Tennis

Sinner, Alcaraz und Djokovic sind jetzt weg: Für Alexander Zverev ist die Zeit der Ausreden vorbei

Lange standen Alexander Zverev bessere Gegner vor der Sonne. Nun sind sie alle weg. Wenn der Deutsche in Paris erneut scheitert, wird er dafür kaum jemand anderen verantwortlich machen können.
Alexander Zverev greift in Paris nach seinem ersten Grand-Slam-Titel.
Foto: EPA / Teresa Suarez

Seit einem knappen Jahrzehnt gehört Alexander Zverev zur Weltspitze im Männertennis. Er hat 24 Turniere gewonnen, zweimal den Final der acht Jahresbesten, 2021 wurde er in Tokio Olympiasieger im Einzel. Dazu stand er schon in drei Grand-Slam-Finals: 2020 bei den US Open, wo er gegen Dominic Thiem eine 2:0-Satzführung verspielte und im fünften Satz einen Breakvorsprung nicht ins Ziel retten konnte. Vor zwei Jahren unterlag er bei den French Open Carlos Alcaraz nach 2:1-Satzführung. Im vergangenen Jahr war er im Final der Australian Open gegen Jannik Sinner chancenlos.

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