Modern und naturverbunden

Wohnsiedlung mit intimer Atmosphäre

Die Überbauung Grossfeld 17–23 in Seewen verbindet moderne Architektur mit der Umgebung, sodass die Bewohner das Gefühl haben, mitten in der Natur zu wohnen. 
in Zusammenarbeit mit der Generalunternehmung Plus AG
Die Grossbaustelle Grossfeld 17–23 schreitet voran, die Wohnungen können im Herbst bezogen werden.
Bild: BSS Architekten

In Seewen entsteht mit der Wohnsiedlung Grossfeld 17–23 ein neues Zuhause für bis zu 100 Menschen, die in diesem Herbst einziehen dürfen. Die Siedlung umfasst 33 Wohnungen in vier Häusern. «Beim Konzept haben wir die moderne Architektur bewusst in die grüne Umgebung eingebunden», sagt Architekt Michael Broggi von den BSS Architekten. 

Organische Grundrisse und
intime Atmosphäre

«Die Bebauungsstruktur fügt sich sehr gut in die bestehende Topografie ein, indem die polygonalen, aufeinander abgestimmten Grundformen ein harmonisches Gesamtbild erzeugen», erklärt Broggi den Gedanken hinter dem Konzept. Konkret heisst dies, dass die präzise platzierten Baukörper dem natürlichen Geländeverlauf folgen, wodurch auf unterschiedlichen Höhen natürlich wirkende Aussenräume entstehen, die sich nahtlos in die Umgebung einfügen.  

Die im Sockelbereich zusammenhängenden und durch Höhenbeschränkungen gestaffelten Gebäudegruppen schaffen vielfältige Blickbeziehungen auf unterschiedlichen Ebenen. Umlaufende Balkone verleihen der Architektur eine ruhige und klare Erscheinung.

Die Fassadengestaltung verbindet Grob- und Glattputz mit metallischen Elementen und schafft so einen spannenden Kontrast und eine strukturierte, moderne Optik. Die Architektur der Wohnsiedlung zeichnet sich durch ihre organischen Grundrisse und grosszügigen Terrassen aus. So bieten diese einen ausgewogenen Mix aus Individualität und Gemeinschaft. Die durchdachte Strukturierung der Wohnbereiche erlaubt es, eine intime Atmosphäre zu schaffen, ohne die Offenheit und den Gemeinschaftsaspekt einer Siedlung zu vernachlässigen. 

Architektonische Merkmale
und nachhaltige Ansätze

Jeder Raum ist so gestaltet, dass er eine Verbindung zwischen Innen- und Aussenbereich schafft. «So haben die Bewohnerinnen und Bewohner stets das Gefühl, von der Natur umgeben zu sein», betont Broggi. Die Wohnräume sind klar in Nacht- und Tagbereiche gegliedert. Im Rückzugsbereich der Nacht befinden sich die Schlafräume und Nasszellen.  

Die Schlafzimmer bilden zusammen mit den Nasszellen den Nachtbereich, welcher klar vom offenen Lebensraum im Tagbereich abgegrenzt ist.
Bild: Visualisierungen: BSS Architekten

Der offene Lebensraum beinhaltet Essen, Kochen und Wohnen sowie eine Loggia. Der Tagbereich ist von grossen Fenstern umgeben, die für viel Tageslicht sorgen und den Blick auf die umliegende Landschaft freigeben. «Diese offene Gestaltung trägt dazu bei, den Wohnraum grösser und lichter erscheinen zu lassen», begründet Broggi. 

In den von Fensterfronten umgebenen «Tageräumen» haben die Bewohnerinnen und Bewohner das Gefühl, von der Natur umgeben zu sein.
Bild: Visualisierungen: BSS Architekten

Die GU Plus AG (seit 20 Jahren Teil der BSS-Unternehmensgruppe) realisiert die Überbauung als Totalunternehmerin.