1. Konzept 10-Minuten-Stadt
Das Konzept der 10-Minuten-Stadt, das heisst, die Entwicklung von Quartieren, in denen die Menschen alle ihre grundlegenden Bedürfnisse innerhalb von 10 Minuten zu Fuss, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichem Verkehr befriedigen können, wurde mit Interesse aufgenommen. Wichtig sei, so die Teilnehmenden, dass möglichst viele Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher finanzieller Basis in solchen Quartieren leben können.
2. Verdichtetes Bauen
Die 10-Minuten-Stadt und die Antwort auf die wichtigsten Bedürfnisse der Menschen in einem 500 Meter Radius bedingt verdichtetes Bauen, auch dort, wo jetzt Häuser mit wenigen Wohnungen bestehen. Die Teilnehmenden wiesen darauf hin, dass die Wohnqualität in Mehrparteienhäusern gut sein muss. Nur wenn zahlbare Wohnungen angeboten werden, kann eine gute Durchmischung der Wohnbevölkerung erzielt werden. Zu den Mehrfamilienhäusern gehören auch Grünflächen. Hingewiesen wurde auch auf die Gefahr einer Klassengesellschaft zwischen Menschen in privilegierten Einfamilienhauszonen und Menschen in den verdichteten Quartieren. Zu lösen ist die Frage, wie für Wohneigentümer Anreize geschaffen werden können, zusammen mit Nachbarn Lösungen in Richtung Verdichtung zu finden
3. Grünflächen, Freizeiträume, Begegnungsorte
Auffallend oft sind Postulate für zusätzliche Grünflächen und Begegnungszonen eingebracht worden. Die Ideen reichen von der Erweiterung der Flanierzonen entlang renaturierter Gewässer, der Erhaltung bzw. Aufwertung bestehender Parkanlangen (z. B. Seeklinik Brunnen, Seeanstoss Seewen), bis zu spezifischen Begegnungsräumen für junge Menschen. Bestehende Sportanlagen könnten allenfalls so ausgebaut werden, dass zusätzliche Sport- und Spielangebote möglich würden. Das Angebot an Velowegen sei ungenügend und im Dorfkern fehlten Kulturanlagen.
Diverse Anregungen aus den Gruppengesprächen:
Mehrgenerationen-Häuser Fragezeichen Verwaltungszentrum …
In der Diskussion wurden zusätzliche Anregungen eingebracht:
– Ein verkehrsfreier Hauptplatz könnte einige der eben genannten Bedürfnisse abdecken.
– Mit dem verkehrsfreien Hauptlatz müsste eine umfassende Verkehrsplanung angegangen werden.
– Das geplante Verwaltungszentrum im Kaltbach wurde in mehreren Voten kritisiert, falscher Ort, gegen das Prinzip der 10-Minuten-Stadt.
– Die Seeufer- und Seezugangsgestaltung in Seewen wurde als wichtiges Anliegen eingebracht. Die heutige Situation mit der Autobahn Aus- und Einfahrt blockiert und beschränkt den Zugang zu einer der attraktivsten Freizeitzonen in der Gemeinde und in der Region.
Gewerbezone Seewen-Brunnen
– Industrie-/Gewerbezone entlang Bahnlinie Seewen-Brunnen
– Schaffung einer Hochhauszone
– Seilbahn von Seewen nach Schwyz
– Nur noch ein Bahnhof und eine Autobahnausfahrt im Talkessel
– Man sollte jetzt damit beginnen, die künftige Nutzung der Klosteranlagen im Dorf zu bedenken, aber auch zur Entwicklung des Raumes um das Spital.
– Mehr Genossenschafts-Wohnungen und Mehrgenerationenhäuser.
– Die Vision bedingt, dass Rahmenbedingungen verbessert werden, von der Abfindung für Umzonungen, zur Bearbeitung des Richtplanes bis zu Fragen des besseren Energiehaushaltes.
– Wichtig wäre, planerisch den Talkessel Schwyz als Einheit zu betrachten, als einen Raum, der nicht an Gemeindegrenzen aufhört.
– Zu überlegen wäre, wie im Talkessel in einigen Jahren gearbeitet wird.
– Sollten Schulen dezentralisiert werden?



