Fifa

Wolf im Schafspelz: Das ist aus Gianni Infantinos Wahlversprechen und Reformwillen geworden

Gianni Infantino ist seit zehn Jahren Fifa-Präsident. Die Kritik am Weltverband ist seither nicht leiser geworden – im Gegenteil. Ist die Kritik berechtigt? Wir schauen auf zehn Jahre Infantino-Ära.
Gianni Infantino am 26. Februar 2016 im Zürcher Hallenstadion nach der Wahl zum Fifa-Präsidenten.
Foto: Ennio Leanza

26. Februar 2016. Heute vor zehn Jahren wurde Gianni Infantino Präsident der Fifa. Nach der Ära von Sepp Blatter sollte Infantino den Fussball-Weltverband in eine bessere, ruhigere, transparentere und demokratischere Zukunft führen. Er schien der richtige Mann dafür. Der damals 45-jährige Infantino, zuvor Uefa-Generalsekretär, nannte sich in einem Interview «demütig und geerdet» und sagte: «Das Geheimnis ist immer, selber zu wissen, woher man kommt und was man macht. Und wir machen Fussball.» Diese Zeitung bezeichnete den Walliser mit italienischen Wurzeln in einem Kommentar sogar als «jovialen Secondo».

Weiterlesen?

Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.

Abo

Digital ohne E-Paper

1 Monat für
CHF 19.-

monatlich kündbar

Gedruckt & Digital mit E-Paper

1 Jahr für
CHF 394.-