Eishockey

Die verlorene Ehre des Patrick Fischer: Die Freistellung gibt es für den Nationaltrainer per Telefon

Filmreifes Ende der fast zehnjährigen Amtszeit von Nationaltrainer Patrick Fischer. Er wurde fernmündlich per sofort des Amtes enthoben.
Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer.
Foto: Salvatore Di Nolfi / Keystone

Der mediale Sturm, den er selbst auslöste, hat Patrick Fischer (50) aus dem Amt gefegt. In einem Finale Furioso eines hollywoodreifen Sportdramas ist er zum ersten Nationaltrainer der helvetischen Sportgeschichte, der am Hosentelefon abgesetzt worden ist. Er war mit der Nationalmannschaft am Dienstag zu zwei Länderspielen in die Slowakei abgereist. Dort hat ihn am Mittwoch Verbandspräsident Urs Kessler erreicht und ihn fernmündlich des Amtes enthoben. Anschliessend ist Fischers Assistent Jan Cadieux zum Nachfolger ernannt worden. Er coacht bereits heute und morgen die Schweizer bei den zwei Operetten-Länderspielen in der Slowakei. Patrick Fischer ist in die Schweiz zurückgekehrt.

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