Analyse

Kriens ist der neue Handball-Hotspot der Schweiz – und will es auch bleiben

Der erste Meistertitel des HC Kriens-Luzern entspringt keinem Zufall. Weshalb Übergangstrainer Thomas Zimmermann ein wichtiges Puzzleteil war und welche weiteren Faktoren dazu beigetragen haben.
Kriens-Topskorer Luca Sigrist lässt sich feiern.
Foto: Walter Bieri/Keystone (Schaffhausen, 30. 5. 2026)

«Wird Andy Schmid nun Assistent von Thomas Zimmermann?» Mit diesem Gag quittiert die Handball-Szene den Erfolg des Übergangstrainers, der Kriens-Luzern sensationell zum Meistertitel geführt hat. Zimmermann, (fast) ohne Diplome, aber mit viel Knowhow, Arbeitseifer und Leidenschaft, hat alle überrascht. Er formte in den letzten Monaten eine Mannschaft, die mit immer grösseren Schritten zum Triumph marschierte. 3:0-Sieg im Playoff-Viertelfinal gegen Basel, 3:0-Sieg im Halbfinal gegen Pfadi Winterthur, 3:0-Sieg im Final gegen Kadetten Schaffhausen. Insgesamt 18 Siege in Serie. Vereinsrekord. Dominanz. Glückseligkeit.

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