49. Minute. Penalty für die HSG Blomberg-Lippe. Die Sporthalle an der Ulmenallee ist mit 1300 Fans proppenvoll – es herrscht ein Heidenlärm. Nuria Bucher kommt von der Bank und tritt zum Siebenmeter an. Kurz darauf erfolgt die nächste Gefühlsexplosion: Bucher trifft, ihr Team führt mit 23:20. Nach dem Schlusspfiff gibt es kein Halten mehr, der Gastgeber gewinnt das dritte und entscheidende Playoff-Finalspiel (best of 3) gegen Dortmund mit 30:26. Blomberg ist damit zum ersten Mal Deutscher Meister im Handball. «Es wirkte fast unrealistisch», erzählt Bucher.
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