Den Auftakt bildet Vivaldis «Winter» aus den «Vier Jahreszeiten» einer Fassung für Violine und Orgel. In diesem dreisätzigen Werk wird eindrucksvoll die kalte Jahreszeit mit Wind, Schneegestöber und Kältestarre musikalisch dargestellt. Die Solovioline übernimmt dabei die zentrale Rolle, während die Orgel das Streichorchester ersetzt und die Klangfarben bereichert. Ebenfalls für dieselbe Besetzung erklingen vom berühmten Spätromantiker Josef Rheinberger die «Elegie» und «Pastorale», die durch ihre lyrische Ausdruckskraft überzeugen. Hinzu kommen die «Tröstung» des deutschen Kirchenmusikers Paul Gläser, ein schlichtes, inniges Werk geistlichen Charakters, sowie John Readings Bearbeitung von «Herbei, o ihr Gläubigen», einem der beliebtesten Weihnachtslieder im deutschsprachigen Raum. Die Orgelwerke stammen von zwei sehr unterschiedlichen Komponisten: Zuerst erklingt von J. S. Bach die aus vier Sätzen bestehende Pastorella F-Dur (BWV 590), inspiriert von italienischen Hirtenweisen, die zur Weihnachtszeit in Rom gespielt wurden. Das Schlussstück «Interstellar» entführt in eine andere Welt: Christopher Nolans Science-Fiction-Film erzählt von der Suche der Menschheit nach einem neuen Planeten. Die Filmmusik von Hans Florian Zimmer thematisiert Wind und Luft als Symbole der Sehnsucht nach der Erde. Der Eintritt ist frei; Kollekte am Ausgang.
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