Gefährlicher Trend

Schlank, stark, depressiv: Die Schattenseite der Abnehmspritze

Zweckentfremdete Diabetes-Medikamente boomen im Netz – viele Freizeitsportler greifen ahnungslos zu und riskieren Gesundheit und Dopingsperren.
Ein Patient spritzt sich den rezeptpflichtigen Wirkstoff Semaglutid, der zur Behandlung von Typ-2-Diabetes sowie zur Unterstützung der Gewichtsreduktion bei Erwachsenen mit Adipositas eingesetzt wird.
Foto: Bally/Keystone

Die nächste Welle steht bereits in den Startlöchern. Anlässlich der Jahresbilanz der Schweizer Antidoping-Agentur Swiss Sport Integrity (SSI) wurde eindringlich vor gesundheitsgefährdenden Dopingsubstanzen auf dem Online-Schwarzmarkt gewarnt. Immer mehr dieser illegalen Sendungen von zweckentfremdeten rezeptpflichtigen Medikamenten werden am Zoll abgefangen. Jugendliche, die dem Schönheitsideal aus den sozialen Medien verfallen und Körper wie Muskulatur upgraden wollen, landen unabsichtlich als Dopingsünder auf der Liste der gesperrten (Freizeit-)Sportler der Schweiz.

Weiterlesen?

Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.

Abo

Digital ohne E-Paper

1 Monat für
CHF 19.-

monatlich kündbar

Gedruckt & Digital mit E-Paper

1 Jahr für
CHF 394.-