Eishockey

Last-Minute-Wechsel ist geplatzt: Weshalb  Daniel Vozenilek eigentlich gar nicht mehr in Zug sein sollte

Zu Beginn seines EVZ-Abenteuers war er Torgarant, danach oft ein Ärgernis. Heute sagt der Stürmer: «Ich fühle mich immer besser.»
EVZ-Stürmer Daniel Vozenilek.
Foto: Andreas Becker/Keystone (Zug, 19. 9. 2025)

Er hat sich in den EVZ-Annalen verewigt: Daniel Vozenilek knackte im Herbst 2024 den Vereinsrekord von Bill McDougall aus der Saison 1996/97. Der Tscheche traf in elf aufeinanderfolgenden Partien. Vozenilek-Wahnsinn in Zug. Der 102-Kilogramm-Brocken mit Schnurrbart und wilder Mähne pflügte im Dampfwalzenmodus durch die Liga, als gäbe es kein Morgen. Doch die Euphorie-Lawine um seine Person flachte rasch ab. 23 Spiele en suite gelang dem 30-jährigen Tschechen kein Treffer mehr. Seine Popularitätswerte sanken in den Keller. Mit seiner bisweilen aufreizenden Art zog er auch den Ärger der Mitspieler auf sich. «Du bist nicht Connor McDavid», knurrte Lukas Bengtsson während eines Spiels in Richtung seines Mitspielers.

Weiterlesen?

Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.

Abo

Digital ohne E-Paper

1 Monat für
CHF 19.-

monatlich kündbar

Gedruckt & Digital mit E-Paper

1 Jahr für
CHF 394.-