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2021 - ein starker Schweizer Sportjahrgang

Das Sportjahr 2021 war aus Schweizer Sicht ein erfolgreiches. Nicht weniger als 153 Medaillen gewannen die Schweizer Athletinnen und Athleten an Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften.
Ein früher Höhepunkt: Lara Gut-Behrami wird in Cortina Ski-Doppelweltmeisterin
Ein früher Höhepunkt: Lara Gut-Behrami wird in Cortina Ski-Doppelweltmeisterin
Bild: KEYSTONE/AP/GIOVANNI AULETTA

Der Viertelfinal-Einzug der Schweizer Fussballer an der EM, die 13 Medaillen an den Olympischen Spielen, Doppel-Weltmeisterin Lara Gut-Behrami an der Ski-WM - das waren nur drei Höhepunkte des zu Ende gehenden intensiven Sportjahrs 2021, das als ausgezeichneter Jahrgang in die Schweizer Sportgeschichte eingehen wird.

Die Schweizer Athletinnen und Athleten knüpften an die Leistungen der erfolgreichen Jahre 2018 und 2019 an, als sie jeweils 160 Medaillen an Titelkämpfen bejubeln durften und damit statistisch nach Olympia-, WM und EM-Medaillen fast die Erfolge der besten Jahre (2007 und 2009 mit 161 Medaillen) erreichten.

30mal WM-Gold

Die im Vergleich zu früher erfolgreichen Jahre kamen auch zustande, weil die Anzahl der Sportarten und Wettbewerbe stark angestiegen ist. Aus dem Rahmen fällt mit 33 Medaillen das Jahr 2020, in dem wegen der Corona-Pandemie aber auch kaum internationale Titelkämpfe stattfanden.

Das Virus prägte auch das Sportjahr 2021, die meisten Anlässe konnten aber anders als im Vorjahr durchgeführt werden. Dies nützten die Schweizer Sportlerinnen und Sportler aus. Nebst den drei goldenen, vier silbernen und sechs bronzenen Auszeichnungen an den Olympischen Spielen in Tokio gewannen sie 30 WM- und 23 EM-Titel - allerdings nur 7, respektive 10 in olympischen Disziplinen.

Das nächste Sportjahr wartet

Der reich befrachtete Kalender 2022 verspricht bereits jetzt ein ähnlich erfolgreiches Jahr. Bereits Anfang Februar stehen in Peking schon wieder Olympische (Winter-)Spiele im Programm. Nimmt man die Leistungen der Schweizerinnen und Schweizer im angelaufenen Winter als Massstab, dann darf man auf viele Medaillen hoffen.

Mit der politisch ebenso wie "Beijing 2022" umstrittenen Fussball-WM in Katar hält das kommende Jahr für einmal einen absoluten Höhepunkt im Spätherbst bereit - mit den Schweizern, die sich zum fünften Mal in Folge für eine WM qualifizierten. Der WM-Final am 4. Advent (18. Dezember) - schon jetzt und unabhängig der Schweizer Leistungen ein spezieller Abschluss des nächsten sportintensiven Jahrs. (sda)

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