22.02.2026, 12:38 Uhr
updateAktualisiert: 22.02.2026, 22:55 Uhr
Stephan Santschi
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Der letzte Konter läuft, Luzerns Hannes Knaak flitzt an der Seitenlinie entlang, die Abwehr der Gäste ist völlig entblösst. Sein Zuspiel zur Mitte ist perfekt getimt, Sascha Meyer nimmt den Ball in Empfang – und drischt ihn mit dem linken Fuss an den Pfosten. Dann ist Schluss, der Abnützungskampf gegen Paradiso endet nach 96 Minuten mit einem 2:2-Unentschieden. Die FCL-Spieler sinken zu Boden, frustriert, auch die Tessiner sind aufgewühlt. «Non ci credo», das glaube ich nicht, sagt ein Zaungast, «Mamma mia» ein anderer, während der Trainer mit einem knackigen «Vaffanculo» davonstapft.
