Reportage

Auf der Luzerner Allmend können Asylsuchende gratis ihre angestaute Energie loswerden

Seit April gibt es im Trainingscenter Allmend ein Fitness-Angebot für Asylsuchende. Nun werden die Trainings von geflüchteten Menschen überrannt. Ein Crowdfunding soll die nötigen, finanziellen Mittel beschaffen.
Nach der Schule wird geboxt: Ein junger Mann bei der Arbeit im Trainingscenter der Swisspor-Arena.
Foto: Pius Amrein (Luzern, 6.11.2024)

Die Luft im Trainingscenter (TFZ) in der Swisspor-Arena ist dünn. Es riecht nach Schweiss. Die Uhr zeigt 16.30 Uhr an. Jugendliche Männer laufen durch das Studio. Sie stapeln Gewichte. Man hört aus einem hinteren Ecken das Quetschen von Turnschuhen auf dem Laufband. Heute ist Trainingstag. Auch Lukas Mürner ist da. Er leitet die vier Trainings, die pro Woche im Trainingscenter stattfinden. Wobei leiten eigentlich nicht ganz korrekt ist. Er ist da, wenn die geflüchteten Menschen sein Know-how bei den Fitness-Geräten brauchen – oder einfach jemanden zum Reden.

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