zu beenden. Stattdessen musste er Jarry, der als Nummer 21 in der Weltrangliste 39 Plätze vor ihm liegt, ohne eigenen Punktgewinn den Ausgleich zugestehen.

Im entscheidenden Tiebreak lag Jarry, der im zwölften Game einen ersten Matchball vergeben hatte, stets in Front und schaffte mit dem Sieg die späte Revanche für die Niederlage im zuvor einzigen Duell gegen Wawrinka. Vor fünf Jahren hatte sich der Westschweizer im Turnier in Doha in der zweiten Runde durchgesetzt.

Letztmals zwei Siege am Stück gelangen Wawrinka im letztjährigen US Open, bei dem er in der 3. Runde am Südtiroler Jannik Sinner scheiterte.

Jarry ist in unserem Land vorab in der Romandie seit dem Gewinn des Geneva Open im vergangenen Mai ein Begriff. Global war der fast zwei Meter grosse Chilene vor vier Jahren in die Schlagzeilen geraten. Wegen des Gebrauchs verbotener Substanzen verbüsste er eine elf Monate dauernde Sperre. (sda)

23:04 Uhr

14. Februar

Bayern unterliegt Lazio, Paris siegt gegen Sociedad

In den Achtelfinal-Hinspielen der Fussball-Champions-League hat es am Mittwochabend eine Überraschung gegeben: Der FC Bayern München unterlag auswärts Lazio Rom mit 0:1. Für die Gastgeber verwandelte Ciro Immobile einen Foulelfmeter (69. Minute) zum Sieg. Der deutsche Rekordmeister musste im Anschluss nach einer Roten Karte für Dayot Upamecano die letzten 20 Minuten in Unterzahl spielen und kam nicht mehr zum Ausgleich.

Derweil hat sich Paris St. Germain auch dank Superstar Kylian Mbappe Kurs auf das Viertelfinale in der Champions League genommen. Der Spitzenreiter der Ligue 1 gewann das Achtelfinal-Hinspiel gegen Real Sociedad San Sebastian mit 2:0 (0:0). Mbappe leitete in der 58. Minute den Erfolg ein, Bradley Barcola (70.) erhöhte. PSG verschaffte sich damit eine sehr gute Ausgangsposition für das Rückspiel am 5. März. (dpa/chm)

22:36 Uhr

14. Februar

Schüsse überschatten Feier von NFL-Champion Kansas City Chiefs

Die Parade von Super-Bowl-Champion Kansas City Chiefs ist von Schüssen überschattet worden. «Westlich des Bahnhofs Union Station in der Nähe des Parkhauses wurden Schüsse abgefeuert und mehrere Personen getroffen», schrieb die Polizei von Kansas City bei X: «Wir haben zwei bewaffnete Personen für weitere Ermittlungen in Gewahrsam genommen.»

Die Polizei bat «alle Personen, die sich in der Nähe aufhalten», das Gebiet «so schnell und sicher wie möglich zu verlassen, um die Behandlung der Opfer der Schiesserei zu erleichtern». Demnach seien «mehrere Menschen getroffen» worden. Später wurde bekannt, dass mindestens eine Person ums Leben gekommen sei, zahlreiche weitere Menschen seien verletzt worden.

Der Vorfall ereignete sich gegen Ende der Parade, bei der die Chiefs ihren erneuten Super-Bowl-Sieg ausgelassen gefeiert hatten. Drei Tage nach dem dramatischen Erfolg gegen die San Francisco 49ers (25:22 n.V.) fuhr das Team um Star-Quarterback Patrick Mahomes auf offenen Bussen drei Kilometer durch die Stadt und präsentierte den Zehntausenden Fans am Strassenrand stolz die Vince-Lombardi-Trophy. (dpa)

21:21 Uhr

14. Februar

Nadal muss Comeback verschieben

Tennis-Star Rafael Nadal muss sein Comeback verschieben. «Ich hätte gerne in Doha gespielt», schrieb der 37-Jährige am Mittwochabend bei X: «Leider bin ich nicht bereit, wieder anzutreten.» Der 22-malige Grand-Slam-Sieger hatte ursprünglich das ATP-Turnier in Katar (ab 19. Februar) für seine Rückkehr auf den Court anvisiert.

Nadal wolle sich «darauf konzentrieren, weiter zu arbeiten, um für das Show-Event in Las Vegas und das fantastische Turnier in Indian Wells bereit zu sein», schrieb der Spanier weiter.

Nadal hatte bei seinem Comebackturnier in Brisbane nach einem Jahr Pause erneut eine Verletzung erlitten, durch die er nicht bei den Australian Open in Melbourne antreten konnte. Eine MRI-Untersuchung hatte eine Muskelverletzung ergeben, allerdings nicht an der Stelle, an der er seine schwerwiegende Blessur hatte. (dpa)

20:02 Uhr

14. Februar

Schwimm-WM: Desplanches enttäuscht

Jérémy Desplanches verpasste bei den Weltmeisterschaften im 50-m-Becken von Doha den Finaleinzug über 200 m Lagen um einen Zehntel. Dies, obwohl er am Morgen als Vorlauf-Schnellster überzeugt hatte.

Der WM-Zweite von 2019 und Olympia-Dritte von Tokio 2021 erlebte denselben Frust wie im vergangenen Sommer bei den Weltmeisterschaften in Fukuoka, wo er ebenfalls bereits in den Halbfinals ausschied, ohne die Limite für die Sommerspiele in Paris zu erreichen. 2023 und 2024 ergab sich das gleiche Bild: Nach einer ansprechenden Zeit am Morgen war am Abend der Tank leer.

Am Mittwochabend in Doha musste sich der Genfer mit einer Zeit von 1:59,08 Minuten begnügen - die Olympia-Limite beträgt 1:57,94 Minuten. Der Romand brach auf der abschliessenden Crawl-Strecke ein. In den Vorläufen am Morgen hatte der 29-Jährige in 1:58,17 Minuten den Olympia-Wert bloss um 23 Hundertstel verfehlt.

Desplanches findet derzeit nicht zur Bestform. Das Olympia-Ticket zu lösen, sollte für ihn eigentlich kein Problem sein. 2021 hatte er in Tokio den Schweizer Rekord auf 1:56,17 Minuten gesenkt. (sda)

19:33 Uhr

14. Februar

Victor Ruiz zurück in der Schweiz

Der FC St.Gallen gibt einen Tag vor der Schliessung des Transferfensters bekannt, dass er Victor Ruiz verpflichtet hat. Der Spanier spielte bereits von 2019 bis 2022 in der Ostschweiz.

19:12 Uhr

14. Februar

Biathlon-WM: Hartweg über 20 Kilometer Elfter

Niklas Hartweg zeigte im Einzel über 20 km an der WM in Nove Mesto mit Platz 11 die bislang beste Leistung der Schweizer Delegation. Doch selbst wenn auch die letzte Scheibe gefallen wäre, hätte es klar nicht fürs Podest gereicht.

Der Schwyzer büsste auf den Sieger Johannes Thingnes Bö, der auf dem Weg zu seinem 19. WM-Gold ebenfalls eine Scheibe stehen liess, viereinhalb Minuten ein. Das ist zu viel. Auch zu Bronze fehlten über zweieinhalb Minuten. Vor diesem Hintergrund enttäuschte die ansprechende Klassierung, zumal der Junioren-Weltmeister von 2019 in dieser Disziplin im Weltcup schon auf dem Podest gestanden war.

Hartweg war am Donnerstagabend in der Loipe zu schwach, um die starke Vorlage aus dem Schiessen in einen Coup umzumünzen. Dies mag zwei Gründe haben: Einerseits erkrankte der 23-Jährige während der Saison mehrmals und konnte auch die WM-Vorbereitung nicht vollumfänglich bestreiten. Andererseits bekunden die Service-Leute von Swiss-Ski Probleme, um für das teils schmutzige Schneeband im Wald von Nove Mesto einen schnellen Ski zu präparieren. Allerdings scheint dieses Manko in der zweiten Woche nicht mehr gravierend zu sein.

Das Einzel ist die schiesslastigste aller Disziplinen und somit auf die Stärken von Hartweg oder Sebastian Stalder zugeschnitten. Ein Fehler wird nicht mit einer Strafrunde kompensiert, die etwas über 20 Sekunden kostet, sondern mit einer Strafminute.

Stalder überzeugte für einmal nicht in seiner Spezialdisziplin. Der 28. Rang samt zwei Strafminuten war für den Zürcher Oberländer frustrierend. (sda)

18:30 Uhr

14. Februar

Schneider neuer Vaduz-Trainer, Durrer zu Lugano

Marc Schneider trainiert künftig den FC Vaduz. Der 43-jährige Thuner stand zuletzt und bis im Oktober 2022 bei Greuther Fürth in der 2. Bundesliga als Trainer an der Seitenlinie. Nun unterschrieb er beim Klub aus der Challenge League bis zum Sommer 2025. Schneider tritt die Nachfolge von Martin Stocklasa an, der am Montag entlassen wurde. Der FC Vaduz befindet sich im Abstiegskampf.

Der FC Lugano hat den Mittelfeldspieler Adrian Durrer bis zum Saisonende an Winterthur ausgeliehen. Der 22-jährige Basler, der seit Januar 2022 für die Tessiner spielte und Anfang 2023 eine halbe Saison in Bellinzona verbracht hatte, war bisher 20 Mal für Lugano aufgelaufen. (sda)

10:45 Uhr

14. Februar

Nati testet gegen Österreich und Estland

Die Gegner in den zwei Testspielen des Schweizer Nationalteams vor Beginn der EM in Deutschland sind bekannt. Die Mannschaft von Trainer Murat Yakin trifft am Dienstag, 4. Juni, in Luzern auf Estland. Gegen die Balten tritt die Schweiz zum fünften Mal an. Am Samstag, 8. Juni, kommt es in St. Gallen zum ersten Vergleich mit Österreich seit neun Jahren. (sda)

10:09 Uhr

14. Februar

Desplanches im WM-Halbfinal, aber noch ohne Olympia-Limite

Jérémy Desplanches qualifizierte sich an den Schwimm-Weltmeisterschaften in Doha über 200 m Lagen mit der besten Zeit aller Teilnehmer in den Vorläufen für die Halbfinals. Die Limite für die Olympischen Spiele in Paris verpasste der Genfer knapp.

Desplanches schlug in 1:58,17 an, womit er den für die Teilnahme bei den Spielen im Sommer geforderten Wert um 23 Hundertstel verpasste. Die Zeit liegt exakt zwei Sekunden über dem Schweizer Rekord, den der Romand bei seinem Bronzemedaillen-Gewinn an den Olympischen Spielen 2021 in Tokio geschwommen war.

Die nächste Gelegenheit, die 1:57,94 zu schaffen, erhält Desplanches bald. Die Halbfinals stehen am Mittwochabend im Programm. (sda)

10:04 Uhr

14. Februar

Duo Hischier & Meier mit drei Toren gegen Josi

Nico Hischier und Timo Meier sind am Sieg der New Jersey Devils gegen die Nashville Predators mit Roman Josi hauptbeteiligt. Der Walliser als Doppeltorschütze und der Appenzeller erzielen beim 4:2-Auswärtserfolg zusammen drei Treffer.

Das Duell zwischen den Predators und den Devils war nicht nur aus Schweizer Sicht eine interessante Affiche, sondern auch mit Blick auf den Kampf um einen Platz in den Playoffs. Stand jetzt wären beide Mannschaften für die entscheidende Phase der Meisterschaft nicht qualifiziert. Die Predators liegen in der Rangliste der Western Conference wie die Devils im Klassement der Eastern Conference auf Platz 9. Beide sind sie zwei Punkte von der «rettenden» Position 8 entfernt.

Hischier und Meier sorgten im dritten Drittel für die Differenz zugunsten der Devils. Der Walliser traf nach gut zwei Minuten zum 2:2, der Appenzeller brachte seine Equipe nach zweimaligem Rückstand gut fünf Minuten vor dem Ende erstmals in Führung. Hischier erzielte sein zweites Tor an diesem Abend 39 Sekunden vor der Schlusssirene ins verlassene Gehäuse.

Als treffsicherster Schweizer in dieser Regular Season ist Hischier bei 16 Toren angelangt. Meier steht bei 10 Toren. Josi, der zur Zeit eifrigste Skorerpunkte-Sammler der Schweizer Fraktion, hatte bei beiden Toren der Predators seinen Stock im Spiel. Der Berner hat in der persönlichen Bilanz neben 11 Toren nunmehr 38 Assists stehen.

Im zweiten Schweizer Rendez-vous in der Nacht auf Mittwoch kam Pius Suter mit den Vancouver Canucks bei den Chicago Blackhawks mit Philipp Kuraschew zu einem 4:2-Sieg. Es war das Aufeinandertreffen der Extreme. Die Canucks sind punktemässig die Nummer 1 der Liga, die Blackhawks, die zum siebten Mal in Folge verloren, das Schlusslicht. Kuraschew war im zweiten Drittel einer der Vorbereiter des Anschlusstors von Tyler Johnson im Powerplay zum 1:2.

Bös unter die Räder kamen die Los Angeles Kings. Das Team mit Kevin Fiala ging bei den Buffalo Sabres 0:7 unter. Einen weiteren aussergewöhnlichen Auftritt hatte Connor McDavid. Der Ausnahme-Stürmer bereitete beim 8:4-Heimsieg der Edmonton Oilers gegen die Detroit Red Wings sechs Tore vor. Sechs Skorerpunkte in einem Spiel waren McDavid in der NHL schon einmal geglückt. Im November 2019 war er beim 6:2 der Oilers zuhause gegen die Colorado Avalanche je dreifacher Torschütze und Passgeber. (sda)

23:04 Uhr

13. FEBRUAR

Champions League: City auf Viertelfinal-Kurs – Real siegt auswärts

Titelverteidiger Manchester City ist klar auf Viertelfinal-Kurs in der Champions League. Der englische Triple-Sieger gewann das Achtelfinal-Hinspiel beim heimstarken dänischen Meister FC Kopenhagen mit 3:1 (2:1). Für City war es wettbewerbsübergreifend der elfte Sieg in Serie.

Kevin de Bruyne sorgte in der 11. Spielminute für die frühe Führung der Engländer. Nach einem Patzer von Manchester-Keeper Ederson kamen die Gastgeber dann durch Magnus Mattsson (34.) zurück in die Partie, doch Bernardo Silva (45.) brachte City noch vor dem Pausenpfiff wieder in die Spur. In der Nachspielzeit erhöhte Phil Foden (90.+2). De Bruyne war an allen Toren direkt beteiligt.

Im zweiten Achtelfinal reichte Real Madrid ein genialer Moment zu einem Sieg bei RB Leipzig. Beim 1:0 (0:0) traf Brahim Díaz kurz nach der Pause mit einem wunderbaren Schlenzer ins Leipziger Tor. Die Gastgeber hatten vor 45'028 Zuschauern in der ausverkauften Red-Bull-Arena selbst zahlreiche gute Gelegenheiten und bekamen in einer umstrittenen Situation ein frühes Abseits-Tor nicht anerkannt.

Vor dem Achtelfinal-Rückspiel am 6. März in Madrid steht der deutsche Fussball-Bundesligist nun trotz einer über weite Strecken guten Leistung gegen das spanische Spitzenteam unter Druck. (sid/dpa)

22:20 Uhr

13. FEBRUAR

HCDs Angriff auf die direkten Playoffplätze erfolgreich

Der HC Davos macht seine Ambition auf den Sprung in die Top 6 und die direkten Playoffplätze mit einem hart erkämpften 6:3-Heimsieg gegen Zug deutlich.

Ein sehenswertes Solo von Valentin Nussbaumer acht Minuten vor Schluss zum 4:3 sorgte in Davos für den entscheidenden Unterschied. Die letzten beiden Treffer fielen ins leere Tor. Der HCD rückte dank dem dritten Sieg in Serie bis auf drei Punkte an das sechstplatzierte Lugano heran, das zudem zwei Spiele mehr ausgetragen hat.

Der HC Davos hatte den Schwung, der ihn vor der Nationalmannschaftspause zu zwei Siegen getragen hatte, voll mitgenommen. Mit einem Doppelschlag brachten Dennis Rasmussen und Enzo Guebey die Bündner in der 5. und 7. Minute 2:0 in Führung. Danach dominierten aber die Zuger, für die es bis zum Start der Playoffs um nicht mehr viel geht, da ihr 3. Platz zementiert scheint.

Ohne Grégory Hofmann und Attilio Biasca, die sich mit dem Nationalteam verletzt hatten, glichen sie noch im Startdrittel ebenfalls mit einem Doppelschlag aus und gingen in der 26. Minute durch Dario Allenspach erstmals in Führung. Goalie Sandro Aeschlimann (48 Paraden) hielt den HCD aber im Spiel, und dank Topskorer Matej Stransky ging es mit einem 3:3 ins Schlussdrittel.

Der EHC Biel, Playoff-Finalist in der letzten Saison, verpasst eine weitere Gelegenheit, sich den ersten sechs Plätzen anzunähern. Nach der 2:5-Niederlage in Lausanne schwimmen den Bielern die Felle davon. Und genau eine Woche vor einem der bedeutendsten Spiele in der Klubgeschichte, dem Champions-League-Final gegen die Schweden aus Skelleftea, setzt sich Servette in der Ajoie 3:1 durch. (sda)

21:32 Uhr

13. FEBRUAR

Erneutes Halbfinal-Out für Nadine Fähndrich

Nadine Fähndrich wartet in dieser Saison im Sprint weiterhin auf den ersten Podestplatz. Beim Weltcup im kanadischen Canmore schied sie in der klassischen Technik in den Halbfinals aus.

Wie schon auf den Skating-Ski am vergangenen Samstag auf derselben Strecke blieb die Luzernerin nach einer langen Abfahrt auf der Zielgeraden chancenlos. Diesmal kam noch Pech hinzu. Die Norwegerin Heidi Weng schnitt ihr mit einem grenzwertigen Spurwechsel den Weg ab. Auch ohne dieses Malheur wäre die dritte Final-Qualifikation in dieser Saison kaum Tatsache geworden.

Nadine Fähndrich scheint diesen Winter nach den gesundheitlichen Problemen im Dezember nicht mehr ganz an die Form des Vorjahres heranzukommen. Gleichwohl liegt ein Coup immer drin. Letztmals war die dreifache Weltcupsiegerin nicht im Sprint auf dem Podest gestanden, sondern vor zweieinhalb Wochen im Goms als Dritte über 20 km Skating mit Massenstart.

Janik Riebli, der vor drei Tagen in Canmore im Final aufgetaucht war, konnte seine Schwächen in der klassischen Technik nicht verbergen. Der Obwaldner verpasste die K.o.-Runden. In den Viertelfinals tauchten hingegen Alina Meier und Valerio Grond auf. Das Duo aus Davos verpasste die Halbfinals deutlich.

Zuoberst auf dem Podest standen am Dienstagabend Schweizer Zeit Linn Svahn und Johannes Hösflot Klaebo. Die Schwedin feierte den sechsten Saisonsieg, der Norweger den achten. Klaebo stand zudem zum 100. Mal im Weltcup auf dem Podest - ohne Staffeln. (sda)

20:46 Uhr

13. FEBRUAR

European League: Kadetten siegen zum Auftakt

Die Kadetten Schaffhausen sind mit einem Sieg in die Hauptrunde der European League gestartet. Das Heimspiel gegen die Serben von Vojvodina Novi Sad gewannen sie 27:24 (15:13).

Die gemäss den Buchmachern favorisierten Schweizer bügelten einen Fehlstart samt einem Viertore-Rückstand noch vor dem Pausenpfiff aus. Auch dank sieben Treffern von Odinn Thor Rikhardsson geriet der Sieg nie ernsthaft in Gefahr.

Die European League ist die zweithöchste Stufe im Europacup der Handballer. Die Punkte gegen den Gruppengegner aus der Vorrunde werden in die Hauptrunde mitgenommen. Im Fall der Kadetten ist dies ein Sieg und eine Niederlage gegen Flensburg-Handewitt. Gegen die zwei anderen Gegner Vojvodina Novi Sad und Bjerringbro-Silkeborg aus Dänemark steht nun je ein Heim- und Auswärtsspiel an.

Der Sieger der Vierergruppe steht direkt in den Viertelfinals, der 2. und 3. Rang berechtigen zur Teilnahme in den Achtelfinals. (sda)

18:21 Uhr

13. FEBRUAR

Bob-Anschieber Sandro Michel liegt im Spital

Der Bob-Anschieber Sandro Michel liegt nach einem Trainingssturz in Altenberg im Vierer von Pilot Michael Vogt im Spital von Dresden. Der Aargauer wurde nach ersten Angaben von Swiss Sliding erheblich verletzt. Eine genaue Diagnose und Details zum Unfallhergang liegen noch nicht vor.

Michel war im Vierer von Vogt mit Dominik Hufschmid und Andreas Haas unterwegs. Michel musste mit dem Helikopter in die Universitätsklinik Dresden geflogen werden. Er befinde sich in einem stabilen Zustand.

Vogt wurde zur Kontrolle in ein lokales Spital gebracht. Hufschmid und Haas zogen sich leichte Verletzungen zu. (sda)

19:38 Uhr

13. FEBRUAR

St. Gallen holt Sturmtalent aus Stuttgart

Der FC St. Gallen verstärkt seinen Sturm. Die Ostschweizer verpflichten leihweise bis Saisonende den 18-jährigen Serben Jovan Milosevic. Der Junioren-Internationale wechselte im letzten Sommer aus der Heimat zum VfB Stuttgart, für den er über fünf Bundesliga-Spiele verteilt 25 Minuten zum Einsatz kam. (sda)

19:32 Uhr

13. FEBRUAR

Biathlon-WM: Schweizer Frauen treffen nicht

Lena Häcki-Gross erfüllte im Einzel an der Biathlon-WM in Nove Mesto die hohen Erwartungen nicht. Die Weltcup-Führende in dieser Disziplin musste sich mit Platz 17 begnügen.

Die Schweizer Team-Leaderin verfehlte drei der 20 Scheiben. Im Einzel über 15 km wiegt dies besonders schwer, weil die Fehler mit einer Strafminute statt mit einer Strafrunde kompensiert werden und weil am Dienstag die Windverhältnisse fehlerfreie Schiessen en masse ermöglichten.

Letztlich betrug der Rückstand von Lena Häcki-Gross auf die Siegerin Lisa Vittozzi aus Italien dreieinhalb Minuten. Die Silbermedaillen-Gewinnerin Janina Hettich-Walz aus Deutschland hingegen war in der Loipe ähnlich schnell unterwegs wie Lena Häcki-Gross. Theoretisch wäre also der Coup für die Obwaldnerin möglich gewesen. Julia Simon aus Frankreich, die in Nove Mesto in den ersten drei Rennen als Siegerin eingelaufen war, vergab als Drittklassierte das vierte Gold mit einem Fehlschuss.

Amy Baserga musste sich nach vier verpassten Scheiben mit Platz 51 begnügen. Mit diesem Resultat hat sich auch die Qualifikation für den Massenstart der Top 30 vom Sonntag verpasst. Aita Gasparin als 46. (3 Strafrunden) und Elisa Gasparin als 50. (2) waren leicht besser klassiert. (sda)

18:45 Uhr

13. FEBRUAR

Schwimm-WM: Mityukov vorerst ohne Medaille in Doha

Roman Mityukov verpasst über die 100 m Rücken an den Schwimm-Weltmeisterschaften in Doha eine Medaille. Der 23-jährige Genfer belegt im grossen Becken im Final den 6. Platz und kann zuversichtlich auf die nächsten Tage blicken.

Im Vergleich zum Halbfinal am Vortag konnte sich Mityukov nicht steigern. Er schlug erneut in 53,64 Sekunden an und war damit 0,32 Sekunden langsamer als bei seinem Schweizer Rekord. Für den Podestplatz fehlten Mityukov 0,28 Sekunden. Der Titel ging an den Amerikaner Hunter Armstrong.

«Nicht so schlecht», beurteilte Mityukov seine Leistung gegenüber Swiss Aquatics. «Ich trainiere nicht sehr oft die 100 m. Im Hinblick auf die 200 m bin ich mit dem Rennen zufrieden.»

Die 200 m Rücken ist die Paradedisziplin von Mityukov. Über diese Distanz gewann er im letzten Juni im japanischen Fukuoka die Bronzemedaille. Am Donnerstag finden Vorläufe und Halbfinals statt; um die Medaillen geht es am Freitag. (sda)

16:46 Uhr

13. FEBRUAR

Ramizi geht zurück zu Neuchâtel Xamax

Samir Ramizi kehrt zu Neuchâtel Xamax zurück. Der Klub aus der Challenge League vermeldet die Rückkehr des 32-jährigen Serben, einen Tag nachdem dieser seinen Vertrag mit dem FC Winterthur aufgelöst hat.

Ramizi spielte vor seinem Wechsel zu Winterthur von 2016 bis 2020 für Xamax. Mit den Neuenburgern stieg er 2018 in die Super League auf. (sda)

12:10 Uhr

13. FEBRUAR

Verband verlängert mit Patrick Fischer bis und mit Heim-WM 2026

Der Schweizer Eishockeyverband verlängert den Vertrag mit Nationaltrainer Patrick Fischer bis 2026 und damit bis zur Heim-Weltmeisterschaft in Fribourg und Zürich. Auch Assistent Tommy Albelin bleibt dem Team zwei weitere Jahre erhalten.

Damit hält der Verband trotz aktueller Niederlagenserie am bewährten Duo an der Bande fest. Zuletzt kassierte das Team im Rahmen der Euro Hockey Tour die elfte Niederlage in Serie. Dies schreckte die Verantwortlichen aber nicht ab. Lars Weibel, Direktor Sport bei Swiss Ice Hockey, hatte bereits im Dezember durchblicken lassen, dass er Fischer für die Mission Heim-WM 2026 in Zürich und Fribourg der richtige Mann halte. In einer Mitteilung bekräftigte er, dass er überzeugt sei, «dass Patrick und Tommy gemeinsam mit dem weiteren Staff die Mannschaft hinsichtlich Olympia 2026 und Heim-WM weiterentwickeln werden».

Fischer wurde im Dezember 2015 zum Nationaltrainer ernannt und führte seine Mannschaft drei Jahre nach seinem Amtsantritt zu WM-Silber. Gut ein halbes Jahr danach stiess Albelin als Assistent hinzu. Zu seiner Vertragsverlängerung sagte Fischer: «Es ist ein grosses Privileg und erfüllt mich mit stolz, dass ich diese talentierte Schweizer Mannschaft weiter als Head Coach in ihrem Entwicklungsprozess begleiten darf.» Ab dem 10. Mai spielt die Nati an der Eishockey-WM in Prag. (sda/rem)

10:44 Uhr

13. Februar

Bo Henriksen verlässt den FC Zürich per sofort

Bo Henriksen ist nicht mehr Trainer des FC Zürich. Der Däne, der kürzlich mitgeteilt hat, den im Sommer auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern, wechselt per sofort in die Bundesliga und wird Trainer in Mainz. Murat Ural und Umberto Romano werden bis Sommer die Mannschaft des FCZ trainieren. (sda)

10:40 Uhr

13. Februar

Russland und Belarus bleiben ausgeschlossen

Die Eishockey-Nationalteams aus Russland und Belarus dürfen auch in der kommenden Saison 2024/25 nicht wieder an offiziellen IIHF-Turnieren teilnehmen. Dies teilte der Weltverband IIHF mit. Der Entscheid wurde erneut mit Sicherheitsbedenken begründet. Infolge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine waren die beiden Nationen 2022 ausgeschlossen worden. Die Situation werde im Mai 2025 neu bewertet, teilte der Weltverband mit. (sda)

09:12 Uhr

13. Februar

Junioren-Weltmeisterin Malorie Blanc mit schwerer Knieverletzung

Die Schweizer Nachwuchshoffnung Malorie Blanc muss ihre Saison nach einem Sturz in der Europacup-Abfahrt in Crans-Montana vorzeitig beenden. Die 20-jährige Walliserin zog sich einen Riss des vorderen Kreuzbandes am linken Knie sowie zusätzlich einen Riss des Aussenmeniskus und eine Zerrung des inneren Seitenbandes zu. Die B-Kader-Athletin von Swiss-Ski wäre diese Woche in Crans-Montana zu ihrer Feuertaufe im Weltcup gekommen. Blanc gewann kürzlich an den Junioren-Weltmeisterschaften in Frankreich im Super-G und der Team-Kombination Gold, in der Abfahrt fuhr sie zu Silber. (sda)

08:16 Uhr

13. Februar

Wawrinka gewinnt in Buenos Aires erstes Spiel im neuen Jahr

Stan Wawrinka (ATP 60) feiert am Sandplatzturnier in Buenos Aires seinen ersten Sieg in diesem Jahr. Der Waadtländer bezwingt in der ersten Runde den Einheimischen Pedro Cachin (ATP 74) 6:7 (4:7), 6:1, 6:2. Wawrinka zeigte gegen den Argentinier, der im letzten Jahr das Turnier in Gstaad gewann, 2024 aber auch nach fünf Spielen noch ohne Sieg dasteht, nach dem verlorenen Startsatz eine reife Leistung. Er musste nicht einmal seinen Aufschlag abgeben.

Im Achtelfinal trifft der dreifache Grand-Slam-Sieger auf den Chilenen Nicolas Jarry, den Sieger des Geneva Open. Wawrinka hofft, zum ersten Mal seit dem US Open im September zwei Spiele in Folge gewinnen zu können. Den bislang einzigen Match gegen die aktuelle Weltnummer 21 gewann er im Januar 2019 in Doha. (sda)

07:24 Uhr

Dienstag, 13. Februar

Akira Schmid zurück bei den New Jersey Devils

Der Schweizer Goalie Akira Schmid wurde zurück in die NHL berufen. Da Stammtorhüter Vitek Vanecek verletzt ausfällt, darf der Emmentaler vorerst zurück zu den New Jersey Devils, für die er in dieser Saison bisher 15 Einsätze bestritten hat. Ende Dezember wurde Schmid dann in die zweitklassige AHL versetzt, wo er seither für die Utica Comets, das Farmteam der Devils, zwölf Partien absolvierte. Insgesamt kam der 23-Jährige in seiner Karriere in 39 Spielen in der weltbesten Eishockeyliga zum Einsatz. (sda)

06:31 Uhr

Dienstag, 13. Februar

USA vermelden Rekord-Einschaltquoten für Super Bowl

Die 58. Super Bowl zwischen den Kansas City Chiefs und den San Francisco 49ers (25:22) hat für Rekord-Einschaltquoten gesorgt. Das Finalspiel der National Football League erreichte nach Angaben der Liga durchschnittlich 123,4 Millionen Menschen. Das sei der höchste Wert in der Geschichte des amerikanischen Fernsehens. (sda )

21:05 Uhr

MONTAG, 12. FEBRUAR

Ramizi löst Vertrag in Winterthur auf

Samir Ramizi spielt künftig nicht mehr für den FC Winterthur. Der 32-jährige Mittelfeldspieler, der in dieser Saison in der Super League 15 Teileinsätze für den FCW bestritten hat, meist aber nur zu Kurzeinsätzen kam, bat die Verantwortlichen der Zürcher um die Auflösung des bis Ende Saison laufenden Vertrages. Ramizi stand seit seinem Wechsel auf die Schützenwiese 2020 insgesamt 119 Mal für die Winterthurer im Einsatz. (sda)

20:28 Uhr

MONTAG, 12. FEBRUAR

Mityukov im Final, Mamié ausgeschieden

Roman Mityukov qualifiziert sich an den Weltmeisterschaften in Doha für den Final über 100 m Rücken. Der 23-jährige Genfer schwimmt in den Halbfinals die fünftschnellste Zeit und sichert sich damit die Chance auf eine Medaille am Dienstag.

Im Vergleich zum Vorlauf am Vormittag steigerte sich Mityukov in seinem Halbfinal-Lauf um rund eine halbe Sekunde und schlug in 53,64 an. Nur der Grieche Evangelos Makrygiannis war in diesem Lauf sechs Zehntel schneller als der Schweizer, der im Vorjahr an der WM in Fukuoka Bronze über 200 m Rücken gewonnen hatte.

Lisa Mamié verpasste derweil den Einzug in den Final über 100 m Brust. Die 25-jährige Zürcherin war am Vormittag als letzte Schwimmerin in die Halbfinals eingezogen, wo ihr mit 1:07,48 zwar eine Steigerung um rund drei Zehntelsekunden gelang, die vierzehntschnellste Zeit reichte aber deutlich nicht für einen Platz im Final. In ihrer Paradedisziplin über 200 m wird Mamié aber noch eine weitere Chance erhalten, in Doha zu glänzen.

Eine weitere Enttäuschung setzte es für Antonio Djakovic ab. Wie über 400 m Crawl schied der 21-jährige Thurgauer auch über 200 m Crawl in den Vorläufen aus. Mit 1:47,67 Minuten blieb er um 2,35 Sekunden über seinem Schweizer Rekord. Das reichte lediglich zu Platz 25.

Djakovic wollte auch über 200 m Crawl die Olympia-Limite (1:46,26) unterbieten, nachdem ihm dies an der letztjährigen WM in Fukuoka über 400 m Crawl gelungen war. Jedoch befindet er sich aufgrund einer Erkältung nicht in Bestform. (sda)

19:22 Uhr

MONTAG, 12. FEBRUAR

Super League: Vier Spielsperren für Crivelli

Servette-Stürmer Enzo Crivelli wurde nach seinem Platzverweis am Sonntag gegen Yverdon-Sport mit einer Sperre von vier Spielen belegt. Er ist einer von neun Spielern, die am nächsten Spieltag gesperrt sein werden.

Asumah Abubakar, der erst kürzlich zu den Grasshoppers stiess, wird wegen einer Tätlichkeit gegen FCZ-Spieler Bledian Krasniqi für drei Partien aussetzen müssen.

Ebenfalls vorzeitig in die Kabine geschickt wurden FCZ-Verteidiger Nikola Katic und der defensive Mittelfeldspieler des FC Basel Renato Veiga, die wegen eines groben Foulspiels zwei Spiele aussetzen müssen. Severin Ottiger (Luzern) und Yoan Severin (Servette) werden den nächsten Spieltag verpassen, nachdem sie nach zwei gelben Karten des Feldes verwiesen wurden. (sda)

13:11 Uhr

Montag, 12. Februar

Mityukov und Mamié in den Halbfinals

Roman Mityukov über 100 m Rücken und Lisa Mamié über 100 m Brust qualifizierten sich an der Schwimm-WM in Doha für die Halbfinals. Der 23-jährige Genfer schwamm mit 54,10 Sekunden die zwölftbeste Zeit der Vorläufe, die 25-jährige Zürcherin schaffte in 1:07,75 Minuten als 16. und Letzte den Sprung in die nächste Runde.

Eine weitere Enttäuschung setzte es für Antonio Djakovic ab. Wie über 400 m Crawl schied der 21-jährige Thurgauer auch über 200 m Crawl in den Vorläufen aus. Mit 1:47,67 Minuten blieb er um 2,35 Sekunden über seinem Schweizer Rekord. Das reichte lediglich zu Platz 25. Djakovic wollte auch über 200 m Crawl die Olympia-Limite (1:46,26) unterbieten, nachdem ihm dies an der letztjährigen WM in Fukuoka über 400 m Crawl gelungen war. Jedoch befindet er sich aufgrund einer Erkältung nicht in Bestform.

23:07 Uhr

11. Februar

Elfenbeinküste gewinnt Afrika-Cup

Dank Siegtorschütze Sébastien Haller hat Gastgeber Elfenbeinküste zum dritten Mal den Afrika-Cup gewonnen. Im Finale von Abidjan siegte das Team um den Fussballprofi von Borussia Dortmund am Sonntagabend 2:1 (0:1) gegen Nigeria. Franck Kessié (62. Minute) und Haller (81.) trafen für die Elfenbeinküste, William Troost-Ekong (38.) hatte Nigeria zunächst in Führung gebracht. Auch 1992 und 2015 hatte die Elfenbeinküste die Kontinentalmeisterschaft geholt. Im Spiel um Platz drei siegte Südafrika 6:5 im Elfmeterschiessen gegen die Demokratische Republik Kongo, nachdem in 120 Minuten zuvor kein Tor gefallen war.

Nachdem Haller mit einem spektakulären Fallrückzieher-Versuch das 2:1 für die Ivorer zunächst verpasst hatte (75.), machte er es wenig später besser: Eine von Simon Adingra auf den kurzen Pfosten gezogene Flanke drückte der 29-Jährige mit dem rechten Fuss artistisch ins lange Eck. Bereits im Halbfinale war Haller beim 1:0 der Ivorer gegen die Demokratische Republik Kongo der Siegtorschütze.

Nigeria, das 1980, 1994 und 2013 den Afrika-Cup geholt hatte, präsentierte sich im Finale defensiv zunächst stabil und vorn effektiv. Lediglich zwei Versuche brachten die Westafrikaner in Hälfte eins aufs gegnerische Tor, einmal mit Erfolg: Bei Troost-Ekongs wuchtigem Kopfball war Torhüter Yahia Fofana machtlos. Per Kopf fiel auch der Ausgleich, als Kessié nach einem Eckball am langen Pfosten erfolgreich lauerte. Haller machte in der Schlussphase den Triumph perfekt. (dpa)

18:45 Uhr

11. Feburar

Hartweg bleibt auf Platz 22 sitzen

Niklas Hartweg gelingt in der Verfolgung an der Biathlon-WM in Nove Mesto keine Steigerung. Er bleibt auf seinem 22. Rang aus dem Sprint sitzen.

Der Schwyzer drehte trotz schwierigen Bedingungen im Schiessstand nur zwei Strafrunden - ein guter Wert. In der Loipe hingegen kam er nicht richtig vom Fleck. «Es war wieder brutal hart. Der Ski klebte», sagte der 23-Jährige. Hartweg war mit anderthalb Minuten Rückstand auf die Podestplätze gestartet, im Ziel betrug die Differenz zu den Medaillengewinnern drei Minuten. (sda)

18:43 Uhr

11. Februar

Super League: Drei Heimsiege und drei Platzverweise am Sonntag

Servettes Serie der Ungeschlagenheit in der Super League ist nach 15 Spielen gerissen. Der Tabellenzweite verliert in der 23. Runde bei Yverdon 1:2. Basel schlägt St. Gallen 1:0, Winterthur den FC Luzern 2:1. Servette spielte gegen Yverdon wegen einer Roten Karte gegen Enzo Crivelli mehr als eine Stunde lang in Unterzahl und konnte die 1:0-Führung zu zehnt nicht halten. Yverdons 1:1-Torschütze Kevin Carlos traf zum vierten Mal in den letzten drei Spielen.

Auch der FC Basel war nach einem Platzverweis gegen Renato Veiga fast eine Halbzeit lang ein Mann weniger auf dem Platz, dank einer starken Einzelaktion von Thierno Barry fügte er St. Gallen dennoch die vierte Niederlage in Folge zu. Einen Heimsieg und eine Rote Karte gab es auch in Winterthur. Sayfallah Ltaief und Tobias Schättin verwandelten Luzerns Pausenführung in ein 2:1. Winterthur, das zum dritten Mal in Folge und zum vierten Mal in den letzten fünf Spielen gewann, liegt damit als Tabellensiebter nur noch zwei Punkte hinter Luzern und Lugano.

Am Samstag hatte der FC Zürich mit einem 1:0-Sieg im Derby gegen die Grasshoppers seine Serie von sieben Spielen ohne Sieg beendet. Die Young Boys gaben mit einem 3:3 in Lugano Punkte ab, Lausanne-Ouchy und Lausanne-Sport trennten sich 1:1. (sda)

18:05 Uhr

11. Februar

Shiffrin fehlt auch in Crans-Montana

Mikaela Shiffrin wird auch am kommenden Wochenende in Crans-Montana noch nicht in den Weltcup zurückkehren. Dies sagte Megan Harrod, die Medienverantwortliche des US-Skiteams, gegenüber «Blick».

Shiffrin hatte sich bei ihrem Sturz Ende Januar in Cortina d’Ampezzo eine Aussenbandverletzung im Knie zugezogen. In ihrer Abwesenheit musste die amerikanische Rekordsiegerin die Führung im Gesamtweltcup am Samstag an Lara Gut-Behrami abgeben. (sda)

18:00 Uhr

11. Februar

Stuttgart feiert Heimsieg

Stuttgart hält weiter mit den besten Schritt. Die Schwaben gewinnen wenige Tage nach dem Out im Cup-Viertelfinal in der Bundesliga daheim gegen Mainz 3:1 und liegen mit nunmehr sechs Punkten Reserve auf das fünftplatzierte Leipzig im 3. Rang.

Die Stuttgarter sorgten zum Ende der ersten Halbzeit für den entscheidenden Unterschied. Innerhalb von drei Minuten trafen Maximilian Mittelstädt und Jamie Leweling zur 2:0-Führung. Den dritten Stuttgarter Treffer schoss Deniz Undav in der 73. Minute. Für den 27-jährigen deutschen Stürmer war es der 14. Saisontreffer und der fünfte in den letzten drei Bundesliga-Spielen.

Bei Mainz fehlte Captain Silvan Widmer wegen einer Grippe; Teamkollege Edimilson Fernandes kam genauso wenig wie Stuttgarts Leonidas Stergiou zum Einsatz. (sda)

17:25 Uhr

11. Februar

Arsenal mit Rekordsieg

Arsenal feiert seinen höchsten Auswärtssieg in der Premier League. Die Gunners gewinnen in der 24. Runde das Londoner Derby gegen West Ham mit 6:0. Bukayo Saka trug zwei Tore zum Kantersieg bei.

In der Tabelle liegt Arsenal punktgleich mit Manchester City auf dem 2. Platz. Leader Liverpool liegt zwei Zähler voraus. (sda)

15:20 Uhr

11. Februar

Schweizer Eishockey-Nationalteam verliert auch gegen Tschechien

Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft bleibt in dieser Saison sieglos. An der Euro Hockey Tour in Schweden verliert das Team von Coach Patrick Fischer gegen Tschechien 3:5.

Die Resultatkrise der Schweizer nimmt langsam dramatische Züge an. Seit der Vorrunde der an der WM im Mai in Lettland hat man nun elf Spiele in Folge verloren. Gegen die Tschechen, die die ersten beiden Spiele in Karlstad ebenfalls verloren hatten, führte man bis zehn Minuten vor Schluss 3:2. Dennoch ist der Sieg der Osteuropäer absolut verdient.

Zeitweise mussten die jungen Schweizer auch gegen Tschechien, das die ersten zwei Partien in Karlstad ebenfalls verloren hatte, arg unten durch. Dann stand man zehn Minuten vor Schluss etwas unverhofft doch noch vor dem erlösenden Sieg. Auch dank einem lange starken Goalie Connor Hughes und einer selten gesehenen Effizienz im Abschluss lag man 3:2 in Führung.

Damit war das Glück aber aufgebraucht. Im Unterzahl lenkte Lukas Frick einen Pass von David Kase ins eigene Tor ab, nur zwei Minuten später traf Libor Hajek mit einem erneut abgefälschten Schuss zum 4:3. Darauf konnten die Schweizer mit nur 20 Stunden Pause in den Beinen nach der Lehrstunde am Nachmittag zuvor gegen Schweden nicht mehr reagieren, es folgte noch das 3:5 ins leere Gehäuse. (sda)

09:49 Uhr

11. Februar

Niederreiter und Josi treffen und siegen

Nino Niederreiter und Roman Josi helfen als Torschützen mit, Niederlagen-Serien ihrer Mannschaften in der NHL zu stoppen. Die Winnipeg Jets mit Niederreiter kehrten nach fünf Niederlagen zum Siegen zurück. Das Team aus der kanadischen Provinz Manitoba bezwang zuhause die Pittsburgh Penguins 2:1.

Fiala gehörte in der Nacht auf Sonntag ebenfalls zu den Gewinnern. Der St. Galler Stürmer war beim 4:0-Heimsieg der Los Angeles Kings gegen die Edmonton Oilers jedoch an keinem Tor beteiligt.

Nico Hischier und Timo Meier mussten mit New Jersey als Verlierer vom Eis. Die Devils unterlagen den Carolina Hurricanes nach torloser regulärer Spielzeit 0:1 nach Verlängerung. Der Finne Sebastian Aho, einst Sturmpartner von Niederreiter, besiegelte die zweite Niederlage in Folge und die vierte in den letzten fünf Spielen der Gäste nach knapp vier Minuten der Zusatzschicht. (sda)

09:44 Uhr

11. Februar

Meschack Elia am Afrika-Cup im Penaltypech

Die Demokratische Republik Kongo mit YB-Stürmer Meschack Elia und dem nicht eingesetzten früheren Schweizer Junioren-Internationalen Charles Pickel verliert beim Afrika-Cup das Spiel um Platz 3 gegen Südafrika nach Penaltyschiessen.

Der Fehlschuss von Elia, der als siebter Schütze seiner Mannschaft angetreten war, entschied das Penaltyschiessen. Nach der regulären Spielzeit hatte es 0:0 gestanden. (sda)

20:44 Uhr

10. Februar

Dank Bellingham: Real Madrid schlägt Verfolger Girona klar

Real Madrid hat dank Jude Bellingham einen grossen Schritt zum 36. Meistertitel der ruhmreichen Clubgeschichte gemacht. Der spanische Rekordchampion setzte sich im Spitzenspiel der Primera División am Samstag gegen Überraschungsteam FC Girona mit 4:0 (1:0) durch und baute den Vorsprung auf den grössten Verfolger auf fünf Punkte aus. Der frühere Dortmunder Bellingham erzielte dabei zwei Treffer (35. Minute und 54.), auch Vinícius Junior und Rodrygo (61.) waren für die Königlichen erfolgreich.

Bellingham musste jedoch nach seinem zweiten Treffer angeschlagen ausgewechselt werden. Ob sein Einsatz im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League am kommenden Dienstag bei RB Leipzig in Gefahr ist, war zunächst offen.

Real musste erneut ohne Nationalspieler Antonio Rüdiger auskommen, der Abwehrspieler fehlte weiterhin wegen einer Muskelverletzung im linken Oberschenkel. Doch trotz der Personalsorgen in der Innenverteidigung stand Real hinten grösstenteils sicher - und vorne war das Team mit Ex-Weltmeister Toni Kroos sehr effektiv. (sda)

22:42 Uhr

10. Februar

Lugano knöpft Leader YB einen Punkt ab

Die Young Boys geben beim 3:3 in Lugano Punkte ab. YB ging durch Ebrima Colley, Joel Mvuka und Filip Ugrinic dreimal in Führung. Lugano schafft jedes Mal den Ausgleich, jenen zum 3:3 in der 80. Minute dank einem Penalty von Zan Celar, der in seinem 100. Match für die Tessiner zum 43. Mal traf. (sda)

20:48 Uhr

10. Februar

Leverkusen fertigt die Bayern ab

Es könnte das Jahr von Leverkusen werden. Der so oft als ewiger Zweiter belächelte Klub hat wohl auch dank dem Basler Spielmacher Granit Xhaka eine Siegermentalität entwickelt. Im Heimspiel gegen Bayern München spielte das von Xabi Alonso trainierte Team eindrücklich auf und lief zu keinem Zeitpunkt ernsthaft Gefahr, seine Ungeschlagenheit in dieser Saison zu verlieren.

Speziell in der ersten Halbzeit war Leverkusen eine Klasse besser als die unsicher auftretenden Bayern. Der im letzten Sommer aus München gekommene Josip Stanic erzielte in der 18. Minute das 1:0. Alejandro Grimaldo liess fünf Minuten nach der Pause den zweiten Treffer der immer beherzt konternden Gastgeber folgen. Für die Krönung des abgeklärten Auftritts sorgte Jeremie Frimpong mit dem 3:0 in der 95. Minute.

Noch bleiben 13 Runden zu spielen und damit viel Zeit, den Vorsprung noch zu verspielen. Aber die bisherige Bilanz von 17 Siegen und 4 Remis in der Liga spricht nicht für einen Zusammenbruch der Leverkusener, die auch am Samstag mit Xhaka einen umsichtigen, wenn auch weniger auffälligen Dirigenten als auch schon hatten. (sda)

20:11 Uhr

10. Februar

FCZ beendet die Negativserie, Remis in Lausanne

Der FC Zürich beendet mit dem 1:0 im Derby gegen die Grasshoppers seine Serie von sieben Spielen ohne Sieg. Das Lausanner Duell der 23. Super-League-Runde endet 1:1.

Ein von Antonio Marchesano in der 38. Minute verwerteter Penalty sorgte für die Entscheidung im 285. Zürcher Derby. Schon vor dem Tor hatten mit Asumah Abubakar (12.) und Nikola Katic (26.) je ein Spieler beider Mannschaften die Rote Karte gesehen.

In Lausanne eröffnete Ouchys Ismael Gharbi nach einer guten halben Stunde das Skore. Lausanne-Sport glich in der Nachspielzeit der ersten Hälfte durch die YB-Leihgabe Donat Rrudhani aus. (sda)

20:06 Uhr

10. Februar

Schweizer Eishockey-Debakel in Schweden

Das Schweizer Eishockey-Nationalteam ist im Rahmen der Euro Hockey Tour in Schweden - einmal mehr - chancenlos. Gegen den Gastgeber setzt es in Karlstad eine 2:5-Niederlage ab, die deutlicher ist als es das Resultat aussagt.

Zum 15. Mal in Folge und wie immer in den letzten sieben Jahren geht das Team von Patrick Fischer gegen Schweden als Verlierer vom Eis. Nach zwei Dritteln lag man bereits 0:5 im Rückstand, ehe noch ein wenig Resultatkosmetik gelang. In dieser Saison ist die Schweiz auch nach acht Spielen sieglos. (sda)

20:02 Uhr

10. Februar

Biathlon-WM: Auch Schweizer Männer enttäuschen

Niklas Hartweg zeigte im Sprint der Männer an der Biathlon-WM in Nove Mesto mit Platz 22 die beste Leistung der Schweizer Quartetts. Der Rückstand auf die Podestplätze in der Verfolgung vom Sonntag beträgt bereits anderthalb Minuten.

Hartweg erwischte wie seine Team-Kollegen im schmutzigen Nassschnee in der Loipe einen schlechten Tag. Auf Johannes Thingnes Bö, auch er drehte wie der Schwyzer eine Strafrunde, büsste Hartweg auf den 10 km über zwei Minuten ein. Die Schweizer Servicecrew kriegte wie schon am Freitag bei den Frauen die Skipräparation nicht gut genug hin.

Einen totalen Einbruch erlebte Sebastian Stalder als 50. Obwohl der Zürcher Oberländer nur eine Strafrunde drehen musste, betrug der Rückstand im Ziel dreieinhalb Minuten. Immerhin reicht das noch für einen Startplatz in der Verfolgung. Auch Jeremy Finello (46.) und Joscha Burkhalter (57.) dürfen am Sonntag starten. (sda)

20:00 Uhr

10. Februar

Titelverteidiger Katar gewinnt Asien-Cup

Gastgeber Katar hat beim Asien-Cup seinen Titel erfolgreich verteidigt. Die Auswahl des Emirats siegte im Finale am Samstag gegen Aussenseiter Jordanien mit 3:1 (1:0) und triumphierte damit wie vor vier Jahren bei der Kontinental-Meisterschaft.

Der überragende Angreifer Akram Afif (22. Minute, 73. und 90.+5) erzielte im Lusail Stadion alle drei Treffer für das WM-Gastgeberland von 2022 jeweils per Elfmeter. Jordanien, das im Halbfinale überraschend Südkorea mit dem deutschen Trainer Jürgen Klinsmann bezwungen hatte, hielt insgesamt gut mit, kam durch Yazan Al-Naimat (67.) aber lediglich zum zwischenzeitlichen Ausgleich. (dpa)

18:24 Uhr

10. Februar

Bundesliga: Leipzig gibt Punkte ab

RB Leipzig verpasst es, in der 21. Runde den Anschluss an die Top 4 der Bundesliga zu halten. Der Champions-League-Achtelfinalist spielt in Augsburg nur 2:2 und liegt nun vier Punkte hinter dem viertplatzierten Dortmund.

Leipzig besass in der 81. Minute die grosse Chance auf den Siegtreffer. Der belgische Topskorer Lois Openda scheiterte aber vom Penaltypunkt an Goalie Finn Dahmen, der den Elfmeter verursachte hatte. Bei Augsburg standen Kevin Mbabu und Ruben Vargas in der Startformation.

Die Resultate der Bundesliga

Augsburg - Leipzig 2:2
Werder Bremen - Heidenheim 1:2
Mönchengladbach - Darmstadt 98 0:0
Union Berlin - Wolfsburg 1:0
Eintracht Frankfurt - Bochum 1:1

Geprägt war der Samstagnachmittag wie erwartet von den Protesten der Fans. Diese stören sich am Entscheid der Liga, eine prozentuale Beteiligung an den TV-Rechten für eine Milliarde an Investoren abzugeben. Speziell in Mönchengladbach (0:0 gegen Darmstadt) und bei Union Berlin (1:0 gegen Wolfsburg) mussten die Partien mehrmals unterbrochen werden. (sda)

18:20 Uhr

10. Februar

Rückkehr von Manuel Akanji

Nach einmonatiger Absenz kommt Manuel Akanji in der 24. Premier-League-Runde eine knappe Stunde für Manchester City zum Einsatz. Der Zürcher Innenverteidiger sieht nach seiner Auswechslung wie Erling Haaland den 2:0-Heimsieg gegen Everton sichert.

Akanji hatte am 7. Januar im Cup seinen bislang einzigen Kurzeinsatz in diesem Jahr gehabt. Damals fiel er schon nach wenigen Minuten und einem harten Tackling verletzt aus. Sein Comeback verlief siegreich, weil Haaland in den letzten 20 Minuten zweimal traf (71. und 85.). Dank dem zehnten Sieg in Folge seit Mitte Dezember bleibt Manchester City in der Tabelle am Leader FC Liverpool dran. (sda)

15:33 Uhr

10. Februar

Langlauf Junioren-WM: Nadja Kälin holt Silber

Nadja Kälin hat an den Junioren-Weltmeisterschaften im slowenischen Planica in der U23-Kategorie über 10 km klassisch mit Einzelstart die Silbermedaille gewonnen. Zu Gold fehlten der 22-jährigen Engadinerin lediglich 1,2 Sekunden - den Titel sicherte sich die Deutsche Helen Hoffmann.

Marina Kälin, am Donnerstag U23-Weltmeisterin im Massenstart-Rennen über 20 Kilometer in freier Technik, klassierte sich im 6. Rang. Anja Weber erreichte Platz 18. (sda)

10:27 Uhr

10. Februar

Ski Cross: Erneuter Podestplatz für Fiva

Alex Fiva belegt beim Weltcup der Skicrosser im georgischen Bakuriani den 3. Platz. Bei den Frauen wird Talina Gantenbein Vierte.

Fiva musste sich im Final dem Schweden David Mobärg und dem Deutschen Florian Wilmsmann geschlagen geben. Somit muss der 38-jährige Bündner weiter auf den ersten Weltcup-Sieg seit dem im Dezember 2022 erlittenen Kreuzbandriss warten. Seine Konstanz ist allerdings beeindruckend, der Olympia-Zweite von 2022 und Weltmeister von 2021 stand zum vierten Mal in dieser Saison auf dem Podest, zum 33. Mal insgesamt.

In der Gesamtwertung liegt Fiva noch 21 Punkte hinter dem kanadischen Leader Reece Howden, der sich nicht für das zweite Rennen in Bakuriani am Sonntag qualifiziert hat. Die Chancen stehen also gut, dass der Schweizer die Führung übernehmen wird. (sda)

20:08 Uhr

9. FEBRUAR

Langlauf-Weltcup: Diggins siegt in Kanada

Die US-Amerikanerin Jessie Diggins sicherte sich beim «halben Heimspiel» in Nordamerika ihren fünften Saisonsieg und baute damit die Führung im Gesamtweltcup aus. Die Favoritin setzte sich in der Kleinstadt westlich von Calgary mit 2,6 Sekunden Vorsprung auf die Französin Delphine Claudel durch, Dritte wurde die Norwegerin Heidi Weng (+3,3).

Ursprünglich war in Canmore für Freitag ein Einzelstartrennen über 10 km geplant gewesen. Weil jedoch Technik für die Zeitmessung verspätet nach Kanada geliefert worden war, hatte der Weltverband FIS auf einen Massenstart umgestellt. (sid)

18:38 Uhr

9. FEBRUAR

Französischer Vierfacherfolg im WM-Sprint

Französin Julia Simon siegte am Freitag im WM-Sprint im Biathlon. Ihre Teamkolleginnen Justine Braisaz-Bouchet (1 Fehler/+ 4,9 Sekunden) und Lou Jeanmonnot (1/+ 40,8 Sekunden) verwies sie auf die weiteren Medaillenränge. Mit Sophie Chauveau wurde eine weitere Französin Vierte. Es war der erste Vierfacherfolg für die französischen Skijägerinnen in der WM-Geschichte.

Die Schweizerinnen können nicht überzeugen. Häcki-Gross unterlaufen 5 Fehler beim Schiessen. So verpasst sie auf Platz 66 das Verfolgungsrennen. Beste Schweizerin ist Elisa Gasparin auf Rang 49.

Das deutsche Biathlon-Team ist bei der Weltmeisterschaft im tschechischen Nove Mesto auch im zweiten Rennen ohne die erhoffte Medaille geblieben. Im Sprint über 7,5 Kilometer lief Franziska Preuss am Freitag als beste des deutschen Quartetts auf Rang sechs.

Im Vorjahr bei der Heim-WM in Oberhof hatte die zurückgetretene Denise Herrmann-Wick noch Gold für die DSV-Damen geholt. Preuss geht dennoch mit guten Chancen in die Verfolgung am Sonntag.

Vanessa Voigt (1/+ 1:42,5 Minuten), Sophia Schneider (2/+2:04,4) und Janina Hettich-Walz (3/2:14,8) schafften es nicht in die Top Ten. (sda/zfo)

15:48 Uhr

9. Februar

Fifa bestätigt, dass «Blaue Karte» diskutiert wird

In britischen Medien wurde berichtet, die Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) hätten die Einführung einer «Blauen Karte» (Zeitstrafe) genehmigt. Der Weltverband Fifa bestätigt, dass eine neue Karte zumindest zur Diskussion steht. Aber: Die Blaue Karte im Spitzenfussball sei noch nicht beschlossen, so die Fifa. Entsprechende Meldungen seien «falsch und verfrüht».

Mit der «Blauen Karte» soll gegen Spieler eine zehnminütige Zeitstrafe verhängt werden, wenn beispielsweise mit einem Foul eine klare Torchance vereitelt wird oder Schiedsrichter verbal attackiert werden. Wie es in England mit Berufung auf das IFAB heisst, sollen zwei Blaue Karten ebenso zu einer Roten führen wie eine Blaue und eine Gelbe. Erste Tests könnten nächste Saison durchgeführt werden.

09:57 Uhr

9. Februar

Clint Capela bleibt bei den Atlanta Hawks

Clint Capela bleibt vorerst in Atlanta. Der Genfer wurde bis zur «Trade Deadline» nicht transferiert, obwohl es Gerüchte gegeben hatte. Capela, der am 18. Mai seinen 30. Geburtstag feiert, ist derzeit an der linken Hüfte verletzt und hat bei den Hawks einen Vertrag bis zum Ende der nächsten Saison. Mit seinem Team, das derzeit auf dem 10. Platz der Eastern Conference steht, kämpft er noch um den Einzug ins Play-In. (sda)

08:08 Uhr

Freitag, 9. Februar

FCZ leiht Afrika-Cup-Teilnehmer von Sturm Graz aus

Der FC Zürich hat sich auf der Position des linken Aussenverteidigers mit dem malischen Nationalspieler Amadou Dante von Sturm Graz verstärkt. Der 23-jährige Afrika-Cup-Teilnehmer stösst vorerst leihweise bis Ende Saison zum Team von Noch-Trainer Bo Henriksen. Danach besitzt der FCZ die Option, den achtfachen Internationalen fest zu verpflichten. (sda)

22:03 Uhr

8. Februar

Schweiz scheitert an der Chancenauswertung

Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft verliert auch das siebte Spiel dieser Saison auf der Euro Hockey Tour. Im schwedischen Karlskoga unterliegt man gegen Finnland 2:4. Die Leistung des weitgehend unerfahrenen Teams fünf Länderspiel-Debütanten und nur sieben Spielern mit WM-Erfahrung war nicht schlecht, doch es fehlte - nicht zum ersten Mal - die Kaltblütigkeit vor dem Tor. Dazu verlor auch Joren van Pottelberghe das Goalieduell gegen Finnlands Emil Larmi. (sda)

18:58 Uhr

8. FEBRUAR

Schweiz in der Nations League gegen Spanien, Dänemark und Serbien

Die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft trifft in der Gruppenphase der Nations League 2024/25 auf Spanien, Dänemark und Serbien. Dies ergibt die Auslosung in Paris. Die Gruppenspiele finden zwischen Anfang September und Mitte November dieses Jahres statt, das Finalturnier im Juni 2025. (sda)

16:24 Uhr

8. Februar

Neue Miteigentümer bei den Young Boys

Bei den Young Boys werden die Besitzverhältnisse angepasst. Stefan Rihs, der Sohn des 80-jährigen Mehrheitsaktionärs Hans-Ueli «Jöggi» Rihs, und Christoph Spycher sind neu Miteigentümer des Klubs.

Stefan Rihs hat gemäss Mitteilung des Vereins bereits im vergangenen Juli «eine substanzielle Beteiligung» übernommen. Der Verwaltungsrat zeigte sich erfreut, dass «die Familie Rihs mit der Beteiligung von Stefan Rihs ihr langfristiges Bekenntnis zu YB bekräftigt hat».

Spycher, der ehemalige Sportchef und seit knapp zwei Jahren VR-Delegierte Sport, wird neu Aktionär bei den Bernern. Er übernimmt von der Familie Rihs eine Minderheitsbeteiligung an der BSC Young Boys AG. (sda)

13:34 Uhr

8. Februar

Die Schweiz trifft im Davis Cup auf Peru

Das Schweizer Davis-Cup-Team spielt Mitte September im eigenen Land gegen Peru um den Verbleib in der Weltgruppe. Gegen die Südamerikaner ist die Schweiz in diesem Wettbewerb bisher einmal angetreten. Vor knapp vier Jahren hatte die mit Henri Laaksonen und Sandro Ehrat als Einzelspieler angetretene Mannschaft in Lima 1:3 verloren. Perus mit Abstand bestklassierter Spieler in der Weltrangliste ist Juan Pablo Varillas auf Platz 85. (sda)

11:49 Uhr

8. Februar

Michelle Heimberg verpasst Olympia-Qualifikation

Für Wasserspringerin Michelle Heimberg ist der Traum von den Olympischen Spielen 2024 in Paris geplatzt. Die Aargauerin verpasste bei der WM in Doha vom 3-m-Brett in der Qualifikation den Einzug in die Halbfinals. Weil Heimberg den dritten von fünf Sprüngen verpatzte, klassierte sie sich bloss im 33. Rang. Um sich einen Olympiaplatz zu sichern, hätte sie die WM unter den besten zwölf beenden müssen.

Die WM in Doha war die letzte Chance für Heimberg, sich noch für Paris zu qualifizieren. Von zu grossem Druck wollte sie aber nichts wissen. Heimberg: «Vor den Spielen in Tokio war er auch riesig und doch schaffte ich damals die Qualifikation. Ich fühlte mich in Doha gut und die ersten beiden Sprünge waren gelungen. Ich kann nicht sagen, weshalb der dritte Sprung nicht funktionierte. Im Moment fühlen sich Enttäuschung und Frust riesig an, weil der Traum geplatzt ist.» (stw)

10:03 Uhr

8. Februar

Patrik Bärtschi wird Sportchef beim SC Bern

Der SC Bern erhält nach dieser Saison einen neuen Sportchef. Patrik Bärtschi ersetzt Andrew Ebbett. Dieser verlässt den Verein nach insgesamt acht Jahren, in denen er während fünf Saisons Spieler und, nach einer Saison bei München in der DEL, während drei Jahren Verantwortlicher für die sportlichen Belange war. Seinen jetzigen Posten hatte der 41-jährige Kanadier als Nachfolger der freigestellten Florence Schelling angetreten.

Mit dem 39-jährigen Bärtschi folgt Anfang Mai ebenfalls ein ehemaliger Spieler des SC Bern auf Ebbett. Das Dress des Vereins trug der frühere Schweizer Internationale während drei Saisons, von 2006 bis 2009. Nach dem Ende seiner Aktiv-Zeit war Bärtschi beim EHC Kloten als Nachwuchsverantwortlicher und später als Sportchef tätig. Zurzeit arbeitet er als Head of Sports und stellvertretender Schulleiter an einer Sportschule.

09:59 Uhr

8. Februar

Mikaela Shiffrin verzichtet auf die Rennen an diesem Wochenende

Mikaela Shiffrin pausiert nach ihrem Sturz in der ersten Abfahrt in Cortina d’Ampezzo weiter. Die Amerikanerin fühlt sich für die Weltcup-Rennen vom Wochenende in Soldeu in Andorra noch nicht bereit. Der Heilungsprozess im linken Knie, in dem sie sich am vorletzten Freitag in Cortina das Aussenband überdehnte und eine Knochenprellung erlitt, schreitet voran, wie Shiffrin auf Instagram schreibt. Trotzdem kämen Rennen für sie noch zu früh. «Mein Knie hält der Belastung noch nicht stand.»

Wegen ihrer Verletzung hat Shiffrin bisher drei Weltcup-Rennen verpasst - neben der zweiten Abfahrt und dem Super-G in Cortina d’Ampezzo auch den Riesenslalom in Kronplatz.

Shiffrins Verzicht auf den Start im Riesenslalom am Samstag und im Slalom am Sonntag in Soldeu bietet Lara Gut-Behrami die Möglichkeit, in der Weltcup-Gesamtwertung auf die führende Amerikanerin weiter Boden gutzumachen – oder sogar die Spitzenposition zu übernehmen. Dazu ist ein Sieg im Riesenslalom nötig. Der Rückstand der Tessinerin beträgt 95 Punkte, Platz 1 wird mit 100 Punkten honoriert. (sda)

21:07 Uhr

7. FEBRUAR

Nigeria und Elfenbeinküste im Finale des Afrika-Cups

Die Nigerianer setzten sich am Mittwochabend im Elfmeterschiessen mit 4:2 gegen die bisherige Überraschungsmannschaft Südafrika durch. Nach der regulären Spielzeit hatte es nach zwei Foulelfmeter-Toren des Nigerianers William Troost-Ekong (67. Minute) und von Teboho Mokoena (90.) 1:1 (0:0) gestanden. In der anschliessenden Verlängerung blieben beide Mannschaften ohne Tor.

Die Nigerianer stehen erstmals seit 2013 wieder im Finale des Afrika-Cups, wo sie am Sonntag auf die Elfenbeinküste treffen werden. Die Gastgeber gewannen ebenfalls am Mittwochabend gegen die Demokratische Republik Kongo mit 1:0 dank einem Treffer von BVB-Profi Sebastien Haller. (dpa)

21:04 Uhr

7. FEBRUAR

Platz unbespielbar: DFB-Pokal-Viertelfinale in Saarbrücken abgesagt

Das DFB-Pokal-Viertelfinale zwischen Fußball-Drittligist 1. FC Saarbrücken und Bundesligist Borussia Mönchengladbach ist wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt worden. Starke Regenfälle hatten dem Rasen stark zugesetzt, eine funktionierende Drainage ist im Ludwigspark nicht vorhanden. (sid)

20:41 Uhr

7. FEBRUAR

Regenschlacht ohne Sieger: Union verpasst Erfolg in Mainz

Kein Sieger im verregneten Bundesliga-Kellerduell: Union Berlin hat beim kriselnden FSV Mainz 05 einen Befreiungsschlag verpasst. Nach einer intensiven Wasserschlacht kamen die Köpenicker im Nachholspiel nicht über ein etwas glückliches 1:1 (1:1) hinaus und stehen weiter nur knapp über dem Strich. Für den Tabellen-17. Mainz wird die Lage mit weiter sechs Punkten Rückstand auf die Berliner auf Rang 15 immer bedrohlicher. (sid)

18:37 Uhr

7. Februar

Schweizer Mixed-Staffel verpasst erste Biathlon-Medaille

Die Schweiz ist an der Biathlon-WM in Nove Mesto hauchdünn an der ersten Medaille vorbeigeschrammt. Das Quartett mit Sebastian Stalder, Niklas Hartweg, Lena Häcki-Gross und Amy Baserga verpasste in der Mixed-Staffel die Bronzemedaille um lediglich 1,2 Sekunden.

Amy Baserga fiel als Schlussläuferin vom zweiten auf den vierten Platz zurück. Die 23-Jährige aus Einsiedeln lieferte im Schiessstand zwar eine perfekte Leistung ab, verlor das Duell mit der schwedischen Weltklasseläuferin Elvira Öberg aber in der Loipe. Der WM-Titel ging an Frankreich vor Norwegen. (stw)

17:39 Uhr

7. Februar

Sportchef Marco Degennaro verlässt Aufsteiger Yverdon Ende Monat

Bei Yverdon-Sport kommt es zu weiteren Änderungen: Generaldirektor und Sportchef Marco Degennaro wird den Super-League-Aufsteiger Ende Februar verlassen. Degennaro hatte den Posten seit Juni 2021 inne und trug wesentlich zur Rückkehr der Waadtländer in die Elite bei.

Damit ist von der Führung, welche mit Yverdon im letzten Sommer den Aufstieg in die Super League schaffte, bald keiner mehr im Verein. Präsident Mario di Pietrantonio machte im Spätsommer amerikanischen Investoren Platz, Trainer Marco Schällibaum musste im Oktober trotz gutem Saisonstart gehen. (stw)

13:38 Uhr

7. Februar

YB-Verteidiger Aurèle Amenda zieht es in die Bundesliga

Der Schweizer U21-Internationale Aurèle Amenda wechselt nach dieser Saison von den Young Boys in die deutsche Bundesliga. Der 20-jährige Verteidiger schliesst sich im Sommer mit einem bis 2029 gültigen Vertrag Eintracht Frankfurt an. Amenda hat bei den Bernern vor seinem Aufstieg ins Kader der Super-League-Mannschaft sämtliche Nachwuchsstufen durchlaufen. (sda)

11:44 Uhr

7. Februar

Saisonende für Ski Freestylerin Giulia Tanno

Giulia Tanno beklagt ein weiteres Mal Verletzungspech. Die Bündnerin muss die Saison wegen eines Verrenkungsbruchs im rechten Fuss vorzeitig beenden. Das Malheur passierte am vergangenen Samstag im Slopestyle-Wettkampf in Mammoth Mountain, Kalifornien.

Tanno reiste mittlerweile in die Schweiz zurück. Sie wird sich in den nächsten Tagen operieren lassen. Ein erster kleiner Eingriff zur Stabilisierung nahmen Ärzte bereits in den USA vor. Die 25-jährige Tanno bekundete schon über Gebühr viel Verletzungspech. Aufgrund dessen verpasste sie unter anderem die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2018 und 2022. (sda)

22:47 Uhr

6. FEBRUAR

Bayer Leverkusen mit Granit Xhaka im Halbfinal des DFB-Pokals

Bayer Leverkusen ist dank eines späten Tores von Jonathan Tah in den Halbfinal des DFB-Pokals eingezogen. Die in dieser Saison weiter unbesiegte Werkself mit dem Schweizer Captain Granit Xhaka setzte sich am Dienstagabend in einer hochklassigen Partie mit 3:2 (0:1) gegen den VfB Stuttgart durch. Der deutsche Nationalspieler Tah köpfte in der 90. Minute den Siegtreffer für die Werkself. Robert Andrich (49.) und Amine Adli (66.) hatten zuvor die weiteren Treffer für die Gastgeber erzielt. VfB-Kapitän Waldemar Anton (11. Minute) und Chris Führich (57.) trafen für den VfB, der den zweiten Halbfinal-Einzug in Serie verpasste. (dpa)

19:42 Uhr

6. FEBRUAR

Verfahren gegen Sauber eröffnet

Dem Schweizer Formel-1-Rennstall Sauber droht Ärger. Grund ist der neue Titelsponsor «Stake». Der Betreiber von Online-Casinos hat in der Schweiz keine Bewilligung und ist deshalb illegal, was mit einem Werbeverbot verbunden ist. Trotzdem ist der Schriftzug beim Rennstall aus Hinwil omnipräsent. Die Eidgenössische Spielbankenkommission habe deshalb ein Verfahren gegen Sauber eröffnet, berichtet SRF. Demnach droht eine Busse von bis zu 500’000 Franken.

Alunni Bravi, Teamchef von Sauber, reagierte gegenüber SRF gelassen: «Wir halten uns immer an alle geltenden Gesetze, auch in der Schweiz. Und natürlich haben wir alle Massnahmen ergriffen, um diese einzuhalten.»

Bei Glücksspielwerbung gibt es auch in mehreren Austragungsländern von Formel-1-Rennen Restriktionen. Entsprechend müssen bei den Rennen in den betroffenen Ländern sämtliche « Stake »-Logos abgedeckt oder ersetzt werden. Dann werde man mit «Kick» werben, so Bravi. Der Anbieter von Video-Live-Streaming ist ein weiterer Sponsor des Rennstalls aus Hinwil. (sda)

18:24 Uhr

6. Februar

Klinsmanns Südkoreaner scheitern am Asien-Cup

Der frühere deutsche Fussball-Bundestrainer Jürgen Klinsmann ist mit Südkorea überraschend im Halbfinale des Asien-Cups gescheitert. Der WM-Achtelfinalist verlor bei der Endrunde in Katar am Dienstag nach einer schwachen Leistung gegen Aussenseiter Jordanien verdient mit 0:2 (0:0). Damit muss Südkorea weiter auf seinen dritten Titelgewinn bei der kontinentalen Meisterschaft warten. Jordanien steht dagegen erstmals im Finale der Asienmeisterschaft und trifft dort am Samstag auf Gastgeber Katar oder Iran, die sich am Mittwoch im zweiten Halbfinale gegenüberstehen. (dpa)

17:48 Uhr

6. Februar

Becker nicht mehr Rune-Trainer

Boris Becker hat nach nicht einmal vier Monaten die Zusammenarbeit mit dem dänischen Tennis-Jungstar Holger Rune wieder beendet. Ihm sei klar geworden, dass er dem 20-Jährigen als Trainer «viel mehr zur Verfügung stehen müsste, als ich kann. Aufgrund beruflicher und privater Verpflichtungen kann ich Holger nicht das geben, was er braucht», schrieb Becker bei X (ehemals Twitter).

Rune war zuletzt bei den Australian Open schon in der zweiten Runde gescheitert - ohne die direkte Unterstützung von Becker. Der frühere Wimbledonsieger war stattdessen von Deutschland aus für den übertragenden TV-Sender Eurosport als Experte und Co-Kommentator im Einsatz. Er habe aber jeden Tag mit Rune kommuniziert, sagte er später.

Zuvor hatte sich Rune schon vom Schweizer Severin Lüthi getrennt. (sid)

15:21 Uhr

6. Februar

YB gibt Donat Rrudhani an Lausanne ab

Donat Rrudhani wechselt leihweise von den Young Boys zu Lausanne-Sport. Bis Ende der Saison läuft der 24-jährige Offensivspieler für die Waadtländer auf. Der kosovarische Nationalspieler, der 2022 von Aarau nach Bern gewechselt und im letzten Jahr das Double gewonnen hatte, kam in dieser Saison nur sporadisch zum Einsatz.

In der Rückrunde überzeugte Rrudhani jedoch mit zwei Toren in zwei Spielen, darunter war der entscheidende Treffer zum 1:0-Sieg gegen GC. Lausanne-Sport besitzt im Anschluss an das Leihgeschäft eine Option zur definitiven Übernahme. (sda)

14:51 Uhr

6. Februar

Olympische Spiele in Paris: Wirbel um Lohn von OK-Präsident

In Frankreich gibt es erneut öffentlichen Wirbel um das Gehalt des Chefs des Organisationskomitees der Olympischen Spiele in Paris. Das OK äusserte sich überrascht über Berichte zu Vorermittlungen der Finanzstaatsanwaltschaft zu den Einkünften von Tony Estanguet. Bereits 2018 sei dessen Jahresgehalt von 270’000 Euro öffentlich mitgeteilt worden; die Modalitäten der Gehaltszahlung unterlägen einer Kontrolle.

Die Zeitung «Le Canard enchaîné» hatte schon im November berichtet, dass Estanguet beim OK nicht als Angestellter geführt werde, sondern er eine eigene Firma gegründet habe, die dem Komitee ihre Leistungen in Rechnung stelle. Der Grund dafür sei, dass Estanguet als Leiter einer gemeinnützigen Organisation nach dem Gesetz monatlich maximal 10’300 Euro verdienen dürfe. Dieses Umschiffen der Regeln erklärte die französische Antikorruptionsbehörde AFA bereits 2021 für «problematisch», zitierte der «Canard» aus einem vertraulichen Bericht der Behörde.

Wie das OK weiter mitteilt, unterliegt auch die Höhe der Rechnungen von Estanguet einer jährlichen Überprüfung, die aus Transparenz-Gründen vorgenommen wird. Es widersprach der Auffassung, dass Estanguet einer Gehaltsdeckelung für Leitungskräfte von gemeinnützigen Organisationen unterliege. Zwar habe das Komitee den Status einer gemeinnützigen Organisation, es finanziere sich aber zu 96 Prozent aus kommerziellen Aktivitäten und werde auch steuerlich so behandelt. Die Finanzbehörden hätten dem Komitee den kommerziellen Charakter seiner Tätigkeit bescheinigt. (sda/dpa)

14:15 Uhr

6. Februar

Djokovic, Nadal, Alcaraz und Co. in Saudi-Arabien

Saudi-Arabien drängt mit einem hochkarätig besetzten Event in die Tennis-Szene. An einem Show-Turnier im Oktober sollen Novak Djokovic, Rafael Nadal, Carlos Alcaraz, Jannik Sinner, Daniil Medwedew und Holger Rune teilnehmen. Der Anlass in Riad wird als «Six Kings Slam» vermarktet.

Saudi-Arabien investiert seit einiger Zeit riesige Geldsummen in den Sport. Das Land, dem immer wieder Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden, will so seinen Einfluss in der Welt erhöhen und sein Image verbessern. Unter anderem im Golf, in der Formel 1 und im Fussball hat Saudi-Arabien damit Erfolg.

Schon seit einiger Zeit versucht der Wüstenstaat, auch im Tennis an Einfluss zu gewinnen. Kürzlich war bekannt geworden, dass Nadal eine Rolle als Botschafter des saudi-arabischen Tennisverbandes angenommen hat. Zudem gibt es seit längerem Spekulationen, dass das Jahresendturnier der WTA in diesem Jahr erstmals in Saudi-Arabien stattfinden soll. (sda/dpa)

17:48 Uhr

6. FEbruar

09:33 Uhr

6. FEbruar

Messi begründet Spielpause mit Verletzung

Zahlreiche Fans wollten Lionel Messi in Hongkong spielen sehen. Doch der Superstar sass nur auf der Bank. Nun hat Fussballstar Lionel Messi hat den enttäuschten Fans in Hongkong sein Fernbleiben beim Freundschaftsspiel seines Clubs Inter Miami gegen Hong Kong XI mit einer Verletzung begründet.

«Leider kann im Fussball in jedem Spiel etwas passieren, und man kann sich verletzen», sagte der 36 Jahre alte Argentinier am Dienstag bei einer Pressekonferenz in der japanischen Hauptstadt Tokio. Er habe zuvor gespürt, ein Problem an der Leiste zu haben, und eine Untersuchung habe dann eine Schwellung gezeigt. Es sei für ihn nicht möglich gewesen, zu spielen.

Der mehrmalige Weltfussballer sass am Sonntag beim 4:1-Sieg Inter Miamis in der chinesischen Sonderverwaltungsregion nur auf der Bank und zog damit den Ärger vieler Fans auf sich, die gekommen waren, um ihn spielen zu sehen. In Wahrheit habe er Pech gehabt, sagte Messi. «Es ist schade, denn ich will immer mitspielen, ich will dabei sein, und vor allem dann, wenn wir so weit reisen und die Menschen sich so freuen, uns zu sehen.» Auch die Hongkonger Regierung hatte sich nach dem Spiel beschwert. Sportsekretär Kevin Yeung sagte, es sei vertraglich zugesichert worden, dass Messi wenigstens 45 Minuten spiele, sofern es keine Sicherheits- und Gesundheitsbedenken gebe. (sid)

20:45 Uhr

5. FEBRUAR

So sieht das neue Sauber F1-Auto aus

Der Schweizer Formel-1-Rennstall Stake F1 Team, besser bekannt als Sauber, erscheint zur Saison 2024 in neuen Farben. Statt wie in der vergangenen Saison in schwarz-rot und als Alfa Romeo geht das Hinwiler Team in schwarz und neon-grün mit neuem Namen an den Start. Der C44 wird weiterhin von Valtteri Bottas und Zhou Guanyu gesteuert.

Designt wurde das Auto von James Key. «Ich habe einen aggressiveren Ansatz im Vergleich zum Vorjahr gewählt», sagte er. Bottas wollte gleich loslegen: «Lasst uns Rennen fahren». 2023 haben der Finne und sein chinesischer Teamkollege nur selten geglänzt – sie landeten auf dem vorletzten Platz der Konstrukteurswertung.

In den nächsten beiden Jahren fährt das Traditionsteam nun als «Stake F1 Team Kick Sauber». Stake war bereits zuletzt Co-Sponsor des Teams, das Logo wird aber nicht bei jedem Rennen auf dem Auto zu sehen sein. Die Firma ist ein Anbieter von Krypto-Glücksspielen – diese Werbung ist nicht in jedem Land erlaubt. Kick ist ein Streamingdienst aus Australien. Zur Saison 2026 wird der Rennstall dann vom deutschen Hersteller Audi übernommen. (sid)

17:29 Uhr

5. Februar

Vorwürfe gegen Red-Bull-Teamchef Christian Horner

Vor dem Start der neuen Formel-1-Saison sorgt ein Vorwurf gegen Red-Bull-Teamchef Christian Horner für Wirbel. Der 50-Jährige weist die Anschuldigungen zurück, eine unabhängige Untersuchung läuft.

Red Bull untersucht einen Vorwurf gegen seinen Formel-1-Teamchef Christian Horner (50) wegen angeblich unangemessenen Verhaltens. Wie mehrere Medien berichteten, hat das Unternehmen zu «jüngsten Anschuldigungen» eine «unabhängige Untersuchung» eingeleitet. «Dieses Verfahren, das bereits im Gang ist, wird von einem externen Fachanwalt durchgeführt», zitierten mehrere Medien einen Red-Bull-Sprecher. Auf dpa-Anfrage gab es zunächst keine weitere Reaktion des Teams.

Horner, der seit 2005 Teamchef ist, wies die Anschuldigungen in der niederländischen Zeitung «De Telegraaf» vollständig zurück. Das Blatt hatte über den Fall zuerst berichtet und stützt sich nach eigener Darstellung auf mehrere Quellen. Red Bull erklärte in seiner Stellungnahme, es nehme die Angelegenheit «äusserst ernst», und die Untersuchung werde «so bald wie möglich abgeschlossen». Weitere Kommentare seien zu diesem Zeitpunkt nicht angebracht. (sda/apa/dpa)

17:00 Uhr

5. Februar

Sperre gegen St. Gallen-Captain Görtler reduziert

Der FC St. Gallen kann ab sofort wieder auf seinen Mittelfeldstrategen Lukas Görtler zählen. Die Sperre des Deutschen wegen seiner Roten Karte im Spiel gegen Lugano wurde vom Einzelrichter von zwei auf ein Spiel reduziert. Diese hat er vergangene Woche gegen Servette abgesessen.

Der Einzelrichter kam zum Schluss, dass Görtler bei der als Foul geahndeten Aktion «weder absichtlich noch fahrlässig» gehandelt habe. Görtler wäre damit ab sofort wieder spielberechtigt. Allerdings hat sich der Deutsche im Spiel gegen Luzern (0:1) verletzt. (sda)

16:04 Uhr

5. Februar

Simona Waltert ohne Chance

Simona Waltert bleibt in der 1. Runde des WTA-Turniers im rumänischen Cluj-Napoca gegen die Russin Anna Blinkowa chancenlos.

Simona Waltert (WTA 175) unterlag der als Nummer 3 gesetzten Anna Blinkowa (WTA 51) in nur 70 Minuten 3:6, 0:6. Die 23-jährige Bündnerin vermochte nur ganz zu Beginn - bis zum 3:3 - mitzuhalten. Von acht Aufschlagspielen gewann sie nur gerade eines.

Waltert hatte sich beim Hallenturnier in Transylvanien mit zwei überzeugenden Siegen in der Qualifikation ins Hauptfeld gespielt. Da sie vor einem Jahr in der gleichen Woche bei einem gut dotierten ITF-Turnier den Final erreicht hatte, verliert sie in der Weltrangliste nun knapp 20 Plätze. (sda)

14:46 Uhr

5. Februar

Malgin und Corvi fehlen Eishockey-Nati

Der Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer muss vor dem Vierländerturnier in Schweden (Hockey Games) vier Änderungen im Aufgebot vornehmen.

Der Coach muss auf Verteidiger Iñaki Baragano sowie die drei Stürmer Enzo Corvi, Denis Malgin und Valentin Nussbaumer verzichten. Für die vier Akteure rücken mit Dario Wüthrich vom HC Ambri-Piotta sowie Marc Marchon vom EHC Kloten zwei Akteure nach, die bisher noch nie ein Aufgebot fürs A-Nationalteam erhalten haben. Ebenfalls nachnominiert wurden die beiden Stürmer Sandro Schmid von Fribourg-Gottéron sowie Julian Schmutz von den SCL Tigers. (sda)

13:24 Uhr

5. Februar

Saisonende für Gut-Behramis Konkurrentin Sofia Goggia

Der Weltcup-Tross der Alpinen beklagt mit Sofia Goggia einen weiteren Ausfall einer Top-Fahrerin. Die Italienerin erlitt, so mutmasst «Gazzetta dello Sport», bei einem Trainingssturz einen Schien- und Wadenbeinbruch.

Italiens Skiverband FISI bestätigte, dass sich die Fahrerin während des Riesenslalom-Trainings verletzt hat. Die genaue Diagnose liege aber noch nicht vor.

Der Unfall ereignete sich am Montag in Temu in der Provinz Brescia. Die 31-Jährige blickt bereits auf eine lange Verletzungsgeschichte zurück, schaffte aber immer wieder den Anschluss.

In diesem Winter gewann Goggia eine Abfahrt und einen Super-G. In der Abfahrtswertung liegt die Olympiasiegerin von 2018 an der Spitze. Die Bergamaskin, die auch «Turbo Goggia» genannt wird, gewann die kleine Kugel für die beste Abfahrerin des Winters bereits viermal. (sda)

09:36 Uhr

5. Februar

Eisschnelllauf: Ramona Härdi auf Weltcup-Podest

Der Eisschnellläuferin Ramona Härdi gelingt im kanadischen Québec beim Weltcupfinal in der Disziplin Massenstart ein Podestplatz. Die 26-jährige Aargauerin belegt hinter der Belgierin Sandrine Tas, der mehrfachen Welt- und Europameisterin im Inline-Speedskating, Platz 2. Die Overall-Wertung schliesst die Schweizer Olympiateilnehmerin aus dem Jahr 2018 im 6. Rang ab. (sda)

23:08 Uhr

4. Februar

Inter distanziert Juve, Rodriguez verletzt

Inter Mailand holt im Spitzenspiel der Serie A einen wichtigen Sieg. Gegen Verfolger Juventus Turin feiert das Team mit Torhüter Yann Sommer einen 1:0-Heimerfolg.

Die spielbestimmenden Nerazzurri gingen in der 37. Minute durch ein Eigentor in Führung. Etwas überraschend bekam Sommer kaum etwas zu tun, kaum ein Abschluss der Gäste fand den Weg aufs Tor. Das Heimteam brachte den knappen Vorsprung dank disziplinierter Abwehrarbeit über die Zeit. Das erste Aufeinandertreffen im November hatte mit einem 1:1 geendet.

Für Sommer war es das bereits 14. Ligaspiel dieser Saison, in dem er ohne Gegentor blieb. Durch den Sieg hat Inter nun vier Punkte Vorsprung auf seinen ersten Verfolger und dazu noch ein Spiel weniger ausgetragen.

Rodriguez verletzt

Ricardo Rodriguez musste in der Serie-A-Partie des FC Torino gegen Salernitana (0:0) frühzeitig ausgewechselt werden. Der 31-jährige Nationalverteidiger bekundete ein Problem an den Adduktoren.

Über die Ausfalldauer ist noch nichts bekannt. Die nächsten Termine mit der Nationalmannschaft stehen Ende März mit den Testspielen in Dänemark (23. März) und Irland (26. März) an. (sda)

22:38 Uhr

4. Februar

WM-Finale 2026 in New York - Eröffnung im Aztekenstadion

Der Fussball-Weltmeister 2026 wird im Big Apple gekrönt. Wie der Weltverband FIFA im Rahmen einer grossen Live-Show am Sonntag bekannt gab, wird das Finale der Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada am 19. Juli im MetLife Stadium der New Yorker Football-Klubs in New Jersey ausgetragen. Das Eröffnungsspiel findet im altehrwürdigen Aztekenstadion von Mexiko City statt.

Im NFL-Stadion der Giants und Jets in East Rutherford fand 2016 bereits das Finale der 100. Copa America zwischen Argentinien und Chile (2:4 i.E.) statt. Im Liga-Betrieb der Footballer bietet die Arena Platz für 82.500 Zuschauer. Die meisten der insgesamt 104 Spiele der WM-Endrunde werden im AT&T Stadium in Arlington nahe der texanischen Metropole Dallas ausgetragen (9).

Das Aztekenstadion in Mexikos Hauptstadt wird mit dem Eröffnungsspiel zur ersten Arena der WM-Geschichte, in der bei drei Endrunden Spiele ausgetragen werden. Sowohl die WM 1986 mit der berühmten «Hand Gottes» von Argentiniens Legende Diego Maradona im Viertelfinale gegen England als auch die Endrunde 1970 mit dem deutschen «Jahrhundertspiel» im Halbfinale gegen Italien fanden dort statt.

Die USA bestreiten ihre Auftaktpartie am 12. Juli in Los Angeles, weitere Spiele der Amerikaner finden in Seattle statt. Kanada startet in Toronto. Insgesamt stellt die USA mit elf Stadien die meisten Arenen für die Mammut-WM, die erstmals mit 48 Teams ausgetragen wird. In Mexiko gibt es drei Spielorte, dazu kommt in Kanada neben Toronto auch Vancouver. Während Mexiko bereits zum dritten Mal und die USA zum zweiten Mal Gastgeber bei der Männer-WM sind, werden die Spiele für Kanada eine Premiere. (sid)

22:15 Uhr

4. Februar

Siege für ZSC Lions, Davos und Lugano

Die ZSC Lions kehren am Sonntag zum Siegen zurück. Davos punktet weiter im Kampf um die Playoffs. Und Lugano hält sich hartnäckig in den Top-6.

Die ZSC Lions gewinnen zum dritten Mal in dieser Saison gegen Ambri-Piotta und legen wieder ein Polster von vier Punkten zwischen sich und Fribourg-Gottéron. Der Leader der National League setzt sich am Sonntag 5:4 gegen die Leventiner durch, die trotz zwei Treffern von Topskorer Michael Spacek keine weiteren Punkte im Kampf um einen Platz im Play-in holen konnten.

Auch in dieses Rennen um die entscheidende Saisonphase involviert ist der HC Davos. Und nach dem Sieg in letzter Minute gegen Lugano am Samstag (1:0) holten die Bündner am Sonntag die nächsten drei Punkte, die sie auf Platz 7 klettern lassen. Beim 4:0 gegen die Rapperswil-Jona Lakers konnte das Team von Josh Holden das Geschehen schon im ersten Drittel mit zwei Treffern in die gewünschten Bahnen lenken.

Allerdings ist der Abstand des HCD zum direkten Playoff-Platz 6 nicht kleiner geworden. Da Lugano, das diesen Rang momentan innehat, auch das vierte Duell in dieser Saison gegen Ajoie für sich entscheiden konnte. Zwar gerieten die Südtessiner im letzten Drittel zum zweiten Mal in Rückstand, dank drei Treffern in der letzten Viertelstunde setzte sich das Team von Luca Gianinazzi aber schliesslich ungefährdet 5:2 durch. (sda)

19:23 Uhr

4. Februar

Deschwanden in Willingen auf dem Podest

Gregor Deschwanden erreicht beim Skispringen im deutschen Willingen zum zweiten Mal in dieser Saison das Podest. Der 32-jährige Luzerner klassiert sich hinter dem heimischen Sieger Andreas Wellinger sowie dem japanischen Vierschanzentournee-Sieger Ryoyu Kobayashi auf dem 3. Platz.

Deschwanden erreichte im zweiten Umgang mit 152 Metern die zweitbeste Weite, womit er sich im Klassement um zwei Ränge verbesserte. Den viertplatzierten Daniel Tschofenig aus Österreich liess er um 1,9 Punkte hinter sich. Für Deschwanden war es das zweitbeste Karriere-Resultat nach seinem 2. Platz, den er im Dezember in Klingenthal erreicht hatte. Tags zuvor hatte er sich gleichenorts bloss im 24. Rang klassiert. (sda)

16:49 Uhr

4. Februar

Der FC Zürich wartet weiter auf einen Sieg

Die Krise des FC Zürich verschärft sich weiter. Nach dem 0:3 in Yverdon sind die Zürcher nun bereits seit sieben Spielen ohne Sieg. Ins Waadtland reist der FCZ ohne Trainer Bo Henriksen, der krank fehlt. Und ist dort dann mehr oder weniger chancenlos. Zuletzt siegte der FC Zürich Ende November beim 3:1 gegen YB. Danach stand der Klub an der Tabellenspitze. Mittlerweile ist er nur noch Vierter. Im nächsten Spiel wartet nun Stadtrivale GC. (dow)

15:01 Uhr

4. Februar

YB muss monatelang auf Loris Benito verzichten

Die Young Boys müssen für den Rest der Saison auf Loris Benito verzichten. Der 32-jährige Verteidiger hat sich am Samstag beim 1:0-Sieg in Lausanne in der Startphase einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen. Der Schweizer Internationale muss sich einer Operation unterziehen und wird monatelang ausfallen. (sda)

12:24 Uhr

4. FEbruar

Nächster Sieg für Mathilde Gremaud

Mathilde Gremaud gewann auch den dritten Slopestyle-Wettkampf dieser Weltcup-Saison. Die Freiburgerin, die zuvor schon auf dem Stubaier Gletscher in Tirol und in Laax nicht zu schlagen war, errang in Mammoth Mountain, Kalifornien, ihren bereits fünften Saisonsieg. Zweimal, in Chur und in Peking, hatte sie auch in der Disziplin Big Air dominiert. Insgesamt war es für die Olympiasiegerin und Weltmeisterin der zwölfte Sieg im Weltcup. Die Genferin Sarah Höfflin verpasste ihren ersten Weltcup-Podestplatz im Slopestyle in diesem Winter als Vierte knapp.

Bei den Männern wurde Andri Ragettli hinter den Amerikanern Alexander Hall und Colby Stevenson Dritter. Für den Bündner war es in der laufenden Saison die erste Klassierung unter den ersten drei im Slopestyle. Dritter war er Anfang Dezember auch im Big Air in Peking geworden. (sda)

12:24 Uhr

4. Februar

Bronze für Zweierbob aus der Schweiz

Melanie Hasler gewann wie in der vergangenen Saison im Zweierbob eine EM-Medaille. Die Aargauerin sicherte sich in Sigulda in Lettland, wo die kontinentalen Titelkämpfe im Rahmen der Weltcup-Rennen abgehalten wurden, mit der Bündner Anschieberin Mara Morell Bronze.

Das deutsche Duo mit Olympiasiegerin Laura Nolte und Neele Schuten verteidigte seinen Titel erfolgreich. Silber ging an deren Landsfrauen Kim Kalicki und Anabel Galander. An der letztjährigen EM in Altenberg in Sachsen war Hasler zusammen mit Nadja Pasternack Zweite geworden. (sda)

22:35 Uhr

3. Februar

Basler Serie der Ungeschlagenheit endet: 0:1 gegen Lugano

Der FC Basel wird in seiner Aufholjagd in der Super League zurückgebunden. Er verlor zuhause gegen Lugano durch ein Tor von Renato Steffen gut 20 Minuten vor Schluss 0:1. Anstatt bis auf zwei Punkte an die Tessiner heranzurücken, trennen den FCB nun wieder sechs und nach den weiteren Spielen vom Sonntag möglicherweise acht Punkte vom Einzug in die Meisterrunde der ersten sechs. Basel hatte über weite Strecken mehr vom Spiel, konnte daraus aber kein Kapital schlagen. (sda)

22:21 Uhr

3. Februar

Fribourg-Gottéron holt sich Playoff-Ticket – so wurde am Samstag gespielt

Fribourg-Gottéron rückt weiter an den Leader der National League, die ZSC Lions, heran. Nach dem Sieg im Direktduell gewinnen die Freiburger am Samstag auch gegen das zweite Zürcher Team. Gegen Kloten setzt sich das Team von Christian Dubé 4:0 durch, liegt mit einer Partie mehr einen Punkt hinter dem ZSC und sichert sich als zweite Mannschaft die direkte Playoff-Qualifikation.

Dahinter musste sich der EV Zug zum zweiten Mal in Folge geschlagen geben. Nach der Niederlage gegen Biel verloren die Zuger gegen die Rapperswil-Jona Lakers 1:3. Die St. Galler feierten mit dem zweiten Sieg in Serie einen wichtigen Erfolg um den direkten Ligaerhalt.

Auch der Kampf um einen Platz in den Playoffs respektive im Play-in bleibt spannend. Nachdem die SCL Tigers am Freitag im Direktduell mit Ambri-Piotta eine 1:5-Niederlage hatten verkraften müssen, feierten die Emmentaler mit dem ersten Sieg gegen den SC Bern einen 2:1-Prestigeerfolg im Derby.

Auch für Biel gab es zwei wichtige Punkte im Kampf um die entscheidende Saisonphase. Die Seeländer setzten sich gegen Lausanne 2:1 nach Verlängerung durch.

Davos kam dank eines Treffers in letzter Minute zu einem 1:0 in Lugano. Auch die Bündner kämpfen noch um ein Play-in-Ticket und klettern auf Rang 9.

Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie konnte Genève-Servette wieder einmal gewinnen. Der Schweizer Meister kam gegen das abgeschlagene Schlusslicht Ajoie zu einem ungefährdeten 5:2-Erfolg. (sda)

21:56 Uhr

3. Februar

Afrika-Cup: Gastgeber Elfenbeinküste in extremis im Halbfinal

Schwach gestartet, nun mit Titelchancen: Die Fussballer der Elfenbeinküste sind am Afrika-Cup im eigenen Land in extremis in die Halbfinals eingezogen. Der Gastgeber bezwang in Bouaké Mali trotz langer Unterzahl 2:1 nach Verlängerung. Oumar Diakité erzielte das entscheidende Tor in der 122. Minute, sah anschliessend aber wegen übertriebenen Jubels die Gelb-rote Karte. Schon in die Verlängerung hatten sich die Ivorer erst durch einen späten Treffer von Simon Adingra (90.) gerettet, nachdem der Leverkusener Odilon Kossounou bereits in der ersten Hälfte zweimal Gelb gesehen hatte.

Nach einer schwachen Vorrunde und der Trennung von Trainer Jean-Louis Gasset mitten im Turnier hatte die Elfenbeinküste nur als einer besten Gruppendritten die K.o.-Runde erreicht. Unter Interimstrainer Emerse Faé schaltete sie im Achtelfinal dann überraschend Titelverteidiger Senegal im Penaltyschiessen aus. Im Halbfinal trifft der Afrika-Cup-Sieger von 2015 am Mittwoch auf die Demokratische Republik Kongo mit Meschack Elia und Charles Pickel. (sda)

21:01 Uhr

3. Februar

Tennis: Doch kein Schweizer Coup im Davis Cup

Lange sah es in der Davis-Cup-Qualifikatoin gut aus für das Schweizer Team. Nach dem Doppel resultierte eine überraschende 2:1-Führung gegen die Niederlanden. Doch den benötigten dritten Sieg verpassten zunächst Leandro Riedi und dann auch Marc-Andrea Hüsler in ihren jeweiligen Einzeln. Hüsler scheiterte im Entscheidungsspiel trotz Satzführung 7:5, 6:7 (5:7), 3:6. Für die Schweiz als Verlierer der Qualifikation geht es jetzt im September um den Verbleib in der Weltgruppe I. (pin)

20:16 Uhr

3. Februar

Super League: YB zieht davon, Winterthur hält GC auf Distanz

Die Berner Young Boys gewinnen das Auswärtsspiel bei Lausanne-Sports 1:0 und ziehen in der Tabelle weiter davon. Ebrima Collet erzielte für die Young Boys im Waadtland schon in der 8. Minute das siegbringende Tor. Collet hatte zuletzt am Afrika-Cup für Gambia getroffen. Für die Young Boys erzielte er erst sein zweites Tor, das erste in der Super League. Vorher hatte Collet einzig in der Champions League gegen RB Leipzig getroffen.

In der Tabelle führen die Young Boys neun Punkte vor Servette, das am Sonntag mit einem Heimsieg über Stade Lausanne-Ouchy drei Zähler aufholen könnte.

Im Duell um Platz 7 verloren die Grasshoppers im Letzigrund gegen Winterthur 0:1. Mehr als eine halbe Stunde lang passierte im Letzigrund auf dem Rasen wenig bis nichts Nennenswertes, dann erzielte Sayfallah Ltaief den zum Spiel passenden, nicht sonderlich schönen, aber entscheidenden Treffer der Partie. Die Winterthurer näherten sich mit dem Auswärtssieg bis auf einen Punkt den Finalrunden-Plätzen an. (sda)

17:56 Uhr

3. Februar

Tennis: Niederlande gleichen aus – das letzte Match entscheidet

Tallon Griekspoor besiegt den Schweizer Leandro Riedi in zwei Sätzen (7:6, 7:6) und verhindert so den vorzeitigen Sieg der Schweizer in der Davis-Cup-Qualifikation. Nach diesem 2:2-Ausgleich muss nun das Duell zwischen Marc-Andrea Hüsler und Botic van de Zandschulp über den Ausgang entscheiden. (pin)

17:49 Uhr

3. Februar

Leverkusen siegt und geht als Leader ins Gipfeltreffen

Bayer Leverkusen geht in der Bundesliga als Leader ins Gipfeltreffen mit Bayern München vom kommenden Wochenende. Das Team von Granit Xhaka gewann beim Tabellenletzten Darmstadt dank Doppeltorschütze Nathan Tella 2:0. Verfolger Bayern München setzte sich zuhause gegen Borussia Mönchengladbach nach Rückstand mit 3:1 durch. Damit führen die auch nach 20 Runden ungeschlagenen Leverkusener die Tabelle mit nach wie vor mit zwei Punkten Vorsprung an. Am nächsten Samstag kommt es zum direkten Aufeinandertreffen, Leverkusen geniesst dabei Heimvorteil.

Mönchengladbach war trotz der letztlich klaren Niederlage auch dieses Mal ein unbequemer Gegner für die Bayern. Zwei Wochen nach dem 0:1 gegen Werder Bremen wandten Aleksandar Pavlovic, Harry Kane und Matthijs de Ligt einen weiteren Fehltritt im eigenen Stadion ab. Von den letzten sechs Duellen mit Gladbach gewann der Serienmeister erst zum zweiten Mal.

Schütze des Führungstreffers für das vor allem anfangs gut dagegenhaltende Team von Trainer Gerardo Seoane war Nico Elvedi. Der Schweizer Nationalverteidiger fing in der 35. Minute einen schlechten Pass von Manuel Neuer vor Thomas Müller ab, spielte einen Doppelpass mit Jordan Siebatcheu und traf zum gar nicht so schmeichelhaften 1:0.

Stuttgart gewinnt mit Stergiou

Erster hinter dem Spitzenduo ist nach wie vor der VfB Stuttgart. Die Überraschungsmannschaft der Saison, die mit zwei Niederlagen ins neue Jahr startete, kam in Freiburg zu einem ungefährdeten 3:1-Auswärtssieg. Deniz Undav und Chris Führich trafen beide in den ersten sieben Minuten, bald danach spielten die Gäste aufgrund einer roten Karte gegen Merlin Röhl in Überzahl.

Eine wichtigere Rolle nimmt bei den Schwaben nach dem langen verletzungsbedingten Ausfall von Dan-Axel Zagadou (Kreuzbandriss) ab sofort Leonidas Stergiou ein. Der ehemalige St. Galler rückte für Zagadou in die Verteidigung, stand zum ersten Mal in der Startelf und spielte auf der rechten Seite durch. (sda)

16:00 Uhr

3. Februar

Bob: Erneut EM-Silber für Vogt/Michel

Michael Vogt gewinnt mit dem Zweierbob erneut EM-Silber. Mit Anschieber Sandro Michel im Schlitten fährt der Schwyzer in Lettland wie vor einem Jahr als Zweiter aufs Podest.

Geschlagen geben musste sich Vogt im Eiskanal von Sigulda einzig dem Deutschen Adam Ammour. Dessen Landmann Francesco Friedrich komplettierte das Podest.

Die anderen Schweizer Zweierbobs mit Simon Friedli und Cédric Follador an den Steuerseilen reihten sich auf den Rängen 5 respektive 11 ein. (sda)

15:51 Uhr

3. Februar

Schweiz in den Niederlanden in Führung

Dem Schweizer Davis-Cup-Team fehlt in Groningen bloss noch ein Sieg zur Sensation. Nach dem Doppel führen die Schweizer mit 2:1.

Marc-Andrea Hüsler und Leandro Riedi, die am Freitag schon die ersten Einzel bestritten haben, besiegten Wesley Koolhof und Jean-Julien Rojer in zwei Stunden und fünf Minuten 7:6 (7:5), 7:6 (7:2). Die Holländer Koolhof und Rojer belegen in der Doppel-Weltrangliste die Plätze 7 und 19.

Mit dem Erfolg im Doppel realisierten die Schweizer schon die zweite grosse Überraschung an diesem Wochenende. Nur ein weiterer Einzelsieg fehlt noch zum Aussenseitersieg.

Auch im Einzel sind die Einzelspieler Riedi (ATP 175) und Hüsler (ATP 199) markant schlechter klassiert in der Weltrangliste als Tallon Griekspoor (ATP 29) und Botic van de Zandschulp (ATP 63). Das dritte Einzel bestreiten Leandro Riedi und Tallon Griekspoor. (sda)

13:58 Uhr

3. Februar

Junioren-WM: Slalom-Silber für Bündnerin Anuk Brändli

Anuk Brändli holt an der Junioren-WM in Hochsavoyen ihre zweite Medaille. Nach Gold in der Team-Kombination gewinnt die Bündnerin Silber im Slalom.

Die 20-jährige Brändli machte mit der zweitbesten Zeit im zweiten Durchgang vier Plätze gut und musste in der Schlussrangliste einzig der überlegenen Dzenifera Germane den Vortritt lassen. Die gleichaltrige Lettin, die zuletzt auch im Weltcup mit 8. Plätzen in den Slaloms in Flachau und Jasna für Furore gesorgt hatte, war in beiden Läufen die Schnellste und sicherte sich den Titel mit fast anderthalb Sekunden Vorsprung.

Gold in der Team-Kombination, einem Wettkampf, in dem die eine Fahrerin im Slalom und die andere in einer Speed-Disziplin antritt, hatte Brändli an der Seite der Walliserin Malorie Blanc gewonnen.

Die Schweiz war in Frankreich die erfolgreichste Nation. Die Fahrerinnen und Fahrer von Swiss-Ski führen den Medaillenspiegel mit viermal Gold, dreimal Silber und zweimal Bronze an. (sda)

22:50 Uhr

2. Februar

Eishockey: Tigers verlieren Schlüsselspiel im Tessin

Das Direktduell am unteren Playoff-Strich gewinnt der HC Ambri-Piotta (10.) gegen die SCL Tigers (11.) mit 5:1. Das sind die Fakten der vier National-League-Partien vom Freitag.

Inti Pestoni und Michael Spacek brachten die Leventiner schon im ersten Abschnitt 2:0 in Führung. Ambri überholte mit dem Sieg den HC Davos und verschaffte sich ein Polster von fünf Zählern auf Langnau, obwohl die Emmentaler vorher vier von fünf Partien gewonnen hatten. Gegen Ambri können die SCL Tigers aber (fast) nie gewinnen: 13 der letzten 14 Direktbegegnungen gewann Ambri; nur am 7. Dezember 2021 unterbrach Langnau die Serie mit einem Auswärtssieg in der Valascia (6:5 nach Penaltyschiessen). Hoffnung keimte für Langnau bloss 49 Sekunden lang auf. Dario Rohrbach verkürzte in seinem 100. Spiel für die Tigers auf 1:2, 49 Sekunden später stellte Laurent Dauphin den alten Abstand wieder her.

Suri trifft

Packend verlief die Partie zwischen dem EV Zug und dem EHC Biel. Zug führte gegen die Seeländer bis zur 24. Minute 2:0, verlor aber noch 2:3 nach Penaltyschiessen. Die Zuger haben von ihren letzten fünf Heimpartien bloss eine gewonnen. Für das Highlight aus Zuger Optik sorgte Reto Suri (34): Seit den letzten Playoffs verletzte sich Suri zweimal am Knie. Erst am 19. Januar stieg er in diese Saison, die seine letzte sein wird. In seinem 500. Spiel für den EV Zug gelang Reto Suri in der 12. Minute das erste Saisontor zum 2:0. Zuletzt lachte indessen der Bieler Mike Künzle, der nächste Saison für Zug auf Torjagd gehen wird. Künzle glich in der 54. Minute zum 2:2 aus und verwandelte im Penaltyschiessen zwei von drei Penaltys.

SCB in Form

Der Schlittschuhclub Bern, der seit Mitte Dezember zweimal vier Partien hintereinander verlor, feierte gegen den EHC Kloten mit 3:0 den vierten Sieg hintereinander. Benjamin Baumgartner brachte in Bern mit seinem ersten Goal nach elf torlosen Spielen früh in Führung. Ein Eigentor von Nicholas Steiner stellte den Berner Heimsieg früh im dritten Abschnitt sicher. Bern kassierte in vier Partien gegen Kloten diese Saison bloss drei Gegentore (2:1, 2:1, 4:1, 3:0). Zum zweiten Shutout in dieser Saison kam Philipp Wüthrich (26 Paraden), der Adam Reideborn vor dem Berner Kasten vertrat.

Sörensens Penaltys

Marcus Sörensen, der beste Torschütze der Liga, entschied das Penaltyschiessen im Spitzenkampf zwischen Fribourg-Gottéron und den ZSC Lions. Gottéron setzte sich mit 2:1 nach Penaltyschiessen durch, nachdem Denis Malgin 11 Sekunden vor Schluss für den ZSC ausgeglichen hatte. Malgin provozierte nach dem späten Ausgleichstreffer die 9075 Fans in der Arena; am Ende aber lachten doch die Freiburger. Malgin scheiterte im Penaltyschiessen zweimal an Reto Berra. Nur Sven Andrighetto traf für die Lions. Marcus Sörensen verwandelte zum 1:1-Ausgleich und zum 2:1-Siegtor zwei seiner drei Versuche im Penaltyschiessen. Sörensen hatte zuvor in dieser Saison noch in keinem Penaltyschiessen getroffen. Dennoch sind die Lions dank des einen Punktes als erstes Team für die Playoffs qualifiziert. (sda)

20:44 Uhr

2. Februar

Davis Cup: Schweiz gleicht gegen die Niederlande aus

In der Davis-Cup-Partie zwischen der Niederlande und der Schweiz steht es nach dem ersten Tag 1:1. Der Schweizer Nummer 1 Leandro Riedi (ATP 175) gelang in Groningen mit einem 6:4, 7:6-Sieg gegen den favorisierten Botic van de Zandschulp (ATP 63) eine Überraschung.

Zuvor hatte sich Marc-Andrea Hüsler (ATP 199) der Weltnummer 29 Tallon Griekspoor ebenfalls in zwei Sätzen geschlagen geben müssen.

Die Entscheidung fällt am Samstag mit einem Doppel sowie zwei weiteren Einzeln. Der Sieger dieses Duells bestreitet im September die Finalrunde der besten 16 Nationen. (sda)

14:38 Uhr

2. FEBRUAR

Servette holt tunesischen Verteidiger

Servette präsentiert seinen ersten Zugang in der Winterpause. Die Grenats leihen den Tunesier Omar Rekik bis Ende Saison aus. Der 22-jährige Innenverteidiger und dreifache Nationalspieler steht bei Arsenal unter Vertrag und spielte zuletzt für Wigan in der dritthöchsten Liga Englands. Die Leihe beinhaltet eine Kaufoption. (sda)

14:19 Uhr

2. FEBRUAR

Grob holt erneut Silber im Riesenslalom

An der Nachwuchs-WM in Hochsavoyen feiert die Schweiz den nächsten Medaillengewinn. Wie im Vorjahr gewinnt Stefanie Grob Silber im Riesenslalom.

Die 19-jährige Appenzellerin musste sich einzig der Kanadierin Britt Richardson geschlagen geben. 81 Hundertstel fehlten Grob zum Sieg. Im 3. Rang klassierte sich wie an der letztjährigen WM in St. Anton die Albanerin Lara Colturi. Als zweitbeste Schweizerin wurde Janine Mächler Sechste.

Für Grob war es die insgesamt sechste Medaille an Junioren-Weltmeisterschaften, die zweite in Hochsavoyen nach Bronze in der Team-Kombination. In den bisherigen fünf Einzelrennen hat die Schweiz immer eine Medaille gewonnen. (sda)

13:34 Uhr

2. FEBRUAR

Jérôme Boateng zu Salernitana

Jérôme Boateng, 2014 Weltmeister mit Deutschland, spielt bis Ende Saison in der Serie A für den Tabellenletzten Salernitana. Der 35-jährige Innenverteidiger war zuletzt vereinslos. Mit Bayern München gewann er 2013 und 2020 die Champions League. (sda/dpa)

12:46 Uhr

2. FEBRUAR

Drei Schweizer Podestplätze im Skicross-Weltcup

Die Schweizer Skicrosser überzeugen im ersten von zwei Weltcup-Rennen im italienischen Alleghe mit drei Podestplätzen. Alex Fiva wird bei den Männern Zweiter, bei den Frauen belegen Saskja Lack und Talina Gantenbein die Ränge 2 respektive 3.

Fiva dürfte sich etwas ärgern. Er führte den Final auf einer Strecke, auf der es schwierig zu überholen ist, lange an. Am Ende musste sich der Beste der Qualifikation aber dem Schweden Erik Mobärg geschlagen geben.

Für Saskja Lack war es der erste Podestplatz auf dieser Stufe. Dieser hatte sich abgezeichnet, nachdem die 23-jährige Zürcherin in St. Moritz zum ersten Mal den Final (4.) erreicht hatte. Die Bündnerin Talina Gantenbein klassierte sich zum vierten Mal im Weltcup auf dem 3. Platz, zum ersten Mal in diesem Winter - besser war sie noch nie klassiert. Bezwungen wurden die beiden Schweizerinnen bloss von der Kanadierin India Sherret, die wie Erik Mobärg zum ersten Mal triumphierte. Fanny Smith fehlte nach einem Sturz im Training. (sda)

11:38 Uhr

2. Februar

SFL eröffnet Verfahren gegen Alex Frei

Wie erwartet hat die Disziplinarkommission der Swiss Football League gegen Alex Frei ein Verfahren eröffnet. Der Trainer des FC Aarau hatte am Dienstag nach dem Sieg im Derby auswärts gegen Baden beim Verlassen des Spielfeldes den Zuschauern auf der Haupttribüne den Mittelfinger gezeigt.

Die Aktion wurde von einem Fan mit dem Handy gefilmt und gelangte via Blick an die Öffentlichkeit. Alex Frei hat nun bis am Montag Zeit, um zum Vorfall Stellung zu nehmen.

In einem ähnlichen Fall sprach die SFL-Disziplinarkommission vor rund anderthalb Jahren gegen Sion-Stürmer Mario Balotelli zwei Spielsperren aus. Der Italiener hatte dem Publikum in Basel den Mittelfinger gezeigt. (stw)

11:10 Uhr

2. FEBRUAR

Kingsbury überflügelt Stenmark

Der 31-jährige Kanadier Mikael Kingsbury feierte in Deer Valley seinen 87. Weltcupsieg auf der Buckelpiste. Der Olympiasieger von 2018 ist nun alleiniger Rekordhalter bei den Männern, was die meisten Weltcup-Erfolge in olympischen Disziplinen des Ski- und Snowboard-Weltverbandes FIS betrifft. Bislang teilte er sich die Bestmarke mit dem schwedischen Skifahrer Ingemar Stenmark.

Zum absoluten Rekord fehlt Kingsbury allerdings noch einiges. Diesen hält die Schweizerin Amélie Wenger-Reymond mit 164 Triumphen im Telemark. (sda)

10:35 Uhr

2. FEBRUAR

Smith muss nach Sturz pausieren

Fanny Smith fehlte beim Weltcup der Skicrosser in Alleghe. Die 31-jährige Waadtländerin stürzte im Training für die Rennen in Italien vom Freitag und Samstag. Dabei verdrehte sie sich das linke Bein. Das Knie ist zwar in Ordnung, wie Smith auf Instagram schrieb, sie riss sich jedoch ein Band im rechten Daumen. Für weitere Untersuchungen wurde sie nach Zürich verlegt.

Margaux Dumont stürzte ebenfalls und stiess sich dabei den Kopf. Als Vorsichtsmassnahme wurde entschieden, dass die letztjährige Europacup-Gesamtsiegerin die Rennen nach dem Start abbrechen wird. (sda)

10:16 Uhr

2. Februar

Fora drei Spiele gesperrt

Michael Fora vom HC Davos ist für drei Partien gesperrt und mit einer Busse von 5100 Franken belegt worden. Der Verteidiger checkte am Dienstag den Langnauer Spieler Samuel Erni gegen den Kopf. (sda)

09:58 Uhr

Freitag, 2. Februar

Mercedes nun auf der Suche nach Hamilton-Nachfolger

Lewis Hamilton setzt das Sesselrücken in der Formel 1 in Gang. Weil es den Rekordchampion zu Ferrari zieht, braucht Mercedes ab 2025 Ersatz. Das sind mögliche Kandidaten.

Der überraschende Wechsel von Lewis Hamilton zu Ferrari macht für 2025 eines der begehrtesten Cockpits der Formel 1 frei. Bei der Suche nach einem geeigneten Nachfolger für den Superstar hat Mercedes diesmal immerhin mehr Vorlauf als nach dem Blitzrücktritt von Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg im Dezember 2016. Damals standen die Silberpfeile gewaltig unter Zeitdruck, ehe der Finne Valtteri Bottas von Williams abgeworben wurde. Mercedes-Teamchef Toto Wolff kann nun in Ruhe mehrere Optionen prüfen. Diskutiert werden unter anderem Fernando Alonso, Carlos Sainz, Sebastian Vettel und Mick Schumacher. (sda/dpa/apa)

22:29 Uhr

1. Februar

Lausanne-Ouchy - Luzern: Luzern punktet in der Romandie

Luzern schafft sich im Kampf um den Einzug in die Finalrunde der Super League ein kleines Polster. Die Zentralschweizer gewinnen bei Stade Lausanne-Ouchy 3:0. Es ist nach vier Niederlagen der erste Saisonsieg in der Romandie.

Das 1:0 erzielte Klidje nach einer halben Stunde auf Pass von Okou mit einem Chip über Ouchys Keeper Jérémie Vachoux. Dem zweiten Treffer fünf Minuten später durch den erfolgreich nachsetzenden Jashari ging ebenfalls ein schneller Angriff über die rechte Seite voraus. Das 3:0 durch Pius Dorn legte Jashari nach einer Stunde mit einem fein getimten Steilpass auf. Wobei Ouchys Verteidiger Lucas Pos mit einer missglückten Abseitsfalle keine gute Figur machte.

Während sich Luzern im Kampf um den Einzug in die Finalrunde ein Polster von fünf respektive sechs Punkten auf die Verfolger Winterthur, GC und Basel schuf und auf Kosten von Lugano auf den 5. Platz kletterte, verliert Lausanne-Ouchy am Tabellenende zusehends den Anschluss. Die Heimniederlage gegen Luzern war die 13. im 21. Spiel, der Rückstand auf die ebenfalls abstiegsbedrohten Mit-Aufsteiger Lausanne-Sport und Yverdon beträgt nach dem 13. Spiel in Folge mit mindestens einem Gegentor sieben respektive zehn Punkte. (sda)

20:26 Uhr

1. FEBRUAR

Sensation perfekt: Hamilton wechselt 2025 zu Ferrari

17:36 Uhr

1. februar

Albian Ajeti kehrt zum FC Basel zurück

Albian Ajeti kehrt erneut zum FC Basel zurück. Der 26-jährige Stürmer unterschreibt einen Vertrag bis Sommer 2025 mit Option auf eine Verlängerung.

Ajeti durchlief in Basel die Juniorenstufen und gab 2014 das Debüt in der ersten Mannschaft. Anfang 2016 wechselte er zu Augsburg, wo er aber kaum zum Einsatz kam. Nach gut einem Jahr bei St. Gallen kehrte der Stürmer im Oktober 2017 ans Rheinknie zurück und kam in 75 Partien auf 37 Tore.

Nach seinem erneuten Abgang 2019 hiessen Ajetis Stationen West Ham, Celtic Glasgow, Sturm Graz und zuletzt Gaziantep. Bei keinem Klub konnte sich der elffache Nationalspieler durchsetzen. In Basel soll er deshalb «behutsam an sein athletisches Topniveau herangeführt werden, um der Mannschaft in absehbarer Zeit bestmöglich helfen zu können». (sda)

13:35 Uhr

1. februar

Für die Rappi-Spieler Nico Dünner und Luca Capaul ist die Saison vorbei

Nico Dünner und Luca Capaul von den Rapperswil-Jona Lakers kommen in der laufenden Saison nicht mehr zum Einsatz. Beide müssen eine Schulter-Operation vornehmen lassen. Stürmer Dünner verletzte sich am vorletzten Sonntag im Spiel gegen die SCL Tigers, der ausgeliehene Verteidiger Capaul vor einer Woche in der Partie gegen Olten. (sda)

13:20 Uhr

1. februar

Bryan Zaragoza kommt früher als geplant zu Bayern München

Der spanische Offensivspieler Bryan Zaragoza wechselt laut Medienberichten mit sofortiger Wirkung vom FC Granada zum FC Bayern München. Wie das Portal «Sportbuzzer» und der TV-Sender Sky berichten, soll der Transfer des 22 Jahre alten Flügelspielers am Donnerstag und damit am letzten Tag des Winter-Transferfensters über die Bühne gehen.

Zaragoza soll demnach am Donnerstagmorgen in München ankommen. Läuft alles nach Plan, könnte er schon am Samstag gegen Mönchengladbach im Kader des deutschen Fussball-Rekordmeisters stehen.

Eigentlich sollte Zaragoza erst im Sommer zum FCB wechseln und einen Fünfjahresvertrag erhalten. Die Münchner hatten die Verpflichtung Anfang Dezember verkündet. Für angeblich rund 4,5 Millionen Euro zusätzlich zum ursprünglich vereinbarten Deal mit einer Ablöse von rund 15 Millionen Euro soll Zaragoza aller Voraussicht nach bereits jetzt kommen, um den Ausfall des verletzten Kingsley Coman zu kompensieren. (dpa)

13:10 Uhr

1. februar

Hamilton steht angeblich vor Sensations-Wechsel zu Ferrari

Formel-1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton steht angeblich vor einem Wechsel zu Ferrari. Wie am Donnerstag internationale Fachmedien übereinstimmend berichteten, befindet sich der Brite gar bereits in «fortgeschrittenen Verhandlungen» für ein Cockpit bei der Scuderia ab 2025. Seinen Vertrag bei Mercedes hatte Hamilton allerdings erst im vergangenen Jahr bis Ende 2025 verlängert. Unklar ist, ob der 39-Jährige eine Ausstiegsklausel besitzt. Die Rennställe wollten sich auf Anfrage nicht zu den Gerüchten äussern.

Ferrari hatte vergangene Woche eine Vertragsverlängerung mit Charles Leclerc bekannt gegeben, das zweite Cockpit für die Saison 2025 ist aber weiterhin frei. Der Spanier Carlos Sainz ist nur noch bis Ende des Jahres an das Team aus Maranello gebunden.

In seiner gesamten Formel-1-Karriere ist Hamilton immer mit Mercedes-Motoren an den Start gegangen. Von 2007 bis 2012 für McLaren, seit 2013 für das Werksteam. (sid)

11:04 Uhr

1. februar

Guidotti wechselt von St. Gallen nach Sardinien

Der Mittelfeldspieler Stefano Guidotti wechselt vom FC St. Gallen in Italiens dritthöchste Liga. Der 24-jährige Tessiner spielt ab sofort für Olbia auf Sardinien. Guidotti, der im vorletzten Sommer von Lugano zu den Ostschweizern gestossen war, kam in dieser Saison wegen einer Fussverletzung nicht zum Einsatz. (sda)

10:58 Uhr

1. februar

Fiala trifft und sieg im Duell mit Josi

Kevin Fiala entscheidet das Duell der derzeit produktivsten Schweizer in der NHL gegen Roman Josi für sich. Der St. Galler gewinnt mit den Los Angeles Kings gegen die Nashville Predators 4:2 - und ist dabei auch Torschütze.

Predators gegen Kings war nicht nur das Duell der gegenwärtig erfolgreichsten Schweizer Skorerpunkte-Sammler. Es war auch das Aufeinandertreffen von zwei Teams, die sich zuletzt schwer taten - und die zu direkten Konkurrenten im Kampf um die Playoff-Plätze werden könnten. In der Rangliste der Western Conference liegen die Kings derzeit auf Platz 7, die Predators auf Platz 9. Die ersten acht Mannschaften sind für die entscheidende Phase qualifiziert.

Josis Nashville weiter in der Resultatkrise

Die Equipe aus Tennessee um Captain Josi musste die dritte Niederlage hintereinander hinnehmen, die fünfte in den letzten sechs Partien. Das Tief der Mannschaft aus Kalifornien mit Fiala hatte noch deutlich krassere Züge angenommen. In den vorangegangenen 16 Spielen gab es nur gerade zwei Siege.

Die Basis zu einem der rar gewordenen Erfolgserlebnisse legten die Kings mit je einem Tor im ersten und zweiten Drittel zur 2:0-Führung. Im dritten Abschnitt vermochten sie auf die Anschlusstreffer der Predators jeweils zu reagieren.

Josi war Vorbereiter von Nashvilles zweitem Tor durch den Kanadier Philip Tomasino dreieinhalb Minuten vor Spielende. Für den Berner war es Vorlage Nummer 35 in der laufenden Meisterschaft. Zusammen mit den 10 Toren ergibt dies 45 Skorerpunkte. Fiala war 69 Sekunden vor der Schlusssirene mit seinem Treffer ins leere Tor für die Entscheidung besorgt. Für den Ostschweizer war es in dieser Regular Season das 13. Tor, womit er mit den 30 Assists auf ein Total von 43 Skorerpunkten kommt. (sda)

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