Fussball

«Fabio hielt sich zu gut für Luzern»: Der FCL und Ex-Trainer Celestini streiten vor Gericht – und einigen sich

Fünf Stunden dauert die Verhandlung am Arbeitsgericht in Luzern. Dann folgt unter Ausschluss der Öffentlichkeit eine Vergleichsverhandlung zwischen dem FC Luzern und Ex-Trainer Fabio Celestini.
Fabio Celestini während seinem letzten Spiel als FCL-Trainer nur einen Tag vor der fristlosen Entlassung.
Foto: Martin Meienberger/Freshfocus (Lugano, 21. 11. 2021)

Fabio Celestini führte den FC Luzern 2021 zum ersten Triumph im Schweizer Cup seit 29 Jahren. Trotzdem endet die Zusammenarbeit mit Celestini nur sechs Monate nach dem 3:1-Finalsieg gegen St.Gallen in Bern unschön: Der heute 50-jährige Trainer wird am 22. November 2021, einen Tag nach dem 1:3 in Lugano, entlassen. Jetzt klagt er wegen ausstehenden Löhnen. Wie Sportchef Remo Meyer und der damalige FCL-Präsident Stefan Wolf am Donnerstag vor dem Arbeitsgericht sagen, lag es nicht nur an den sportlichen Ergebnissen. Sie entschlossen sich zur fristlosen Kündigung, weil sich Celestini trotz vorheriger Verwarnungen erneut zu unloyalen Äusserungen in der Öffentlichkeit hinreissen lassen habe.

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